Zum Inhalt springen

BEACHTENNIS: ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFTEN. ODER: EIN TENNISFEST AM SAND!

Auch dieses Jahr wurden die österreichischen Meisterschaften im Beachtennis auf der Sportanlage der österreichischen Nationalbank ausgetragen. Die Sieger: Schmidt/Weber bei den Herren bzw. Vock/Hirsch bei den Damen.


28. August 2012

VIELE TEILNEHMER.
Auch dieses Jahr wurden die österreichischen Meisterschaften im Beachtennis auf der Sportanlage der österreichischen Nationalbank ausgetragen. Am Samstag (25.8.) ging es bereits um 10:00 Uhr los, "denn das Teilnehmerfeld der Herren war so groß,  dass eine Qualifikation für den Hauptbewerb nötig war", so ÖTV-Beachtennis-Referent Martin Fischer. In der Qualifikation waren klingende Namen wie Jaros und Alten vertreten, die auch den Aufstieg in den Hauptbewerb mühelos schafften. Auch eine Paarung aus Kärnten konnten sich aus der Qualifikation heraus für den Bewerb qualifizieren. Die Losung des Hauptbewerbes brachte eine schwere Aufgabe für die Paarung Jastraunig/Lie. Gegen Krawcewicz/Dshandshgava zog die starke Paarung gleich in der ersten Runde den Kürzeren, konnte aber den B-Bewerb für sich entscheiden. Ein schwacher Trost für Jastraunig, Nummer 14 im österreichischen Tennis. Außerordentlich war die Leistung der Kärntner Paarung Kogler/Petz, welche sich bis ins Halbfinale durchsetzen konnten und dort erst gegen die Nummer zwei gesetzten Tisch/Posch knapp mit 6:4 6:4 verloren.

SPANNUNG PUR. Das Herrenfinale bestritten die topgesetzten Schmidt/Weber und Tisch/Posch. Nach einem klaren ersten Satz (Schmidt/Weber gewannen mit 6/0) wurde das Endspiel noch zu einem höchst spannenden Finale. Tisch/Posch konnten den Spieß nach einem 2:4 30:40 Rückstand im zweiten Satz noch umdrehen und diesen mit 6:4 für sich entscheiden. Im Match Tie-Break war es dann doch wieder eine klare Angelegenheit für die heuer auf österreichischen Boden noch ungeschlagenen Schmidt/Weber (Matchtiebreak: 10/4). „Seltsam, wie schnell sich das Blatt im Beachtennis ändern kann- wir haben uns schon fast zu früh gefreut und wurden dann von den sehr stark aufspielenden Tisch/Posch eiskalt erwischt. Gottseidank hat es am Ende noch gereicht“, meinte Stefan Weber kurz nach der Partie.

ÜBERRASCHUNGEN BEI DEN DAMEN. Mit nicht ganz so vielen Paarungen konnte der Damen-Hauptbewerb aufwarten. Doch dafür waren die Toppaarungen vertreten und somit wurde ein Turnier auf höchstem Niveau gespielt. Neben den Favoriten für den Einzug in das Halbfinale konnten sich auch die beiden jungen Mädchen Taschwer/Schmiedbauer nicht nur in die Herzen der Zuseher, sondern auch ins Halbfinale spielen durch einen Sieg gegen die Kärntner Paarung Linzer/Kogler. Im Halbfinale kam es dann zur Überraschung des Turniers: Vock/Hirsch gegen Schmidt/Solly. Die an Nummer eins gesetzten Schmidt/Solly wurden von ihren Gegnerinnen nach einem dramatischen Kampf äußerst knapp mit 7/5 und 7/6 besiegt. Solly/Schmidt konnten dabei in beiden Sätzen eine klare Führung nicht heimspielen und waren sichtbar frustriert. Dennoch holten sich die insgeheimen Turnierfavoriten Metzinger/Weinwurm in einer beeindruckenden Art und Weise mühelos den Staatsmeistertitel. Marlena Metzinger ist in Österreich bei den Damen das Maß aller Dinge und scheint auch für die EM in San Marino gut vorbereitet zu sein. Abschließend krönten sich die ungeschlagene Mix-Paarung Krawcewicz/Metzinger in einem Turnier, das von starkem Regen beeinflusst wurde, noch zu den Staatsmeistern im Beachtennis-Mix. 

Top Themen der Redaktion

Verbands-Info

Der ÖTV fährt weiter auf Jaguar ab

Seit nunmehr fünf Jahren gibt es die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Jaguar Österreich und dem ÖTV, die um ein Jahr verlängert wurde. Sportdirektor Jürgen Melzer holte seinen neuen Dienstwagen ab.

Verbands-Info

Thiem mit Melzer bei Olympia?

100 Tage vor Beginn der Spiele in Tokio gab Thiem das Okay, gemeinsam mit Jürgen Melzer im Doppel-Bewerb zu spielen. ÖTV-Sportdirektor Melzer tritt nur an, wenn "ich niemandem den Platz wegnehme".

Davis Cup

"Das ist eine WM im Tennis"

Daviscup-Kapitän Stefan Koubek und ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer blicken dem Finalturnier in Innsbruck mit Vorfreude entgegen und planen mit Dominic Thiem.