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BAD WALTERSDORF: ÖSTERREICHISCHE HALLENMEISTERSCHAFTEN +++ TRAINER SCHLÄGT PROFI IM VORWEGGENOMMENEN FINALE

Mario Haider-Maurer (Bild) steht nach seinem 1:6, 6:3, 7:5-Sieg gegen den topgesetzten Marc Rath "zum siebten oder achten Mal im Semifinale" (Haider-Maurer). Sein Gegner ist dort Lukas Jastraunig. Um den zweiten Finalplatz kämpfen Dennis Novak und Christian Trubrig.

 



23. Februar 2012

TAG 3 DER "STAATS". "Viele Gesetzte haben wir schon zu Beginn verloren", seufzte Turnierleiter Heinz Lampe vor Beginn der Viertelfinal-Partien am Donnerstag, freute sich danach aber umso mehr, dass mit Mario Haider-Maurer und Lukas Jastraunig die Nummer 5 und die Nummer 3 den Einzug in die Runde der letzten vier geschafft haben. Haider-Maurer, der seit der Gründung seiner HMK-Tennisakademie in Oslip nur mehr im nationalen "Turniergeschäft" tätig ist, lieferte sich in einem vorweggenommenen Finale mit dem topgesetzten Marc Rath einen harten Fight, ehe er doch noch als 1:6, 6:3, 7:5-Sieger vom Platz gehen konnte. "Ich habe zu vorsichtig begonnen. Das hat er ausgenutzt und mich im ersten Satz vom Platz geschossen", so Haider-Maurer danach. "Dadurch hab ich gewusst, dass ich aktiver werden muss. Ich hab im zweiten Satz besser serviert und auch von der Grundlinie aggressiver gespielt. Daraus ist ein wirklich harter Fight entstanden, wobei im dritten Satz immer ich näher am Break dran war als er." In seinem "siebenten oder achten Semifinale bei Staatsmeisterschaften" (Haider-Maurer) trifft er auf Lukas Jastraunig, der Christian Kloimüllner ebenso hart mit 6:3, 6:7, 6:4 niederkämpfen konnte. In diese Partie, das weiß auch der Bruder von Davis Cup-As Andreas Haider-Maurer, geht er als Favorit. "Gegen ihn habe ich schätzungsweise zehn Mal gewonnen und ein Mal verloren. Es waren aber viele sehr enge Partien dabei. Ich weiß, dass er sehr schwer zu schlagen ist." Sollte Haider-Maurer gewinnen, dann würde er im Endspiel auf den Sieger der Partie Dennis Novak (6:2, 6:3 gegen Ivan Galic / "Ich hab sehr gut gespielt") - Christian Trubrig (6:3, 6:3 gegen Markus Weiglhofer) treffen. Die Bilanz würde dann allerdings gegen "MHM" sprechen. "Ich hab drei Mal im Finale verloren."
Gut in Form zeigt sich derzeit auch Christina Kandler. Nachdem sie Mitte Februar beim 3. Turnier des Salzburger Wintercups, den Bergheim Open, ihren allerersten ÖTV-Titel in beeindruckender Art und Weise feiern konnte ("Ich gab insgesamt nur sieben Games ab"), konnten der 17-Jährigen auch bei den Hallenstaatsmeisterschaften ihre Gegnerinnen bisher noch nicht Paroli bieten: 6:0, 6:0 zum Auftakt gegen Ulrike Rosenmayer, 6:3, 6:3 im Achtelfinale gegen Lisa Reichmann und heute im Viertelfinale 6:3, 6:2 gegen Karoline Kurz. "Es war insgesamt eine gute Partie", bilanzierte ÖTV-Coach Martin Slanar danach. "Die Tina hat aber einfach zu gut gespielt, sehr viel Druck und wenige Fehler gemacht - eine für den Gegner meistens schlechte Kombination." Im Semifinale trifft Kandler nun auf die topgesetzte Yvonne Neuwirth, die Marlena Metzinger mit 6:4, 7:5 besiegen konnte. Ebenfalls im Semifinale: Stephanie Hirsch, die gegen Isabella Reibmayr mit 6:3, 7:5 gewann und Patricia Haas, die die Titelverteidigerin Daniela Kix mit 6:0, 4:6, 6:4 eliminieren konnte. Für Kandler steht in den Wochen nach den Österreichischen Meisterschaften intensives Training mit Günter Bresnik am Programm, "bevor es mit den internationalen Turnieren los geht." Südstadt-Spielerinnen Anna Maria Heil und Karoline Kurz machen sich in der kommenden Woche auf die Reise zu einem Challenger und zwei Future-Turnieren in Indien.



Österreichische Hallenmeisterschaften - die Setzlisten.


HERREN
1. Marc Rath (STV)
2. Maximilian Raditschnigg (WTV)
3. Lukas Jastraunig (NÖTV)
4. Pascal Brunner (NÖTV)
5. Mario Haider-Maurer (TTV)
6. Christian Kloimüllner (NÖTV)
7. Stefan Hirn (NÖTV)
8. Dominic Hejhal (OÖTV)

DAMEN
1. Yvonne Neuwirth (NÖTV)
2. Daniela Kix (WTV)
3. Stephanie Hirsch (NÖTV)
4. Pia König (NÖTV)
5. Marlena Metzinger (WTV)
6. Patricia Haas (NÖTV)
7. Lisa Reichmann (WTV)
8. Isabella Reibmayr (TTV)



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