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ITF

Das letzte Kapitel im Märchenbuch bleibt offen

Dominic Thiem verpasst den ersten Grand-Slam-Titel. Der 24-Jährige verliert im Finale der French Open gegen Rafael Nadal 4:6, 3:6, 2:6. Für den Spanier ist es der 11. Titel in Paris.

©GEPA-Pictures / Matthias Hauer

23 Jahre nach Thomas Muster schickte sich wieder ein Österreicher an, die French Open zu gewinnen. Ein Happy End wie damals gab es am Sonntag nicht, der 24-Jährige Dominic Thiem, als Nr. 7 gesetzt, unterlag im Finale dem Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal trotz tapferer Gegenwehr klar mit 4:6, 3:6, 2:6. Für den Spanier war es der bereits elfte Titelgewinn in Roland Garros sowie der 17. Triumph bei einem Major. Thiem hatte in den Jahren 2016 und 2017 in Paris jeweils das Semifinale erreicht.

"Es waren zwei tolle Wochen für mich", sagte Thiem nach dem Match und gratulierte Nadal: "Rafa, sehr gut gemacht. Was du geleistet hast, ist eine der außergewöhnlichsten Dinge, die ein Athlet je im Sport erreicht hat. Kompliment, unglaublich, bravo." Der spielte den Ball wie zuvor auf dem Platz eindrucksvoll zurück: "Du hast tolle zwei Wochen gespielt. Ich bin froh, du bist einer der Spieler, die die Tour braucht. Du wirst hier hoffentlich bald gewinnen."

ÖTV-Präsident Werner Klausner gratulierte dem Team-Thiem zu zwei herausragenden Wochen in der französischen Hauptstadt. "Dominic hat unglaubliches Turnier gespielt und ist ein Glücksfall für den österreichischen Sport, im speziellen für den Tennissport. Er ist sportlich und auch menschlich ein tolles Vorbild für die Jugend. Gratulation an das gesamte Team und die Familie. Ich bin sicher, dass Dominic die French Open sehr zeitnah gewinnen wird.“

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