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Davis Cup

Das Duell mit Australien geht in die Verlängerung

Oliver Marach und Jürgen Melzer verloren das Doppel gegen Peers / Hewitt in vier Sätzen. Damit verkürzte Australien in der Weltgruppen-Relegation auf 1:2. Dominic Thiem könnte am Sonntag ab 11 Uhr den Aufstieg fixieren.

Oliver Marach und Jürgen Melzer verpassten gegen Australien den vorzeitigen Aufstieg in die Weltgruppe. ©GEPA-Pictures

2:0 für Österreich war es nach den Siegen von Dominic Thiem und Dennis Novak nach dem ersten Spieltag der Weltgruppe-Relegation gegen Australien in Graz gestanden, am Sonntag verkürzten die Gäste. Captain Leyton Hewitt, die ehemalige Nr. 1 der Single-Weltrangliste, stellte sich selbst auf und gewann mit John Peers (ATP-7) gegen Oliver Marach (ATP-3) und Jürgen Melzer nach 3:02 Stunden 6:1, 6:4, 3:6, 7:5.

Am Sonntag (Spielbeginn 11 Uhr) könnte Dominic Thiem den Aufstieg in die Weltgruppe sicherstellen. Der Weltranglisten-Achte trifft laut Auslosung auf Alex de Minaur. Lleyton Hewitt kann die Aufstellung bis eine Stunde vor Spielbeginn ändern. Möglich, dass John Millman für Australien einlaufen wird. Fix ist, dass – im Falle einer Niederlage Thiems – Dennis Novak das entscheidende Einzel bestreiten würde. Dort könnte er auf Lleyton Hewitt treffen, der sagt dazu: "Man weiß nie."

Oliver Marach, der Grazer, fand in seiner Heimatstadt erst im dritten Satz ins Match. Nach dem ersten Durchgang hatte sich der 38-Jährige an der Leiste behandeln lassen müssen. "Das war weniger das Problem", sagte Marach, "ich war ungewöhnlich nervös, habe die Vorhand nicht durchgezogen wie gewohnt. Dabei ist das mein bester Schlag. Es ist einfach schade. Wenn man daheim spielt, will man natürlich seine beste Leistung zeigen."

Auch Jürgen Melzer war der Meinung, "dass wir besser spielen können". Man habe  gesehen, warum Hewitt einmal Nummer eins der Welt war. "Er hat gefühlt drei Fehler gemacht, hat unglaublich returniert." Besser lief es für die Österreicher, nachdem sie mit Beginn des dritten Satzes als Rückschläger die Plätze getauscht hatten. Melzer wechselte auf der Einstand-, Marach auf der Vorteilseite. Dies zeigte umgehend Wirkung, die beiden nahmen Hewitt den Aufschlag zum 2:0 ab. Allerdings sollte es das einzige Break im gesamten Match gewesen sein. Im vierten Satz ging es mit dem Service bis zum zwölften Spiel, ehe die Australier bei Aufschlag Melzer den zweiten Matchball verwandelten und auf 1:2 verkürzten.

Kapitän Stefan Koubek nahm die Niederlage mit Gelassenheit zur Kenntnis. "Klar hätte ich heute lieber die Entscheidung gehabt. Aber wenn mir vorher wer gesagt hätte, dass es nach dem zweiten Tag 2:1 für uns steht, hätte ich das genommen. Egal, wen die Australier am Sonntag aufstellen, ich glaube nicht, dass sie jemanden haben, der Dominic schlagen kann." Andererseits handle sich um den Daviscup, der gerade in Down Under mit großer Ernsthaftigkeit betrieben werde. "Man weiß nie, was alles passierren kann", sagte Koubek.

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