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Fed Cup

Das Fed-Cup-Team gewinnt gegen Ägypten 3:0

Barbara Haas (Bild) und Tamira Paszek siegen in Kairo gegen die Gastgeberinnen jeweils in zwei Sätzen. Den dritten Punkt holt das Doppel. Nächster Gegner auf dem Weg zurück in die Europa/Afrika-Zone I ist Liechtenstein.

tamtamErster Tag in Kairo, erster Sieg für das SIMACEK Austrian Fed Cup Team. Die Mannschaft von Kapitän Jürgen Waber schlug Gastgeber Ägypten 3:0. Erst gewann die 20-jährige Oberösterreicherin Barbara Haas (WTA 169) gegen die unerfahrene Dona Abo Habaga in 1:08 Stunden 6:1, 6:1, anschließend setzte sich Tamira Paszek (WTA 122) im Duell der Nummern 1 gegen Sandra Samir (WTA 423) nach 1:41 Stunden mit 6:4, 6:4 durch. Die 25-jährige Vorarlbergerin musste härter arbeiten, immerhin trainiert Samir in den USA. Im abschließenden Doppel hatten Sandra Klemenschits und Julia Grabher zu kämpfen, ehe die salzburgerisch-vorarlbergerische Paarung gegen Laila Elnimir/Sandra Samir mit 6:4, 2:6, 6:4 die Oberhand behielt.

Am Donnerstag trifft Rotweißrot auf Liechtenstein, am Freitag auf Bosnien-Herzegowina. Die ersten Zwei der Gruppe B matchen sich mit den ersten zwei der Gruppe A am Samstag in Kreuzspielen um den Aufstieg in die Europa/Afrika-Zone I, aus der Österreich im Vorjahr abgestiegen ist.

„Ich freue mich, dass ich nach langer Zeit wieder ein Fed-Cup-Match für Österreich gewinnen konnte“, sagte Paszek, deren Einzel-Bilanz nun 5:10 lautet. „Es war eine solide Vorstellung. Ich brenne schon richtig auf das nächste Spiel.“ Ebendort trifft die dreifache WTA-Tour-Turniersiegerin auf die Liechtensteinerin Stephanie Vogt, die in der Weltrangliste auf Platz 208 liegt.

Barbara Haas war die Freude sichtlich anzumerken nach ihrem insgesamt zweiten Sieg für Österreich im Fed Cup. „Die Pflicht ist erfüllt, mehr nicht. Wir müssen auch gegen Liechtenstein konzentriert bleiben, dann bleibt unser Ziel realistisch, dass wir um den Aufstieg mitspielen. Ich fühle mich sehr wohl in diesem Team.“

Kapitän Jürgen Waber war natürlich rundum zufrieden. „Die ersten zwei Matches bei so einem wichtigen Turnier sind nie einfach, noch dazu, wenn man gegen den Gastgeber antreten muss. Tamira und Barbara waren etwas angespannt, aber beide haben die Aufgabe ausgezeichnet gemeistert und eine solide Leistung gebracht.“

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