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ATP

BRASOV/BAGNERES-DE-BIGORRE/BURUNDI: ANDREAS HAIDER-MAURER UND NIKI MOSER UNTER DEN BESTEN ACHT, GERALD MELZER ZUM ERSTEN TURNIERSIEG

In Rumänien wärmt sich Andreas Haider-Maurer für sein Daviscup-Debüt auf. In Frankreich schlägt Niki Moser einen Fast-schon-Angstgegner, in Burundi Gerald Melzer (i. Bild re.) gewinnt das erste ITF-Turnier seiner Karriere.


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Von Rumänien nach Israel
(10.9.2010)
Am Sonntag, 12.9.2010, steht eigentlich die Abreise zum World-Gruppen Play-Off-Duell gegen Israel am Programm. Es hätte also eng werden können Andreas Haider-Maurers Terminkalender. Beim 30.000-Euro-Challenger im rumänischen Brasov stand Haider-Maurer nach einem glatten 6:3, 6:3 in Runde 1 gegen Andrei Mlenda (ROU) und einem ebenso lockeren 6:3, 6:2 gegen Jürgen Zopp (EST) in Runde 2 bereits im Viertelfinale. Dort bekam es der an Nummer 8 gesetzte Neo-Daviscupper mit Guillermo Alcaide (ESP) zu tun, der der bereits zum Auftakt den topgesetzten Deutschen Daniel Brands aus dem Raster "entfernt" hatte. Und auch im Viertelfinale wurde Alcaide seinem Ruf als "Favoritenschreck" gerecht: Der 23-jährigen Niederösterreichers unterlag Alcaide mit 6:7(5), 5:7. Auch im Doppel war Haider-Maurer mit Partner Philipp Oswald in Richtung Finale unterwegs: Das an Nummer 2 gesetzte österreichische Duo, ohne Satzverlust bis ins Semifinale vorgedrungen, unterlag in der Runde letzte vier dem italienischen Duo Flavio Cipolla/Daniele Giorgino mit 4:6, 4:6.

Von Frankreich nach Oklahoma
(9.9.2010)
"Dieser Bursche braucht offensichtlich seine Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen." So kommentiert Michael Oberleitner den Viertelfinal-Einzug seines Schützlings Niki Moser beim 15.000-Dollar-Future im französischen Bagneres-De-Bigorre. Im Achtelfinale hatte der 20-jährige Wiener den an Nummer 5 gesetzten Schweizer Alexander Sadecky in zwei Sätzen besiegt - vor wenigen Wochen hatte bei zwei Futures in Gausdal (NOR) noch Sadecky die Nase vorne gehabt. Der Formanstieg des Musikersohnes "kommt genau zum richtigen Zeitpunkt" (Oberleitner): Nächste Woche wird Moser nämlich zum fünften Mal in seiner Karriere von der Future- auf die Challenger-Ebene wechseln. "Wir haben heute die Information bekommen, dass er in den Hauptbewerb des 50.000-Dollar-Turniers in Tulsa (Oklahoma; Anm.) gerutscht ist."

In Burundi zum ersten Turniersieg
Auf Erfolgsebene ist derzeit auch Gerald Melzer unterwegs: Beim 10.000-Dollar-Turnier im ostafrikanischen Burundi zog der an Nummer 8 gesetzte Niederösterreicher nach einem glatten 6:0, 7:5 über den indischen Qualifikanten Shivang Mishra, einem hart umkämpften Drei-Satz-Sieg (5:7, 7:6, 7:5) über den an Nummer 1 gesetzten Rupesh Roy und einem wiederum glatten 6:2, 6:3 über den Inder Vijayant Malik (ATP 843.) ins ersten Future-Finale seiner Karriere ein. Im Endspiel traf der ehemalige Südstadt-Spieler auf Bart Govaerts, dem er schon einmal gegenüber gestanden ist - 2009 in Rabat (MOR) siegte Melzer in Runde 1 mit 7:5, 3:6, 6:3. In Burundi "erledigte" Melzer seinen "Job" wesentlich flotter: Mit 6:2, 6:4 besiegte Melzer den Belgierund gewann damit das erste ITF-Turnier seiner Karriere. Das bisher beste Resultat für den jüngeren der beiden Melzer-Brüder waren zwei Viertelfinale - 2010 in St. Pölten und 2008 in Libreville (Gabon) - gewesen.

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