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BUSINESS: PACIFIC ÜBERNIMMT FISCHER

Der führende Saitenhersteller und Racketservice-Spezialist Pacific hat den kompletten Tennis- und Schlägerbereich des österreichischen Herstellers Fischer gekauft. Künftig werden Rackets unter der Marke "Pacific" auf den Markt kommen.

Neuer Name, bewährte Qualität
(31.7.2009)
PACIFIC übernimmt den FISCHER Tennis- und Racketsport. Der führende Saitenhersteller und Racketservice-Spezialist Pacific hat den kompletten Tennis- und Schlägerbereich des österreichischen Herstellers Fischer, Ried, gekauft. Marcus Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter der Pacific-Entermark GmbH PACIFIC International, macht dabei deutlich, dass man sowohl das gesamte technologische Know-how als auch die Produktions- und Vertriebsstandorte übernommen hat. Dabei werden die Hightech-Rackets aus Österreich künftig unter der Marke Pacific auf den Markt kommen, wobei der Zusatz „Fischer Technology“ auf den Rahmen dokumentieren soll, dass man die erfolgreiche Technologie der Österreicher beibehalten und künftig weiter entwickeln will. „Schließlich haben wir auch die 35-jährige Tradition der Marke mit übernommen“, ist sich Schwarz der Hightech-Marke bewusst.

Gesundes Wachstum
Bei den weltweiten Vertrieben setzt man bei PACIFIC auf Kontinuität, wobei es für die Zukunft zu prüfen gelte, wo Synergien mit den Pacific-Teams zu erzielen sind. Gesteuert wird das Racket-Geschäft in jedem Fall aber von Hochdorf/Deutschland aus. Am PACIFIC Firmensitz kennt man sich bestens im Tennisgeschäft aus und sieht sich der neuen Herausforderung gewachsen. Der Synergieeffekt beider Marken soll den weltweiten PACIFIC Vertrieb stärken. „Wir haben im Racketsport bislang alles gemacht, außer Schlägern“, freut sich Schwarz auf die künftigen Aufgaben. Im laufenden Jahr kann Pacific auf ein gesundes Wachstum verweisen – nicht alltäglich in Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Und die Zeichen im Service-Business stehen weiter auf Wachstum. PACIFIC will mit diesem Schwung die Fischer-Rackets gleich mit auf den Erfolgsweg nehmen und frischen Wind in dieses Geschäft bringen.

Offizieller ATP-Partner
„Der Zeitpunkt für diese Übernahme war sehr günstig“, urteilt Schwarz, der nicht an einem Lizenzgeschäft mit den Österreichern interessiert war, sondern ganz klar den Kauf der Technologie und des Know-hows im Visier hatte. PACIFIC macht den großen Schnitt direkt und bringt die neue Kollektion 2010 sofort unter der eigenen Marke auf den Markt. Lediglich der Zusatz „Fischer Technology“ wird bei allen Produkten aus Ried auf die historischen Wurzeln verweisen. Bei Pacific sieht man Fischer als einen Racket-Hersteller, der gut mit dem eigenen Auftritt harmoniert. Schließlich bauen die Österreicher technisch sehr anspruchsvolle Schläger, die bei sportlichen Spielern und Profis hoch im Kurs stehen. Viele Meinungsbildner und Tour-Spieler identifizieren sich mit den Schlägern und passen damit bestens zu dem sportlich ambitionierten Racketservice-Spezialisten, der als offizieller ATP-Partner auf den Turnieren der Welt zu Hause ist und kräftig in Forschung und Entwicklung investiert. Seit Jahrzehnten arbeitet Pacific schon mit allen namhaften Schlägerherstellern bei der Entwicklung sehr eng zusammen. Mit eigenen Rackets bieten sich nun für PACIFIC zusätzliche Perspektiven in Sachen Forschung und Entwicklung im Schläger- und Servicebereich. Denn jeder Tennisspieler weiß: Das beste Racket ist nur so gut wie die Saite und Bespannung. Für die Zukunft ist einiges zu erwarten, wenn ein innovativer Saiten-Spezialist und ein technologie-getriebener Racket-Spezialist gemeinsam an einem Strang ziehen.

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