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CAP D'AIL: PATRICK OFNER RAST INS ENDSPIEL UND UNTERLIEGT ERST DORT EINEM ÖSTERREICHER-EXPERTEN +++ "HABE MICH DAMIT FIX FÜR ROLAND GARROS QUALIFIZIERT"

Seine Probleme mit der Umstellung auf Sand hat Patrick Ofner (Bild) erfolgreich ad acta gelegt: Beim ITF Kat. 2.-Turnier in Cap D'Ail kam der 17-jährige Kärntner bis ins Endspiel.


CAP D'AIL


10. April 2011

OFNER OUT IM FINALE.In der Vorwoche hatte er noch gekränkelt, "aber ich habe mich schon wieder erholt." Zu Beginn des ITF Kat. 2-Turnier in Cap-d'Ail an der Cote d'Azur "habe mir noch etwas schwer mit der Umstellung auf Sand getan." Unmittelbar danach ist Patrick Ofner "im Großen und Ganzen mit meiner Leistung zufrieden." Der 17-jährige an Nummer 1 gesetzte Kärntner stapelte in dieser Turnierwoche tief und gewinnt hoch: Nach einem 6:3, 6:2-Halbfinal-Sieg über den Deutschen Kevin Kaczynski zog er ins Endspiel und traf dort auf den Franzosen Laurent Lokoli (ITF 191), der im Verlauf der letzten Wochen bereits gute Erfahrungen mit Österreichern sammeln durfte: Auf seinem Weg ins Finale von Cap D'Ail eliminierte er in Runde 1 Dennis Novak (7:5, 6:0), in der letzten Qualifikationsrunde für die Eddie Herr International Junior Tennis Championships im November 2010 fegte er Michael Eibl mit 6:0, 6:0 aus dem Raster. Eibl war es auch, der ihn im August 2010 in der erste Runde von Linz nicht stoppen konnte - 3:6, 2:6. Und auch im Endspiel von Cap D'Ail konnte Lokoli diesen "Trend" erfolgreich fortsetzen: Der 16-jährige Franzose zerstörte Ofners Titelträume und holte sich im ersten Aufeinandertreffen der beiden mit seinem 6:7(5) 3:6, 0:6-Sieg den nächsten Österreicher auf seine "Abschussliste".

"BIN SEHR ZUFRIEDEN." "Es war nicht einfach", so Ofner auf seiner Website www.patrick-ofner.at, "da doch einige Zuseher auf seiner Seite waren. Aber es war wirklich ein super Turnier, eines der besten und schönsten, die ich bisher gespielt habe. Das Finale war wirklich hart umkämpft, vor allem der erste Satz. Ich lag bereits 5:2 vorne, plötzlich stand es aber 5:6. Ich konnte mich ins Tiebreak retten und dieses schließlich 7:5 gewinnen. Im zweiten Satz lag ich wieder schnell mit 2:0 voran, hatte einen Spielball auf das 3:0 bei eigenem Aufschlag. Leider konnte ich diesen nicht nutzen, und das war dann auch die Wende im Match. Ich verlor den zweiten Satz 3:6 und im dritten war ich dann richtig kaputt und verlor mit 0:6. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und habe mich damit fix für den Hauptbewerb von Roland Garros qualifiziert. Ab morgen gibt es schon wieder die nächste Chance, es beginnt wieder ein ITF Kat. 2 Turnier in Istres in Frankreich."

 

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