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Bundesliga

DAMEN-BUNDESLIGA: SYBILLE BAMMER SORGT FÜR ZWEI PUNKTE. DER NEUE MEISTER: KORNSPITZ TEAM OÖ

Nach den Einzel-Partien war der 1. Klosterneuburger TV noch im Titelrennen, mit dem Sieg im ersten Doppel sicherten Sybille Bammer (Bild), Sandra Martinovic & Co dem Kornspitz Team OÖ letztendlich doch deutlich den Titel in der Bundesliga 2010.


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Bundesliga 2010, Finale
Samstag, 18.9.2010

Kornspitz Team OÖ - 1. Klosterneuburger TV: 4:3

Bundesliga 2010, Abstiegs-Finale
Sonntag, 19.9.2010

TC VSV Villach - Altmannsdorfer TC
: 5:2


Bundesliga 2010, Oberes Playoff
Freitag, 17.9.2010

UTC Schenker La Ville - Kornspitz Team OÖ
1. Klosterneuburger TV - Sportunion Klagenfurt

Bundesliga 2010, Unteres Playoff
Freitag, 17.9.2010

1. Salzburger TC Stiegl - TC VSV Villach: 5:0
TK IEV Wasserkraft Tirol - Altmannsdorfer TC: 5:0


Die Finalspiele finden am 17./18. September auf der Anlage des UTC Schenker La Ville statt.


Der Meister: Kornspitz Team OÖ
(18.9.2010)
Als Favoriten auf den Titel war das Kornspitz Team OÖ im Vorfeld oft genannt worden, meistens aber mit dem Zusatz: "Aber nur, wenn auch die Bammer spielt." Im Finale spielte "die Bammer" dann tatsächlich und die Oberösterreicherinnen holten sich nach 2004 und 2007 im Finale gegen den 1. Klosterneuburger TV tatsächlich den Titel. Es war aber nicht "bloß" Österreichs Nummer 1, die das Team von Mannschaftsführer Hermann Fiala zum Titel führte. Für die vorentscheidende 3:2-Führung nach den Einzel-Partien hatten Janina Toljan mit ihrem 6:2, 6:7, 7:6 über Irina Buryachok, Stephanie Gehrlein mit ihrem 3:6, 6:4, 6:4 über Eva Fislova und Sybille Bammer mit ihrem 6:1, 7:5-Sieg über Patricia Mayr - trotz Mayrs 5:3-Führung im zweiten Satz - gesorgt. KTV-Mannschaftsführer Friedrich Pessicka: "Vorentscheidend war dabei, dass Irina Buryachok ihr Spiel im 3. Satz gegen Janina Toljan nach 4:1 Führung noch im Tiebreak verlor." Melanie Klaffner (7:4, 4:6, 2:6 gegen Zuzana Kucova) und Sandra Martinovic (3:6, 6:7 gegen Lenka Jurikova) machten mit ihren Niederlagen die ganze Angelegenheit über das Team OÖ zwar noch etwas spannend, im Doppel holten Bammer/Martinovic gegen Jurikova/Buryachok (1:6, 3:6) rasch den entscheidenden Punkt. Das zweite Doppel wurde nicht mehr zu Ende gespielt. Der neue Meister heißt daher nach einem 4:3-Sieg über Klosterneuburg: Kornspitz Team OÖ.

Die österreichischen Mannschaftsmeister (Damen) seit 1999
1999: BMTC Brühl Mödlinger TC
2000: WAC
2001: BMTC Brühl Mödlinger TC
2002: 1. STC Stiegl
2003: BMTC Brühl Mödlinger TC
2004: Kornspitz Team OÖ
2005: 1. STC Stiegl
2006: TC ISB Altenstadt
2007: Kornspitz Team OÖ
2008: TC Hard
2009: 1. STC Stiegl

2010: Kornspitz Team OÖ

Die Finalisten: Kornspitz Team OÖ - 1. Klosterneuburger TV
(17.9.2010)
UTC Schenker La Ville - Kornspitz Team OÖ. Eigentlich hätte Sybille Bammer als Nummer 1 Oberösterreichs Tennis-Damen in das Duell mit dem UTC La Ville anführen sollen. Aus familiären Gründen fehlte Österreichs beste Tennisspielerin allerdings, und so führte Melanie Klaffner den Meister aus 2004 und 2007 in das Match um den Einzug ins Meister-Finale. Ein "Job", der bereits nach den Einzel-Spielen zum erhofften Erfolg führte: Sandra Martinovic (6:2, 1:6, 6:3 gegen Michaela Pochabova), Janina Toljan (6:3, 6:3 gegen Ludmilla Cervanova) und Stephanie Gehrlein (5:7, 6:4, 6:1 gegen Barbara Haas) hatten die Oberösterreicherinnen mit 3:1 in Führung gebracht, bevor im Spitzenspiel Niki Hofmanova auf Melanie Klaffner traf. "Melli", so Hofmanova-Manager und Final Four-Veranstalter Raimund Stefanits, "war in diesem Match v.a. in den Tiebreaks fitter. Sie hat gegen Niki am heutigen Tag die richtige Taktik angewendet, hat den Ball im Spiel gehalten und auf die Fehler von Niki, die sich im zweiten Satz überhaupt nicht mehr bewegt hat, gewartet." Das Resultat: 6:7, 6:3, 7:6 für Melanie Klaffner bzw. 3:4 für Kornspitz Team OÖ, da nach dem 4:1 (Einzel) die Doppelpartien nicht mehr gespielt wurden.

1. Klosterneuburger TV - Sportunion Klagenfurt. Bereits 2009 waren die beiden Teams im Meister-Playoff aufeinandergetroffen, damals hatten die Niederösterreicherinnen bereits nach den Einzel-Spielen (4:1) alles klar gemacht. In diesem Jahr konnte Sportunion Klagenfurt sein "Schicksal" bis zu den Doppelspielen hinauszögern. Nach den Einzel-Partien lag der für viele größte Titelfavorit (La Ville-Mannschaftsmeister Bogdan Rogulski: "Klosterneuburg hat das meiste Geld und daher auch die beste Mannschaft.") mit 3:2 in Front: Für die Punkte hatten Patricia Mayr (7:5, 6:3 gegen Lenka Tvaroskova), Lenka Jurikova (6:3, 6:2 gegen Katarina Kachlikova) und Eva Fislova (7:5, 6:1 gegen Denise Scheiflinger) gesorgt. Mit den zwei Siegen von Zuzana Kucova (7:5, 6:1 gegen Julia Babilon) und Irina Buryachok (6:2, 6:2 gegen Barbara Mulej) hatten die Kärnterinnen vorerst noch den Anschluss halten können. In den Doppel-Partien machten Zuzana Kucova/Eva Fislova mit einem glatten 6:2, 6:3-Sieg über Julia Babilon/Barbara Mulej alles klar. Mit dem Gesamtresultat von 4:3 qualifizierte sich der 1. Klosterneuburger TV zum zweiten Mal in Folge für das Meister-Finale, das am Samstag, 18. September, ab 11:00 Uhr gespielt wird. Im Abstiegs-Playoff konnten sich der 1. Salzburger TC Stiegl und Aufsteiger TK IEV Tiroler Wasserkraft bereits nach den Einzelspielen gegen TC VSV Villach bzw. den Altmannsdorfer TC den Erhalt in der obersten Spielklasse sichern. TC VSV Villach und der Altmannsdorfer TC spielen am Sonntag (19.9.) ab 11:00 Uhr gegen den Abstieg.

Bundesliga 2010, 3. Runde (14.9.2010)
Gruppe A

Sportunion Klagenfurt - UTC Schenker La Ville: 3:4
Altmannsdorfer TC - 1. Salzburger TC Stiegl: 2:5

Gruppe B

Kornspitz Team OÖ - TC VSV Villach: 7:0
1. Klosterneuburger TV - TK IEV Tiroler Wasserkraft: 7:0


Titelfavorit Klosterneuburg
(15.9.2010)
Titelfavorit 1. Klosterneuburger TV oder Aufsteiger TK IEV Tiroler Wasserkraft? Im direkten Duell kämpften in Runde 3 beide Teams um den Einzug ins Obere Playoff. Das bessere Ende hatte mit 7:0 letztendlich der KTV für sich. Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Runden waren die Niederösterreicherinnen aus der besseren Startposition (Tirol: 1 Sieg, 1 Niederlage) ins Rennen gegangen: In Runde 1 wurde Kornspitz Team OÖ mit 5:2 besiegt, in der zweiten Runde hatte Villach mit 2:5 das Nachsehen. Im Duell mit den Kärntnerinnen zog sich allerdings KTV-Topspielerin Patricia Mayr gegen Lucie Vrskova eine Zerrung zu und konnte das Match nicht zu Ende spielen. Gegen Tirol wollte sie, so Mannschaftsführer Friedrich Pessicka „trotz ihrer Verletzung unbedingt dabei sein." Obwohl Mayr es nicht gelungen ist, für dieses Duell wieder fit zu werden, zog der 1. KTV souverän ins Obere Playoff ein. Bereits nach den Einzelpartien gegen Tiroler Wasserkraft stand es 5:0, und auch die Doppel gingen an das Pessicka-Team, das mit drei Siegen aus drei Runden die Tabelle der Gruppe B an Nummer 1 beenden konnte. Im Meister-Playoff trifft der 1. KTV damit am Freitag (17.9.) auf den Zweiten der Gruppe A, Sportunion Klagenfurt.

Der Gastgeber gewinnt
Dass UTC Schenker La Ville als Veranstalter der Bundesliga-Finalspiele am 17. und 18. September auf der eigenen Anlage mit im Rennen um den Bundesliga-Titel sein würde, war bereits vor der dritten Runde festgestanden. Im Duell mit Sportunion Klagenfurt ging es nur mehr darum, welches Team die Gruppe A als Erster bzw. als Zweiter beenden würde. Nach den Einzelspielen hatten die Wiener - durch Siege von Niki Hofmanova, Barbara Haas und Greta Arn - mit 3:2 bereits die Nase vorne, aber erst durch den Sieg von Niki Hofmanova/Lucie Kriegsmanova über das Doppel Julia Babilon/Julia Adlbrecht konnte das Team von Mannschaftsführer Bogdan Rogulski das Duell mit 4:3 für sich entscheiden. UTC Schenker La Ville trifft damit am Freitag (17.9.) im Meister-Playoff auf Kornspitz Team OÖ.

Lockeres 7:0
(14.9.2010)
Dritte Runde, zweiter Sieg - mit einem ungefährdeten 7:0-Sieg über den TC VSV Villach qualifizierte sich das Kornspitz Team OÖ als erstes der acht Teams für das Final Four der Bundesliga am 17. bzw. 18. September auf der Anlage des UTC La Ville. Im Spitzenspiel kam Oberösterreichs Nummer 1, Sybille Bammer, gegen Lucia Vrskova nie ins Straucheln und siegte glatt mit 6:1, 6:1. Auch Sandra Martinovic (6:3, 6:1 gegen Stephanie Vock) und Jeannine Prentner (6:3, 6:4 gegen Sandra Kanduth) setzten sich souverän über ihre Gegnerinnen hinweg, lediglich Melanie Klaffner (1:6, 6:1, 6:1 gegen Erica Nadina Krauth) und Janina Toljan (3:6, 6:2, 6:0 gegen Franziska Etzel) brachten zumindest im ersten Satz etwas Spannung in ihre Duelle. Da die Entscheidung nach den Einzelpartien (5:0 für Team OÖ) bereits feststand, wurden die Doppel nicht mehr ausgetragen. "Weil wir wohl das geringste Budget aller Bundesligisten haben, geht es hauptsächlich darum, die Großen zu ärgern und nicht abzusteigen", hatte Villach-Mannschaftsführer Dieter Vock bereits vor Beginn der 1. Runde das "Schicksal" seines Teams vorausgeahnt: Mit einer 0:3-Bilanz aus den ersten drei Bundesliga-Runden wird der TC VSV Villach am 17. September im Abstiegs-Play-off um den Verbleib in Österreichs höchster Liga kämpfen müssen. Das Abstiegsfinale findet am Sonntag, den 19. September, statt.

Schadensbegrenzung beim STC
Nach zwei Niederlagen in Runde 1 und2 – verursacht u. a. durch drei verletzte Spielerinnen – konnte es in der dritten Runde für Vorjahresmeister 1. Salzburger Tennisclub Stiegl nur ein Motto geben, nämlich Schadensbegrenzung. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir immer das Obere Play-off erreicht“, hatte STC-Manager Stefan Schiess bereits vor dem Duell mit dem Altmannsdorfer TC eine klar negative Bilanz gezogen. „Wir waren drei Mal Meister, sechs Mal Vize-Meister und einmal Dritter.“ Gegen Altmannsdorf erinnerten die Salzburger zumindest phasenweise an die guten „alten“ Zeiten: Tina Schiechtl (6:0, 6:2 gegen Marlena Metzinger), Carmen Klaschka (6:1, 6:2 gegen Katharina Weinwurm), Myriam Casanova (6:1, 6:4 gegen Bianca Ambros), Katja Blöcker (6:1, 7:5 gegen Martina Zolles) machten gleich in den Einzel-Partien den Sack zu – uneinholbar mit 4:1 in Führung wurden danach die Doppel nicht mehr gespielt.



Bundesliga 2010, 1. Runde (10.9.2010)
Gruppe A
1. Salzburger TC Stiegl - Sportunion Klagenfurt: 3:4
Altmannsdorfer TC - UTC Schenker La Ville: 1:6

Gruppe B
1. Klosterneuburger TV - Kornspitz Team OÖ: 5:2
TK IEV Tiroler Wasserkraft - TC VSV Villach: 6:1

Bundesliga 2010, 2. Runde (12.9.2010)
Gruppe A

UTC Schenker La Ville - 1. Salzburger TC Stiegl: 6:1
Sportunion Klagenfurt - Altmannsdorfer TC: 6:1

Gruppe B
Kornspitz Team OÖ - TK IEV Tiroler Wasserkraft: 6:1
TC VSV Villach - 1. Klosterneuburger TV: 2:5



Final Four als Zwischenziel

(29.8.2010)
Aller guten Dinge sind in der Mozartstadt nicht drei, sondern seit letztem Jahr vier: 2006, 2007 und 2008 war der 1. STC Stiegl entweder am TC ISB Altenstadt, Kornspitz Team OÖ oder am TC Hard gescheitert und hatte sich nach Niederlagen im Endspiel der Damen-Bundesliga jedesmal mit dem Vizetitel zufrieden geben müssen. Erst im Vorjahr konnten die Salzburger diese „Pechsträhne“ kappen und sich mit dem 4:1 gegen den 1. Klosterneuburger TV auf dessen eigener Anlage erstmals seit 2005 wieder den Bundesliga-Titel sichern. Heuer geht das Team von Mannschaftsführer Stefan Schiess mit einer leicht veränderten Mannschaft ins Rennen: Janina Toljan, Franziska Klotz, Christine Obermoser und Sina Hartmann (GER) haben die Salzburger verlassen, neu dazugekommen sind die neue Nummer 1 Sofia Arvidsson (SWE) und Alina Jidkova (RUS). Mannschaftsführer Stefan Schiess erwartet sich daher „als Zwischenziel zumindest das Erreichen des Final Four, und dann schauen wir weiter.“

Bammer - Mayr?
Die härtesten Konkurrenten um den Titel dürften heuer Team OÖ, der 1. Klosterneuburg TV und UTC Schenker La Ville werden. „Alle anderen“, vermutet Josef Berger (Altmannsdorf), „werden es sich im Unteren Playoff „gemütlich“ machen.“ Aus rein rotweißroter Sicht könnte es gleich zum Auftakt zum absoluten Highnoon kommen, wenn der 1. Klosterneuburger TV (mit Patricia Mayr als Nummer 1) auf Kornspitz Team OÖ (mit Sybille Bammer als Nummer 1) trifft. Friedrich Pessicka, Mannschaftsführer von Klosterneuburg: „Patricia hat vor ihrer Abreise nach Übersee im Spaß gesagt: Gegen Sybille spiele ich nur dann nicht, wenn ich bei den US Open (30.8.-12.9.; Anm.) ins Finale kommen sollte.“  Dieses "Problem" hat sich mittlerweile von selber gelöst, da Mayr den Einzug in den Hauptbewerb des vierten Grand Slam-Turniers verpasst hat.

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