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BAD SCHALLERBACH: GENERALVERSAMMLUNG MIT VIELEN POSITIVEN INHALTEN

Bei der Generalversammlung in Bad Schallerbach (OÖ) wurde Dr. Ernst Wolner (Bild) abermals zum Präsidenten des Österreichischen Tennisverbandes gewählt. Dr. Wolner stellte ein neues Sportkonzept vor und präsentierte positive Trends im Tennissport.

Schwerpunkte für die Zukunft
(23.3.2009)
Ernst Wolner ist am gestrigen Sonntag bei der Generalversammlung in Bad Schallerbach für weitere drei Jahre als Präsident des Österreichischen Tennis-Verbandes in seinem Amt bestätigt worden. Der 69-Jährige, der dem zweitgrößten heimischen Sportverband seit 1997 vorsteht, geht damit in seine mittlerweile bereits fünfte Funktionsperiode. Ernst Wolner präsentierte in Bad Schallerbach die Schwerpunkte der ÖTV-Arbeit für die nächsten drei Jahre. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei in der Umsetzung des neuen Spitzensportkonzeptes, das ab kommenden September umgesetzt wird und das in Hinkunft auch dezentrale Förderungen vorsieht. Bislang wurden vom ÖTV in erster Linie die Spieler aus dem Bundessportzentrum Südstadt unterstützt. „Wir werden die Förderungen für Talente breiter anlegen und auch mit privaten Trainingszentren zusammenarbeiten“, konkretisierte Wolner. Die Trainingsgruppen in der Südstadt sollen kleiner und dadurch effizienter werden. Details zu diesem neuen Konzept wird ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller in Kürze bekanntgeben.

ÖTV die Nummer 2 hinter dem ÖSV
In Zusammenhang mit der aktuellen Arbeit in der Südstadt merkte der ÖTV-Präsident positiv an, dass sich mit Tristan-Samuel Weissborn (ITF-Rang 40), Dominik Wirlend (ITF-48) und Maximilian Neuchrist (ITF-66) gleich drei Schützlinge aus dem Bundessportzentrum aufgrund ihrer Platzierungen in der U-18-Weltrangliste Startplätze für die drei noch ausstehenden Jugend-Grand-Slams in dieser Saison in Paris, Wimbledon und New York gesichert haben. Eine durchaus erfreuliche Entwicklung hat in den vergangenen Jahren auch der Breitensportbereich unter der Führung von Vizepräsident Franz Wohlfahrt genommen. Der Österreichische Tennis-Verband ist mit 173.210 Mitgliedern nach Fußball (525.000) der zweitgrößte Sport-Fachverband Österreichs. Der ÖTV konnte zuletzt sowohl bei den aktiven Tennisspielern als auch bei Vereinsmitgliedschaften zulegen. Gegenüber dem Jahr 2006 verzeichnete der ÖTV eine Zunahme von rund 5.000 Mitgliedern, die Zahl der Vereine hat sich um 10 auf 1686 erhöht. 500 Clubs nehmen jährlich am Aktionstag „Ganz Österreich spielt Tennis“ teil, mit dem auch heuer wieder am 25. April die Tennis-Saison eingeläutet wird. 30.000 Kindern wurde Tennis im Vorjahr im Rahmen von breit angelegten Schulprojekten näher gebracht, zudem haben im Jahr 2008 über 500 Vereinsmeister um den Titel eines „Österreichischen Clubmeisters“ gespielt.

ÖTV unterstützt Kitzbühel
Wolner verlieh auch seiner Freude darüber Ausdruck, dass der ÖTV an der Rettung des ATP-Turniers in Kitzbühel (16. bis 23. Mai) beteiligt gewesen ist. Wolner: „Wir haben alles unternommen, um diese Veranstaltung zu erhalten. Der ÖTV kann aufgrund der Wirtschaftslage das Turnier zwar nicht finanziell unterstützen. Wir werden aber versuchen, dem Veranstalter dank unserer Kontakte dabei zu helfen, das Turnier längerfristig zu sichern.“ Dass Tennis für die Werbewirtschaft nach wie vor attraktiv sei, beweise laut Wolner die Tatsache, dass der Austria Tennis Pool mit 29 Partnern einen neuen Höchststand erreicht habe.

Neuer "alter" Präsident
(19.3.2009)
Bei der an diesem Wochenende in Bad Schallerbach (OÖ) stattfindenden Generalversammlung des Österreichischen Tennisverbandes (ÖTV) steht insbesondere die Wiederwahl des Präsidiums auf der Tagesordnung. Da es keinen Gegenvorschlag zur amtierenden ÖTV-Spitze gibt, steht bereits jetzt fest, dass Präsident Ernst Wolner und seine Vorstandskollegen auch in den kommenden drei Jahren die Geschicke des Verbandes leiten werden.

Seit 12 Jahren im Amt
Ernst Wolner hatte 1997 die Nachfolge des damaligen Interimspräsidenten Gerd Purner angetreten und wird nach der Wiederwahl in Bad Schallerbach in seine bereits fünfte Amtsperiode gehen. Am Sonntag wird Wolner seine Pläne für die Verbandsarbeit in den kommenden drei Jahren präsentieren. Aus dem bisher tätigen Präsidium legt einzig Ferdinand Birkner seine Funktion nieder. Birkners Nachfolgerin in Rechtsfragen ist Constanze Emesz, die in Hinkunft auch dem neu geschaffenen Frauenreferat vorstehen wird. Neben Emesz werden Helmut Dorn (Finanzen), Peter Graski (Spitzensport), Walter Sattlberger (Austria Tennis Pool, PR und Kommunikation) und Franz Wohlfahrt (Breitensport) als Vizepräsidenten dem ÖTV-Vorstand angehören.

Das ÖTV-Präsidium

Präsident:
Ernst Wolner

Vizepräsidenten:
Constanze Emesz (Recht, Frauen)
Helmut Dorn (Finanzen)
Peter Graski (Spitzensport)
Walter Sattlberger (Austria Tennis Pool, PR & Kommunikation)
Franz Wohlfahrt (Breitensport)

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