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Start zum Spektakel in Kitzbühel

Beim Generali Open ist das gesamte österreichische Daviscup-Team am Start. Marach/Melzer kommen als Turniersieger nach Tirol.

Lucas Miedler kämpfte sich durch die Qualifikation und schlägt zum dritten Mal bei einem ATP-Turnier auf. ©GEPA | GEPA pictures/ Matthias Hauer

Dominic Thiem. Dennis Novak. Sebastian Ofner. Lucas Miedler. Jurij Rodionov. Oliver Marach. Jürgen Melzer. Philipp Oswald. Das gesamte österreichische Daviscup-Team ist beim Generali Open in Kitzbühel vertreten.

Den Auftakt machten am Montag Dennis Novak und Jurij Rodionov, die auch heuer in der ersten Runde aufeinandertrafen. Im Vorjahr hatte sich Novak mit 6:4, 0:6, 6:1 durchgesetzt. Diesmal siegte der 25-Jährige klarer - 6:3, 6:4. Im Achtelfinale des ATP-250-Turniers trifft Novak auf den als Nummer vier gesetzten Uruguayer Pablo Cuevas, der in der ersten Runde ein Freilos hatte.

Sebastian Ofner matcht sich am Dienstag mit Lucas Miedler, der sich in der zweiten Qualirunde gegen den Argentinier Carlos Berlocq nach 3:18 Stunden mit 6:7 (1), 7:5, 6:3 durchgesetzt hat. Miedler qualifizierte sich zum dritten Mal in seiner Karriere nach Wien 2015 und St. Petersburg 2018 für ein ATP-Turnier. Gegen Ofner kämpft der Weltranglisten-247. um seinen ersten Hauptbewerbssieg auf der ATP-Tour. „Das ist jetzt definitiv mein Ziel“, sagt der Tullner. „Das ist natürlich ein Klassiker gegen den Ofi. Ich weiß nicht, wie oft wir schon gegeneinander gespielt haben.“ Die beiden bisherigen Begegnungen auf Future- bzw. Challenger-Ebene hat Ofner gewonnen. Zuletzt Anfang Mai dieses Jahres im Challenger-Viertelfinale von Puerto Vallarta in Mexiko.

Der Sieger dieser Begegnung wird sich am Mittwoch Abend mit dem Weltranglistenvierten Dominic Thiem messen, der in der ersten Runde ein Freilos hat. Für Thiem, der 2016 (gegen Jürgen Melzer) und 2018 (gegen den späteren Sieger Martin Klizan) jeweils gleich zum Auftakt im Achtelfinale gescheitert war, wird es auf jeden Fall eine neue Erfahrung: Weder gegen Ofner noch gegen Miedler hat es bisher offizielle Tour-Matches gegeben.

Im Doppel sind Oliver Marach und Jürgen Melzer als Nummer 1 gesetzt, die beiden haben am Wochenende in Hamburg triumphiert. Zum ersten Mal Seite an Seite. Für Melzer war es der insgesamt 16. ATP-Doppel-Titel, Marach siegte zum 23. Mal. Marach kletterte damit im ATP-Doppel-Ranking auf Platz 16, Melzer verbesserte sich vom 40. auf den 34. Rang. Im Race to London schob sich das Duo, das erst seit Beginn der Rasensaison Mitte Juni nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zusammenspielt, an die 22. Stelle vor.

Philipp Oswald verpasste am Sonntag in Gstaad mit dem Slowaken Filip Polasek durch eine 4:6 3:6-Niederlage im Endspiel gegen die Belgier Sander Gille/Joran Vliegen seinen zweiten Titel en suite. Der 33-jährige Oswald, der mit Polasek auch in Kitzbühel am Start ist, verbesserte sich im Ranking auf Platz 47.

 

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