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Davis Cup

Das Nationalteam muss nach Finnland

Die Mannschaft von Stefan Koubek spielt Mitte September 2019 in Finnland um den Klassenerhalt in der Weltgruppe. Österreich ist Favorit. Der beste Finne ist Weltranglisten-375., im direkten Duell steht es 5:0.

©GEPA-Pictures

Nach dem 2:3 gegen Chile in der SalzburgArena wird die österreichische Tennis-Nationalmannschaft am 13./14. oder 14./15. September in Finnland um den Klassenerhalt in der Weltgruppe spielen. "Ein gutes Los, wir können glücklich darüber sein", lautete die erste Reaktion von Daviscup-Kapitän Stefan Koubek. Die weiteren Play-off-Duelle lauten: Bosnien - Tschechien, Schweden - Israel, Ungarn - Ukraine, Slowakei - Schweiz und Weißrussland - Portugal.

Im direkten Vergleich mit Finnland liegt Österreich 5:0 voran. Das bislang letzte Duell datiert aus dem Jahr 2003 - Koubek, Jürgen Melzer, Alex Peya und Julian Knowle siegten in St. Anton 3:2, den entscheidenden Punkt holte Melzer in fünf Sätzen gegen Tuomas Ketola. Damals verfügten die Finnen mit Jarkko Nieminen über einen Spieler, der der erweiterten Weltspitze zuzuordnen war.

Der aktuelle Kader hingegen liest sich eher unspektakulär, abgesehen vom bekanntesten Mann, dem Doppel-Ass Henri Kontinen (ATP-18). Im Einzel liegt die Nummer 1, Harri Heliövaara, auf Platz 375, gefolgt von Emil Ruusuvuori (405) und Patrik Niklas-Salminen (591) .

„Wir fahren auf alle Fälle als Favorit hin“, sagte Stefan Koubek, der davon ausgeht, dass in Helsinki auf zügigem Hardcourt gespielt werden wird. Die Vorbereitung auf das Ländermatch hat mit dem Öffnen der gezogenen Kugel begonnen. "Ich werde jetzt die Spieler kontaktieren, damit ich möglichst rasch mit der Kaderplanung beginnen kann."

Dass Österreich diesmal in der Fremde antreten muss, ist für Koubek kein Problem. "Nach den vielen Heimspielen tut uns das nicht weh. Ich spiele lieber auswärts und habe ein gutes Los, hoffe aber, dass wir danach in der Quali für das Weltgruppenfinalturnier wieder daheim vor unseren Fans antreten dürfen. Heuer waren wir ganz knapp dran am Finale - jetzt machen wir halt einen kleinen Schritt zurück und dann wieder zwei nach vorne."

ÖTV-Präsident Werner Klausner ist mit dem Los zufrieden. "Aufgrund der Ranglistenpositionen im Einzel sind wir Favorit. Ich hoffe, dass sich die Nationalmannschaft bald wieder vor unserem heimischen Publikum präsentieren darf - so wie beim letzten Tennisfest in Salzburg."

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