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Fed Cup

BAMMER VOR FED CUP OPTIMISTISCH

Österreichs Fed-Cup-Kapitän Alfred Tesar hat am Mittwoch das Quartett Sybille Bammer (WTA-Rang 59), Yvonne Meusburger (112), Tamira Paszek (334) und Sandra Klemenschits (kein Einzel-Ranking, Nummer 109 im Doppel) offiziell für das Erstrundenduell in der Weltgruppe I gegen Spanien am 22. und 23. April in Rocafort bei Valencia nominiert.

Dem rot-weiß-roten Team, das am Ostermontag nach Spanien aufbrechen wird, gehört als Sparringpartnerin auch Daniela Klemenschits an.

Spanien geht mit dem Aufgebot Anabel Medina Garrigues (WTA-Rang 26), Lourdes Dominguez Lino (50), Maria Sanchez Lorenzo (65) und Virginia Ruano Pascual (82) in den Kräftevergleich mit Österreich. Medina Garrigues hat im Verlauf ihrer Karriere fünf WTA-Turniere gewonnen, heuer war die 23-Jährige in Canberra erfolgreich. Die 25-jährige Dominguez Lino feierte Ende Februar dieses Jahres in Bogota ihren Premierentriumph auf der WTA-Tour. Und die 32-jährige Virginia Ruano Pascual, als aktuelle Nummer vier eine der besten Doppelspielerinnen der Welt, ließ zuletzt in Amelia Island mit dem Einzug ins Viertelfinale auch im Einzel aufhorchen. Die derzeitige Nummer zwei der Gastgeberinnen, Nuria Llagostera Vives (49), steht dem Team von Kapitän Miguel Margets wegen einer Handgelenksverletzung nicht zur Verfügung.

Sybille Bammer hat trotz der gestrigen 2:6, 3:6-Niederlage gegen die Belgierin Justine Henin-Hardenne in der zweiten Runde des WTA-Turniers von Charleston Selbstvertrauen für die bevorstehenden Aufgaben im Fed Cup getankt. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, ich konnte sie eineinhalb Stunden lang absolut fordern. Ich weiß, dass ich voll dabei bin. Ich brauche mich vor den Großen nicht mehr verstecken“, sagte die Oberösterreicherin, die hoch motiviert nach Valencia fährt. „Wenn ich so spiele, ist auch in Spanien einiges möglich.“

„Der Gegner ist auf dem Papier zwar Favorit, aber wir werden vor den Spanierinnen sicher nicht in Ehrfurcht erstarren“, gab sich auch Alfred Tesar kämpferisch. „Sybille Bammer hat zuletzt gute Leistungen geboten, und auch die Formkurve von Yvonne Meusburger zeigt nach oben. Tamira Paszek hat im Vorjahr in der Schweiz mit zwei Triumphen im Einzel bewiesen, dass sie auch im Fed Cup zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist“, so Tesar.

Fed Cup (Weltgruppe I, 22. – 23. April 2006):
Spanien – Österreich
Frankreich – Italien
Deutschland – USA
Belgien – Russland

tp

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