Davis Cup

Das Davis-Cup-Jahr 2016 beginnt in Portugal

Das SIMACEK Austrian Davis-Cup-Team spielt von 4. bis 6. März 2016 in Portugal. Für Kapitän Stefan Koubek „definitiv ein Los, wo man hinfährt, um zu gewinnen“. Bester Spieler ist Joao Sousa als Nummer 53 der Welt.

Das SIMACEK Austrian Davis-Cup-Team startet in Portugal ins Jahr 2016. Das ergab die Auslosung in Santiago de Chile in der Nacht auf Donnerstag. Die erste Runde der Europa-Afrika-Zone I ist für 4. bis 6. März angesetzt. Gewinnt die Mannschaft von Stefan Koubek, geht es in der 2. Runde in der Ukraine um einen Platz im Weltgruppen-Playoff.


Österreich hat drei Mal gegen Portugal gespielt und drei Mal klar gewonnen – 1986 in Mayrhofen 5:0 (Siege: Skoff 2, Muster 2, Antonitsch/Muster); 1987 in Porto 4:1 (Siege: Muster 2, Skoff, Antonitsch/Muster); 1999 in Wels 4:1 (Siege: Koubek 2, Hipfl 2).


Der derzeit beste portugiesische Tennisspieler ist Joao Sousa (im GEPA-Bild links), er ist als Nummer 53 der ATP-Weltrangliste der Einzige seines Landes unter den Top-100. Der 26-Jährige hat ein ATP-Turnier gewonnen, 2013 in Kuala Lumpur auf Hardcourt. Im Semifinale schlug Sousa den österreichischen Rekord-Davis-Cup-Spieler Jürgen Melzer (im Bild rechts). Im Head-to-Head führt der Portugiese 3:1. Dominic Thiem wiederum liegt 3:0 voran. Mit Andreas Haider-Maurer gab es auf der ATP-Tour noch kein Kräftemessen.


Der einzige Wermutstropfen bei diesem Los ist für Kapitän Stefan Koubek die Tatsache, dass auswärts angetreten werden muss. „Klar hätte ich lieber in Österreich gespielt“, sagt der Kärntner, der eine ähnliche Ausgangssituation wie vor einem Jahr gegen Schweden ortet. „Auch dort gab es nur einen starken Spieler, und wir haben uns dank einer kämpferisch extrem starken Leistung durchgesetzt. Portugal ist definitiv ein Los, wo man hinfährt, um zu gewinnen und die Chance zu bekommen, im Sommer im Playoff zu spielen“, sagt Koubek, der bei der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle mit Dominic Thiem, Andreas Haider-Maurer und  Jürgen Melzer das Gespräch suchen wird. „Ich hoffe, dass mir in Portugal das beste Team zur Verfügung stehen wird."

ÖTV-Präsident Robert Groß spricht von Los-Glück. „Es wären schwierigere Gegner möglich gewesen. Obwohl wir Portugal nicht unterschätzen, erwarte ich, dass wir in die zweite Runde kommen und im Playoff für die Relegation antreten. Großes Ziel ist der Aufstieg in die Weltgruppe in den nächsten Jahren.“ Groß hat zwar noch keine Gespräche mit den Spielern und Betreuern geführt. Er nimmt aber an, dass „wir mit der stärksten Mannschaft spielen werden, so wie gegen die Niederlande“.

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