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ATP

BRONX: MARTIN FISCHER VOR DEN US OPEN IN TOP-FORM

Beim 50.000-Dollar-Challenger in der Bronx kam Martin Fischer (Bild) mit seinem deutschen Partner Andreas Beck mit solidem Aufschlagspiel und guten Returns bis ins Finale.

Solide bis ins Finale
Martin Fischer ist das, was man einen typischen Vorarlberger nennen könnte: ruhig und analytisch, Understeatment ist sein "Geschäft". Das beste Beispiel: Zum Auftakt der US-Hartplatz Tour kam er beim 50.000-Dollar-Turnier in der Bronx mit seinem deutschen Partner Andreas Beck bis ins Finale, und jedes Mal, wenn man ihn auf den Weg dorthin ansprach, kam schulterzuckend bloß die Antwort: "Es war ein ganz ordentliches Doppel." Erst auf Nachfrage erläuterte der 22-jährige Dornbirner, was er damit meinte: "Wir haben unsere Matche mit solidem Aufschlagspiel und guten Returns gewonnen." Dass Fischer/Beck ihr erstes Doppel-Finale 2008 gegen Lukas Dlouhy/Tomas Zib 6/3, 4/6, 9:11 verloren, lag dann weniger an den Eigenfehlern, sondern vielmehr an der Routine der an Nummer 4 gesetzten Tschechen: Beim Masters Series-Turnier in Cincinnati war Dlouhy mit Partner Leander Paes zuletzt bis ins Viertelfinale gekommen, hatte davor in Montreal das Semifinale erreicht und war in Wimbledon ebenso bis in die Runde der letzten vier gekommen. Für Martin Fischer, der im Leistungszentrum Südstadt im "Top-Kader" von Jürgen Hager betreut wird, ist dieser Finaleinzug dennoch das bisherige Saisonhighlight: Mit Beck hatte er davon in Stuttgart ebenso "bloß" das Semifinale erreicht wie mit Philipp Oswald beim Challenger in Baton Rouge.

wowo

 

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