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WTA

BANGKOG: KRÄMPFE VERHINDERN MELANIE KLAFFNERS EINZUG INS SEMIFINALE

Erstmals seit Jänner 2011 zog Melanie Klaffner (Bild) wieder ins Viertelfinale eines WTA-Turniers ein. Dort musste "Melli" gegen die Thailänderin Peangtarn Plipuech allerdings im dritten Satz w. o. geben.


BANGKOK

26. Mai 2011

W. O. IM DRITTEN SATZ. Im Leistungszentrum Linz trainierte sie die letzten Tage und Wochen mit Sybille Bammer, Jeannine Prentner, Marco Mirnegg, Markus Egger oder Markus Weiglhofer, jetzt zeigt dieser Aufbau erste positive Wirkungen: Melanie Klaffner (WTV 305) steht bei dem mit 25.000 Dollar dotierten Turnier in Bangkog zum ersten Mal seit Jänner (Plantation; Anm.) wieder im Viertelfinale eines WTA-Turniers: Nachdem gestern das Spiel von Melanie gegen Viktoriya Kisialeva (BLR/WTA WTA 873) beim Stand 6:4, 4:3 wegen heftiger Gewitter unterbrochen werden musste, konnte das Match Mittwoch Vormittag fortgesetzt werden. Klaffner entschied es mit 6:4, 6:4 für sich. Nach kurzer Pause musste die an Nummer 3 gesetzte Oberösterreicherin erneut auf ihren "Arbeitsplatz", den sie nach einem hart umkämpften 6:0, 2:6, 6:3 gegen die Japanerin Aiko Nakamura (WTA 366) wieder verlassen konnte. In der Runde der letzten acht traf Klaffner auf die Thailänderin Peangtarn Plipuech (WTA 503), die sich im "Dorf im Pflaumenhain" (wörtlich übers. "Bangkog") offensichtlich sehr wohl fühlt: In der Vorwoche hatte sie bei einem 10.000-Dollar-Turnier in Bangkog das Finale erreicht. Und auch in dieser Turnierwoche läuft es für Plipuech gut, für Klaffner allerdings schlecht: Im dritten Satz konnte sie aufgrund starker Krämpfe beim Stand von 7:6, 5:7, 1:4  das Match nicht zu Ende spielen.Auch im Doppel unterlag sie mit ihrer Partnerin Julia Cohen (USA) gegen die chinesische Paarung Jia Xiang Lu / Jia-Jing Lu mit 4:6, 1:6.



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