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ATP

Danube Upper Austria Open: Turnierdirektor Leitgeb zieht positive Bilanz

Der ATP-Challenger in Mauthausen war ein voller Erfolg - aus Sicht des Veranstalters, der Spieler und insbesondere der Österreicher sowie auch des ÖTV.

Florian Leitgeb, Jurij Rodionov ©GEPA pictures/ Matic Klansek | GEPA pictures/ Matic Klansek

Vor etwas mehr als einer Woche hat die Premiere der Danube Upper Austria Open in Mauthausen begonnen, nun ist sie auch schon wieder Geschichte. Nach 49 Einzel- – 31 davon im Hauptbewerb – und 15 Doppelmatches konnten sich Jurij Rodionov beziehungsweise das niederländische Duo Sander Arends und David Pel die begehrten Titel bei dem ATP-Sandplatz-Challenger der Kategorie 100 im Danubis-Trainingszentrum sichern. Viele spektakuläre Ballwechsel, eine tolle Atmosphäre und der Blick auf eine rundum tolle Veranstaltung bleiben. Turnierdirektor Florian Leitgeb und ÖTV-Präsident Martin Ohneberg zogen eine äußerst positive Bilanz.

„Nach einer großartigen Tenniswoche hier in Mauthausen sehen wir uns einmal mehr in dem bestätigt, was wir machen. Wenn man sieht, wie die österreichischen Spieler ihre Chancen nutzen, macht uns das als Veranstalter sehr stolz. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir so ein starkes Challenger mit so vielen Österreichern, die die Turnierwoche mehr als erfolgreich bestreiten konnten, gehabt haben. Dass es dann mit Jurij Rodionov noch einen Heimsieg gibt, rundet eine tolle Veranstaltung ab. Es hat sich gezeigt, dass Oberösterreich und die Anlage hier in Mauthausen ein fruchtbarer Boden für solche Veranstaltungen sind und das Publikum für eine unglaubliche Stimmung gesorgt hat. Wir können mit der Premiere mehr als zufrieden sein“, blickte Leitgeb äußerst positiv auf die erste Auflage der Danube Upper Austria Open zurück.

In dieselbe Kerbe schlug auch ÖTV-Präsident Martin Ohneberg, der seit Ende Jänner 2022 offiziell im Amt ist und erstmals in seiner Funktion einem Heimturnier beigewohnt hat: „Die Danube Upper Austria Open sind ein sehr wichtiger Baustein für uns alle. Wir haben immer gesagt, dass wir in Österreich mehr Turniere brauchen, damit wir unsere Spieler unterstützen und ihnen die Entwicklungsmöglichkeit geben können. Mit zwei ATP-, einem WTA- und drei Challenger- sowie etlichen ITF-Turnieren für Damen und Herren sowie für Mädchen und Burschen ist uns definitiv ein großer Schritt nach vorne gelungen. Darauf wollen wir weiter aufbauen. Speziell mit der Vergabe von Wildcards bei solchen Turnieren an unsere Talente können wir ihnen eine wichtige Plattform bieten. Wir, als Österreichischer Tennisverband, möchten uns für die großartige Organisation hier in Mauthausen bedanken. Es wurde von allen Beteiligten und den Sponsoren ein unglaublich toller Job gemacht – nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Es war eine großartige Tenniswoche in Oberösterreich.“

Credo: Ein Top-Turnier für die Spieler zu organisieren

Leitgeb ergänzte: „Auch wenn bei einem Turnier hinter den Kulissen nicht immer alles perfekt ist, haben wir sehr viele positive Rückmeldungen von Spielern, Betreuern und Zuschauern bekommen – das Lob nehmen wir gerne an und geben es auch gerne zurück. Im ersten Jahr gibt es immer ein paar Kinderkrankheiten, die gilt es schnell herauszufinden, auf einen Zettel zu schreiben und intensiv darüber nachzudenken, wie man das im nächsten Jahr verbessern kann. Vom ersten Jahr an, als wir in St. Pölten gestartet sind, war unser Credo: ein Top-Turnier für die Spieler zu organisieren. Wir haben den Spielern wieder ein umfassendes Service, vom Transport bis zur Verpflegung, geboten, was nicht selbstverständlich ist – das wird dann definitiv wertgeschätzt“, so Leitgeb, der mit den ATP-Challenger-Turnieren den ÖTV unterstützen und die jungen Österreicher fördern möchte.

Nach einer gelungenen Premiere der Danube Upper Austria Open 2022 wird in Kürze bereits der Fokus auf die zweite Auflage im Jahr 2023 gerichtet werden. Das Turnier mit Zukunft soll in Mauthausen ein fixer Bestandteil des Turnierkalenders werden und sich langfristig in Oberösterreich etablieren.

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