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Fed Cup

CRUZ QUEBRADA: 0:3 GEGEN SCHWEDEN - ÖSTERREICH VERPASST DEN AUFSTIEG IN DIE WELTGRUPPE II

Österreich verliert die letzte Partie der Europa-Afrika-Zone I gegen Schweden mit 0:3 und muss daher auch 2011 in der Europa-Afrika-Zone I antreten.

"Schwarzer Tag"
Österreich hat im Fed Cup am Samstag die große Chance vergeben, ins Play-off um die Rückkehr in die Weltgruppe II einzuziehen. In der Europa-Afrika-Zone I mussten sich die ÖTV-Damen am Samstag in Cruz Quebrada (Portugal) Schweden mit 0:3 geschlagen geben. Sybille Bammer und Patricia Mayr erwischten im Gegensatz zu den Gruppenspielen zuvor einen "schwarzen Tag", wie Teamkapitän Jürgen Waber sagte. Das bedeutungslose Doppel wurde nicht mehr gespielt. Österreich muss damit auch im kommenden Jahr in der Europa-Afrika-Zone I antreten. "Natürlich hatten wir eine Chance", sagte Waber, nachdem Mayr im ersten Spiel Johanna Larsson mit 3:6 3:6 und dann Sybille Bammer der Weltranglisten-105. Sofia Arvidsson 1:6 1:6 unterlegen war. "Die Enttäuschung ist deshalb auch ziemlich groß. Wir haben uns die ganze Woche über toll präsentiert und eigentlich gar nicht damit gerechnet." Die ÖTV-Spielerinnen hatten am Mittwoch die klar favorisierten Weißrussinnen besiegt, schließlich auch Großbritannien und Bosnien geschlagen. Die Hoffnung auf den Einzug ins Play-off, das im April steigt, war deshalb groß. "Die Gegnerinnen sind fast über sich hinausgewachsen", konstatierte Waber. Bammer, die in den Tagen zuvor noch groß aufgespielt hatte, fand gegen Arvidsson überhaupt nicht ins Spiel, scheiterte stets an den wichtigen Punkten und stand schließlich auf verlorenem Posten. "Es ist schwer, dass man raufkommt, wir lassen uns aber nicht entmutigen. Im nächsten Jahr sind wir vielleicht besser", sagte Waber.
(Quelle: www.orf.at)


FINALE (Sieger im Weltgruppen-II-Play-off):


ÖSTERREICH – SCHWEDEN 0:3

Patricia MAYR – Johanna LARSSON: 3:6, 3:6
Sybille BAMMER – Sofia ARVIDSSON: 1:6, 1:6
Doppel wurde nicht mehr gespielt

Damit spielt Österreich auch im Jahr 2011 in der Europa/Afrika-Zone I

Ungefährdet ins Finale
(6.2.2010)
Das österreichische Fed Cup-Team kämpft am Samstag (17.00 Uhr MEZ) in Cruz Quebrada bei Lissabon gegen Schweden im Finale der Europa/Afrika-Zone I um einen Platz im Weltgruppen-II-Play-off (24./25. April 2010). Das ergab die am Freitagabend im Complexo de Tenis do Jamor vorgenommene Auslosung. Die Schwedinnen feierten in Pool C gegen Dänemark, Lettland und Ungarn drei Siege und holten sich damit so wie Österreich in Pool D ungeschlagen den Gruppensieg. Angeführt wird die Equipe der Skandinavierinnen von Sofia Arvidsson (WTA-Rang 105). Zweite Einzelspielerin ist Johanna Larsson, die in der aktuellen Weltrangliste auf Position 149 zu finden ist. Komplettiert wird das schwedische Team durch Anne Brazhnikova (WTA-441) und die erst 15-jährige Ellen Allgurin, die noch über kein Einzel-Ranking verfügt. ÖTV-Kapitän Jürgen Waber wird im Einzel Sybille Bammer und Patricia Mayr aufbieten. In den direkten Duellen zwischen Bammer und Arvidsson steht es 2:2, auch das Head-to-Head zwischen Mayr und Larsson ist mit 1:1 ausgeglichen. Im letzten Gruppenspiel feierte Österreich gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag einen klaren 3:0-Erfolg. Yvonne Meusburger war beim 6:2, 6:1 über Anita Husaric ebenso ungefährdet wie Sybille Bammer beim 6:2, 6:3 gegen Ema Burgic. Auch im abschließenden Doppel blieben die rot-weiß-roten Tennis-Ladies ohne Satzverlust: Sandra Klemenschits und Meusburger fertigten Burgic/Husaric mit 6:2, 6:2 ab.

GRUPPE D (3. Spieltag):

ÖSTERREICH – BOSNIEN-HERZEGOWINA 3:0

Yvonne MEUSBURGER – Anita HUSARIC: 6:2, 6:1
Sybille BAMMER – Ema BURGIC: 6:2, 6:3
Sandra KLEMENSCHITS/Yvonne MEUSBURGER – Ema BURGIC/Anita HUSARIC: 6:2, 6:2

Finalspiele (Samstag, 17.00 Uhr MEZ / Sieger im Weltgruppen-II-Play-off):
Österreich – Schweden
Schweiz – Slowenien

Das Weltgruppen-II-Play-off findet am 24./25. April 2010 statt!



Tolle Werbung
(5.2.2010)
Wie schon gegen Weißrussland war auch die Partie gegen Großbritannien bereits nach den Einzelpartien entschieden. Nachdem sich Patricia Mayr (WTA-107) gegen Anne Keothavong (WTA-127) mit 6:2, 6:2 durchgesetzt hatte, ließ auch Sybille Bammer (WTA-50) gegen Elena Baltacha (WTA-83) nichts anbrennen und siegte mit 6:3, 6:3. Das 3:0 machten Mayr und Yvonne Meusburger mit einem 6:4, 6:4 im Doppel gegen Sarah Borwell und Keothavong perfekt. „Patricia und Sybille haben im Einzel tolle Leistungen geboten und sowohl spielerisch als auch kämpferisch voll überzeugt. Unsere Mannschaft hat in den vergangenen zwei Tagen beste Werbung für das heimische Damentennis betrieben. Um ehrlich zu sein, ist es für mich eine Überraschung, dass wir nach den Spielen gegen so starke Teams wie Weißrussland und Großbritannien bereits vorzeitig als Gruppensieger feststehen. Aber mit diesen Leistungen haben wir uns das auch verdient“, ließ Kapitän Jürgen Waber seiner Freude freien Lauf.

Clever & geschickt
Der britische Kapitän Nigel Sears versuchte Patricia Mayr mit einem Aufstellungspoker aus dem Konzept zu bringen, indem er im Auftaktmatch anstelle von Katie O’Brien, gegen die die Tirolerin vor zwei Wochen bei den Australian Open verloren hatte, die starke Aufschlägerin Anne Keothavong auf den Platz schickte. Doch Mayr zeigte sich von dieser Rochade unbeeindruckt und ließ der Weltranglisten-127. lediglich vier Games. „Patricia hat ihr Spiel und ihre Taktik hervorragend durchgezogen. Einzig der Beginn war ein wenig eng, doch dann hat sie das Heft klar in die Hand genommen und nicht mehr abgegeben“, stellte Waber der 23-jährigen Seefelderin ein erstklassiges Zeugnis aus. Ähnlich fiel die Analyse über die Partie seines Schützling aus. „Sybille war das gesamte Match hindurch die bessere Spielerin. Die Gegnerin hat zwar alles versucht und auch mehrmals die Taktik geändert, doch Sybille hat unglaublich clever gespielt und ihrerseits das Spiel sehr gut variiert“, kommentierte Waber die starke Vorstellung der heimischen Nummer eins.

Am Samstag wird's spannend
Da Österreich sowohl Weißrussland, das am Donnerstag gegen Bosnien-Herzegowina mit 3:0 gewann, als auch Großbritannien bezwungen hat, und bei gleicher Anzahl an Gruppensiegen die direkte Begegnung zählt, steht die ÖTV-Equipe bereits vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag (17.00 Uhr MEZ) als Gruppensieger fest. Sollte Österreich am Samstag das Finalspiel, das am Freitag erst nach Beendigung der Vorrunde ausgelost wird, gegen einen der drei weiteren Gruppenersten gewinnen, würde das ÖTV-Team am 24. und 25. April 2010 um die Rückkehr in die Weltgruppe II kämpfen.

GRUPPE D (2. Spieltag):

ÖSTERREICH – GROSSBRITANNIEN 3:0

Patricia MAYR – Anne KEOTHAVONG: 6:2, 6:2
Sybille BAMMER – Elena BALTACHA: 6:3, 6:3
Patricia MAYR/Yvonne MEUSBURGER – Sarah BORWELL/Anne KEOTHAVONG: 6:4, 6:4

WEISSRUSSLAND – BOSNIEN-HERZEGOWINA 3:0

Zwischenstand (Spiele, Matches gewonnen/verloren, Siege)

1. Österreich                    2  5:1  2
2. Weißrussland               2  4:2  1
3. Großbritannien             2  3:3  1
4. Bosnien-Herzegowina  2  0:6  0

Freitag (17.00 Uhr MEZ):
Österreich – Bosnien-Herzegowina
Weißrussland – Großbritannien


Sensationeller Triumph
(4.2.2010)
Weißrussland war von allen Experten als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelt worden, doch Österreich machte den Osteuropäerinnen gleich zum Auftakt einen Strich durch die Rechnung. Nachdem zunächst eine groß aufspielende Patricia Mayr (WTA-107) die in der Weltrangliste 52 Plätze vor ihr liegende Olga Govortsova (WTA-55) mit 6:2, 6:2 vom Platz gefegt hatte, lieferte im zweiten Einzel auch Sybille Bammer (WTA-50) gegen den Top-Ten-Star Victoria Azarenka eine überragende Leistung ab. Die vom hochklassigen Schlagabtausch mit der heimischen Nummer eins gezeichnete Weltranglisten-Sechste und Australian-Open-Viertelfinalistin war Anfang des dritten Satzes körperlich und mental derart mitgenommen, dass sie beim Stand von 5:7, 6:4, 2:0 und 15:0 für Bammer wegen Kreislaufproblemen das Handtuch werfen musste. Damit war der sensationelle Triumph der ÖTV-Ladies bereits nach den beiden Einzelpartien perfekt. Das abschließende Doppel verloren Sandra Klemenschits und Yvonne Meusburger gegen Olga Govortsova und Tatiana Poutchek mit 0:6, 2:6. Endstand damit 2:1 für Österreich! „Patricia und Sybille haben grandioses Tennis gezeigt. Es ist gestern sehr viel in unsere Richtung gelaufen“, bilanzierte Jürgen Waber, dem bei seinem Debüt als ÖTV-Kapitän ein perfekter Einstand gelang, am Tag nach dem Traumstart.

"Ohne zu übertreiben: Weltklasse!"
„Patricia hat nahezu fehlerfrei gespielt und mit ihrem druckvollen Spin bestimmt, was auf dem Platz passiert. Sie hat die Taktik, die wir vor dem Match besprochen haben, super umgesetzt“, freute sich Waber über die makellose Vorstellung der Tirolerin. Auch über die Leistung seines Schützlings Sybille Bammer geriet Waber ins Schwärmen: „Das war – ohne zu übertreiben – Weltklasse. Sybille hat in einem Spiel mit sehr hoher Intensität mehr Winner gemacht, stark aufgeschlagen und war die aktivere Spielerin auf dem Platz. Das war das Beste, was ich von ihr seit langem gesehen habe.“
Mit dem Triumph über den Gruppenfavoriten sei laut Waber zwar ein Auftakt nach Maß gelungen, doch der ÖTV-Kapitän bremst vor dem heutigen Duell mit Großbritannien (17.00 Uhr MEZ), das zum Auftakt zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg ohne Satzverlust über Bosnien-Herzegowina kam, verfrühte Euphorie. „Mit dem Sieg gegen Weißrussland sind die Erwartungen natürlich gestiegen. Aber jedes Spiel ist anders. Wir müssen versuchen, an unsere Stärken, die wir gestern gezeigt haben, anzuschließen. Großbritannien verfügt über einen der reichsten Verbände der Welt. Sie wollen mit aller Gewalt aus der Europa/Afrika-Zone herauskommen. So hat zum Beispiel jede britische Spielerin hier ihren eigenen Betreuer mit“, sagte Waber.

Mayr gegen O'Brien
An der Single-Aufstellung wird der heimische Kapitän gegenüber der Weißrussland-Partie nichts ändern. Damit eröffnet Patricia Mayr gegen Katie O’Brien (WTA-84), der sie vor kurzem in der ersten Runde der Australian Open in zwei Sätzen unterlegen war. Danach spielt Sybille Bammer gegen die gebürtige Ukrainerin Elena Baltacha (WTA-83), die in Melbourne immerhin die dritte Runde erreicht und damit ihre Qualitäten auf Hartplatz unter Beweis gestellt hat. Das bisher einzige Aufeinandertreffen gewann Baltacha im Jahr 2004 bei einem ITF-Sandplatzturnier im französischen Biarritz.
Im Falle eines Sieges über Großbritannien wäre der Gruppensieg für Österreich schon zum Greifen nahe, da die ÖTV-Mannschaft am Freitag als klarer Favorit in die Partie gegen Bosnien-Herzegowina (17.00 Uhr MEZ) geht. Doch selbst bei einer Niederlage gegen das Team des britischen Kapitäns Nigel Sears wären noch nicht alle Felle davongeschwommen. Schließlich könnte im weiteren Verlauf bei Siegen von Weißrussland über Bosnien-Herzegowina und Großbritannien sowie von Österreich über Bosnien-Herzegowina der Fall eintreten, dass Österreich, Weißrussland und Großbritannien auf jeweils zwei Siege kämen. Dann würde die Anzahl an Matcherfolgen über den Gruppensieg entscheiden.


Österreich - Weissrussland: 2:1


Patricia Mayr -
Olga Govortsova: 6:2, 6:2
Sybille Bammer – Victoria Azarenka: 5:7, 6:4, 2:0 Ret’d*
Yvonne Meusburger/Sandra Klemenschits - Tatjana Putschek/Jekaterina Dsehalewitsch: 0:6, 2:6

* Victoria Azarenka musste wegen Kreislaufproblemen zu Beginn des Entscheidungssatzes beim Stand von 2:0 und 15:0 für Sybille Bammer aufgeben

Spielplan für Donnerstag, 4. Februar 2010 (17.00 Uhr MEZ):

Österreich – Großbritannien
Weißrussland – Bosnien-Herzegowina


Zuerst Mayr, dann Bammer
(3.2.2010)
Die Tirolerin Patricia Mayr eröffnet gegen die Weltranglisten-55. Olga Govortsova am Mittwoch (17.00 Uhr MEZ) in Cruz Quebrada (POR) das erste Gruppenspiel des österreichischen Fed Cup-Teams in der Europa/Afrika-Zone I gegen Weißrussland. ÖTV-Kapitän Jürgen Waber gab der aktuellen Nummer 107 im WTA-Ranking gegenüber der Vorarlbergerin Yvonne Meusburger (WTA-89) den Vorzug. Im Anschluss trifft im Duell der Topspielerinnen beider Länder Sybille Bammer (WTA-50) auf die Weltranglisten-Sechste Victoria Azarenka. „Es gibt hier vier Matchcourts, von denen zwei recht zügig und die beiden anderen etwas langsamer sind. Gegen Weißrussland spielen wir auf dem griffigeren Belag, auf dem der aggressive Topspin von Patricia sehr gut zur Geltung kommt. Wenn sie ihr bestes Tennis abruft, kann sie Govortsova mit Sicherheit Probleme bereiten“, erklärte Waber, der erst nach den beiden Einzelpartien die Aufstellung für das abschließende Doppel vornehmen wird. Die weiteren Gruppengegner der Österreicherinnen sind Großbritannien und Bosnien-Herzegowina.


Weißrussland zum Auftakt

(2.2.2010)
"Eine für Österreich verdammt schwierige Auslosung" (ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl) war das Resultat der heute um 14:00 Uhr vorgenommenen Auslosung für die Fed Cup Euro/Afrika-Zone I. Auf den Hardcourts des Complexo de Tenis do Jamor bekommt es das Team von Kapitän Jürgen Waber
in Pool D mit Weissrussland, Großbritannien und Bosnien-Herzegowina zu tun. Erster Gegner wird am Mittwoch das von der Weltranglisten-Sechsten und Australian-Open-Viertelfinalistin Victoria Asarenka angeführte und von allen Experten als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelte weißrussische Team sein.

Nichts zu verlieren
Neben Victoria Azarenka bietet der weißrussische Kapitän Sergei Teterin auch noch Olga Govortsova (WTA-Rang 55) sowie die beiden Top-100-Spielerinnen im Doppel, Tatiana Poutchek und Ekaterina Dzehalevich, auf. „Azarenka ist hier der absolute Superstar. Sie führt eine starke Mannschaft an, die der große Favorit auf den Aufstieg ist“, meinte ÖTV-Kapitän Jürgen Waber, dessen Schützling Sybille Bammer am Mittwoch im zweiten Einzel auf Azarenka trifft. In den direkten Duellen liegt die Oberösterreicherin mit 1:3 zurück. Nach einem Sieg im Jahr 2006 in Quebec (Hard) reichte es in den letzten drei Partien für die heimische Nummer eins in Moskau (2007/Teppich), Rom (2008/Sand) und Montreal (2008/Hard) zu keinem Satzgewinn. Waber: „Das ist eine extrem schwere Aufgabe, aber Sybille hat nichts zu verlieren.“ Wer das Auftakteinzel gegen Weißrussland bestreiten wird, darüber wollte sich Waber am Dienstag noch mit Hakan Dahlbo unterhalten, der als Coach von Yvonne Meusburger und Patricia Mayr die Reise nach Portugal mitgemacht hat.

Gegner mit Qualität
Die weiteren Gruppengegner Großbritannien und Bosnien-Herzegowina rangen Waber ebenfalls Respekt ab. Die Nummer eins der Britinnen, die gebürtige Ukrainerin Elena Baltacha (WTA-83), erreichte zuletzt bei den Australian Open immerhin die dritte Runde. Und Katie O’Brien (WTA-84) eliminierte in Melbourne in der Auftaktrunde die Tirolerin Patricia Mayr. Komplettiert wird das Aufgebot des britischen Captains Nigels Sears von Anne Keothavong (WTA-127) und Sarah Borwell (WTA-Doppel 76).Die Partie gegen Bosnien-Herzegowina ist auf dem Papier die leichteste Aufgabe. Vorsicht ist jedoch auch gegen Mervana Jugic-Salkic (WTA-340), Sandra Martinovic (WTA-387), Ema Burgic (WTA-653) und Neira Fatic (WTA-1065) geboten, überzeugen die Bosnierinnen bei ihren Fed-Cup-Auftritten doch stets mit großem Kampfgeist. Alle Gruppenspiele des ÖTV-Teams finden ab 17.00 Uhr MEZ statt, wobei die Ansetzung der Matches gegen Großbritannien und Bosnien-Herzegowina erst nach der Partie gegen Weißrussland erfolgt.

 WEITERE INFORMATIONEN

Training bei zehn Grad
(1.2.2010)
Das österreichische Team ist am Sonntagabend wohlbehalten in Portugal eingetroffen. Unmittelbar nach der Ankunft machten sich Sybille Bammer und Sandra Klemenschits bei einer ersten Trainingseinheit mit den Gegebenheiten der sechs Hardcourts im Complexo de Tenis do Jamor vertraut. „Der Sportkomplex ist wunderschön und von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar. Da in der Halle bisher aber noch nicht geheizt wurde, hat das erste Training bei erfrischenden zehn Grad stattgefunden“, berichtete ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl. Am heutigen Montag stehen zwei weitere Einheiten auf dem Programm, wobei am Vormittag zwei Stunden und am Nachmittag eine weitere Stunde trainiert wird.

Bammer und Klemenschits sind fix
In punkto Aufstellung hat sich Österreichs neuer Kapitän Jürgen Waber, der Alfred Tesar abgelöst hat, an zwei Positionen bereits festgelegt. „Sybille Bammer ist im Einzel ebenso fix gesetzt wie Sandra Klemenschits im Doppel. Nach den Eindrücken im Training werde ich entscheiden, wer als zweite Einzelspielerin zum Einsatz kommen wird“, erklärte Waber. Yvonne Meusburger und Patricia Mayr haben nach den Australian Open in der Weltrangliste die Plätze getauscht. Während sich die Vorarlbergerin nach der erfolgreich überstandenen Qualifikation und dem Vorstoß in Runde zwei von Position 117 auf Rang 89 verbessert hat, rutschte Mayr nach ihrer Erstrunden-Niederlage in Melbourne von Platz 90 an die 107. Stelle zurück.

"Kompaktes Team"
„Wir verfügen über ein sehr kompaktes Team. Viel wird natürlich davon abhängen, welche Gegner uns die Auslosung beschert“, sagte Waber. Die vier Vierergruppen werden am Dienstag (14.00 Uhr MEZ) ausgelost, wobei Israel, die Schweiz, Schweden und Weißrussland gesetzt sind. Als weitere Gegner kommen für Österreich die Mannschaften aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Großbritannien, Kroatien, Lettland, den Niederlanden, Portugal, Rumänien, Slowenien und Ungarn in Frage. Dänemark bietet mit der Weltranglisten-Dritten Caroline Wozniacki ebenso einen Top-Ten-Star auf wie Weißrussland mit der Australian-Open-Viertelfinalistin Victoria Azarenka (WTA-6). Gespielt werden pro Länderkampf zwei Einzel und ein Doppel. Die vier Gruppensieger bestreiten zwei Finalspiele. Nur die Gewinner dieser beiden Partien sichern sich ein Ticket für das Play-off der Weltgruppe II (24./25. April 2010).


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