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BAD GASTEIN: YVONNE MEUSBURGER SPIELT TOLL UND VERLIERT NUR KNAPP - "ICH HABE VOM TITEL GETRÄUMT"

Nichts wurde es aus Yvonne Meusburgers (Bild) zweitem WTA-Finale - 1:6, 6:4, 6:3 gegen Timea Bacsinszky. "Die Enttäuschung ist da."

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"Vom Titel geträumt"
(24.7.2010)
Yvonne Meusburger hat ihr zweites WTA-Finale verpasst. Die Vorarlbergerin verliert gegen die Nummer 2 des Turniers, Timea Bacsinszky aus der Schweiz mit 6:1, 4:6, 3:6. Nach einem überragenden Beginn von Meusburger und dem Gewinn des ersten Satzes in knapp 25 Minuten war der zweite Satz völlig offen und auf hohem Niveau. Die Schweizerin liegt 2:0 voran, Meusburger kommt aber wieder zurück. Bei 4:4 gelingt Bacsinszky das entscheidende Break, danach verwertet sie ihren ersten Satzball zum 6:4. Im entscheidenden dritten Satz, zu dessen Beginn Regen einsetzte, dominiert die Schweizerin zunächst klar und führt rasch 3:1. Meusburger fängt sich und hat noch mehrere Chancen auf das Rebreak - konkret: drei Chancen beim Spielstand von 3:4. Am Ende gewinnt Bacsinszky nach 2:06 Stunden und bei immer stärker werdenden Regen mit 1:6, 6:4, 6:3. Für Bacsinszky ist es das zweite WTA-Finale in ihrer Karriere (nach 2009 Luxemburg, wo sie das Turnier gewonnen hat). Im Endspiel am Sonntag (Beginn 11:30 Uhr) trifft Bacsinszky auf die Siegerin aus Alize Cornet (FRA) gegen Julia Görges (GER). Meusburger: „Jetzt kurz danach bin ich einer Leere. Die Enttäuschung ist schon da, überwiegt ganz klar. Ich habe seit gestern schon ein bisschen vom Titel geträumt. Ich habe sehr gut gespielt, aber im zweiten Satz bei ein, zwei Bällen leichte Fehler gemacht und schon hat sich das Match gedreht. Insgesamt bin ich mit dem Turnier zufrieden, ich hatte von Beginn an eine schwere Auslosung. Die Leistungen geben mir Zuversicht, ich bin mit den Top 50 Spielerinnen auf Eigenhöhe.“

"Das Spiel im Griff"
(24.7.2010)
Yvonne Meusburger steht zum ersten Mal seit 2007 und zum zweiten Mal insgesamt in ihrer Karriere im Halbfinale eines WTA-Turniers (damals auch in Bad Gastein, wo sie sogar ins Finale einziehen konnte). Die Vorarlbergerin besiegt die als Nummer 8 gesetzte Anastasija Sevastova aus Lettland mit 7:5, 6:4 und ließ dabei auch nicht von den äußeren Bedingungen aus dem Konzept bringen. Ab dem Spielstand von 3:3 im zweiten Satz setzte der angekündigte Regen ein, das Spiel konnte aber ohne längere Unterbrechungen zu Ende gespielt werden. Beim Stand von 5:4 im zweiten Satz wehrte Meusburger noch einen Breakball ab und verwertete nach 1:34 Stunden den ersten Matchball. Nächste Gegnerin von Meusburger im Halbfinale ist nun die als Nummer 2 gesetzte Schweizerin Timea Bacsinszky (6:0, 6:4 gegen Zahlavova). Meusburger: „Es war schwierig zu spielen, vor allem im zweiten Satz. Die letzten Games wurden ja schon bei Regen gespielt. Aber ich bin das wechselnde Wetter in Bad Gastein aus den letzten Jahren schon gewöhnt, das hat mir nichts ausgemacht. Insgesamt habe ich das Spiel im Griff gehabt, ich war immer voll konzentriert. Jetzt freue ich mich schon sehr auf das Halbfinale gegen Bacsinszky.“

Toller Kampf
(23.7.2010)
Im Vorjahr hatte sie im Achtelfinale gegen sie verloren, 2010 wiederfährt ihr das gleiche Schicksal im Viertelfinale: Patricia Mayr scheidet beim NÜRNBERGER Gastein Ladies 2010 gegen Alize Cornet mit 2:6, 7:6(5), 1:6 aus. Die 23-jährige Tirolerin lieferte der Französin Alize Cornet in 2:24 Stunden einen tollen Kampf, musste sich schließlich aber doch in drei Sätzen geschlagen geben. Der erste Satz ist eine klare Angelegenheit für die weitaus druckvollere Cornet. Im zweiten Satz steigert sich Mayr, führt bereits mit zwei Breaks mit 5:2. Bei 5:2 vergibt Mayr dann sogar einen Satzball, muss dann ins Tiebreak, das sie dann mit 7:5 für sich entscheidet. Der dritte Satz ist dann ein Spiegelbild des ersten Satzes. Cornet zieht rasch auf 4:1 davon und ist danach ungefährdet. Im Semifinale trifft Alize Cornet nun auf die Siegerin aus Julia Görges (GER) / Anastasia Pivovarova (RUS). Mayr: „Ich bin zufrieden mit dem Viertelfinale. Gegen eine ehemalige Nummer 11 der Welt kann man durchaus verlieren. Leider habe ich heute nicht mein allerbestes Tennis gezeigt. Das wäre aber gegen eine Cornet notwendig um zu gewinnen. Ich habe hier tolle Matches gespielt, ich kann nur positives mitnehmen. Mein Ziel für heuer: ich möchte im Ranking so gut stehen, dass ich für die Australian Open einen Platz im Hauptfeld schaffe und dann möchte ich im nächsten Jahr die Top 50 angreifen.“

Revanche gegen Cornet?
(22.7.2010)
Mit einem 6:3, 6:4-Erfolg über die an Nummer 7 gesetzte Italienerin Tathiana Garbin erreicht Patricia Mayr das Viertelfinale - nach Cali, Johannesburg, Jounieh, Zlin und Rom (alles allerdings Challenger) das bereits sechste in dieser Saison. Die Tirolerin dominiert über weite Strecken das Spiel, im ersten Satz gelingt Mayr das entscheidende Break zum 5:3. Im zweiten Satz sorgt Mayr für das Break zum 5:4. Österreichs Nummer 3 steht damit zum zweiten Mal nach 2008 im Viertelfinale von Bad Gastein. Nächste Gegnerin ist die Siegerin aus Andrea Petkovic (GER/1.) gegen Alize Cornet (FRA). „Es war sehr heiß, aber das Publikum hat mich sehr gut unterstützt", strahlte Mayr nach dem Matchball mit der Sonne um die Wette. "Ich bin zum Schluss ein bisschen nervös geworden, aber ich habe das Ganze souverän zu Ende gebracht. Ich bin mit dem Viertelfinal-Einzug sehr zufrieden, jetzt ist alles drinnen. Ich würde mir nun eine Revanche gegen Cornet wünschen.“ Damit nicht genug hat nach Patricia Mayr mit Yvonne Meusburger auch noch eine zweite Österreicherin das Viertelfinale erreicht. Meusburger besiegt Lucie Hradecka (CZE) mit 7:5, 7:5. In beiden Sätzen vergab Meusburger eine klare Führung, konnte aber in der Endphase jeweils die Sätze gewinnen. Meusburger steht damit zum vierten Mal in Folge in Bad Gastein im Viertelfinale. Die Vorarlbergerin trifft nun am Freitag auf Anastasija Sevastova (LAT/8.).

"Meuse" mag Gastein
(21.7.2010)
Die Bad Gastein-Spezialistin (2007: Finale, 2008 und 2009: jeweils Viertelfinale) hat wieder zugeschlagen. Mit ihrem Sieg über an Nummer 3 gesetzte Spanierin Anabel Medina Garrigues sorgt Yvonne Meusburger sorgt in der ersten Runde für die Überraschung des Tages. Die Vorarlbergerin nützt ihren dritten Matchball und gewinnt mit 6:4, 7:5. Nächster Gegnerin von Meusburger ist Lucie Hradecka (CZE), die gegen die Österreicherin Niki Hofmanova gewonnen hat. Meusburger: „Bad Gastein liegt mir einfach. Ich hab hier noch nie in der 1. Runde verloren. Obwohl es am Ende eng wurde und ich auch nervös wurde, habe ich es geschafft. Ich freu mich schon aufs Achtelfinale. Gegen Hradecka wird es aber ein ganz anderes Spiel, da sie viel flacher spielt als Medina“. Das Turnier zu Ende ist hingegegen für Niki Hofmanova und Melanie Klaffner. Hofmanova verliert gegen Lucie Hradecka (CZE) 2:6, 2:6. Hofmanova: „Das erste Spiel auf der WTA Tour war eine schöne Erfahrung, auch wenn das Resultat natürlich negativ ist. Ich war nervös und habe mich nicht gut bewegt.“ Klaffner verliert trotz starkem Beginn gegen die Qualifikantin Ekaterina Dzehalevich (BLR) mit 6:0, 4:6 und 1:6. Klaffner: „Der Bruch war bei 4:4  und 40:15 im zweiten Satz. Da hätte ich das Game machen müssen und in zwei Sätzen gewinnen müssen. So musste ich den dritten Satz und da habe ich gespürt, dass ich mir eine Art von Darmgrippe eingehandelt habe. Das soll aber nicht als Ausrede gelten.“

Patricia Mayrs Höhen-, Sybille Bammers Tiefflug
(20.7.2010)
Die Luft in Bad Gasteins Höhe (1.002 Meter) ist zwar dünn, "die Bedingungen liegen mir aber, und die Höhenlage macht mir nichts aus", sagt Patricia Mayr und hat eindrucksvoll das Achtelfinale des NÜRNBERGER Gastein Ladies erreicht. Mayr besiegt in der ersten Runde die slowakische Qualifikantin Lenka Tvaroskova 6:2, 6:0. Die 23-Jährige hat damit auch bei ihrem dritten Antreten Österreichs einzigem WTA-Freiluftturnier (220.000 $) die erste Runde überstanden. „Das Ergebnis war zwar klar, aber ich habe trotzdem um jeden Punkt hart kämpfen müssen. Mein Ziel ist es weiter zu kommen als im Vorjahr, wo ich im Achtelfinale stand. Noch dazu komme im Gegensatz zum Vorjahr ausgeruht nach Bad Gastein.“ Patricia Mayr trifft nun auf die Siegerin aus Pauline Parmentier (FRA) - Tathiana Garbin (ITA, 7). So eindrucksvoll Patricia Mayr ins Achtelfinale eingezogen ist, so enttäuschend ist der Auftritt von Österreichs Nummer 1 verlaufen. Sybille Bammer, an Nummer 5 gesetzt, unterliegt der 20-jährigen Russin Anastasia Pivovarova  mit 6:7(12), 3:6. Dabei vergab die Oberösterreicherin, die 2009 in Bad Gastein in der zweiten Runde ausgeschieden war, im ersten Satz insgesamt sieben Satzbälle. „Sie war die bessere Spielerin und hat verdient gewonnen. Ich habe schon vorher gewusst, dass ich hier nicht mein bestes Tennis zeigen kann. Grund ist die Höhenlage, die mir nicht zu gute kommt."

Österreichs Top 4 am Start
(15.7.2010)
Österreichs Nummer 3 Patricia Mayr wird fix im Hauptbewerb des NÜRNBERGER Gastein Ladies 2010 aufschlagen. Die Tirolerin erhält von Turnierdirektorin Sandra Reichel eine Wildcard. „Das freut mich sehr, denn nun sind die Top 4 Österreichs im Hauptbewerb am Start“, sagt Sandra Reichel. Auch Patricia Mayr ist naturgemäß erfreut: „Ich freue mich auf das Turnier zu Hause in Österreich, gerade auf Sand und gerade auf Höhenlage. Ich fühle mich wohl in Bad Gastein, das zeigen auch meine Ergebnisse mit Achtelfinale und Viertelfinale in den letzten beiden Jahren. Meine Form ist sehr gut, ich habe in den letzten 5 Wochen drei ITF-Turnier gewonnen. Ich hoffe auf Unterstützung von meinen Fans.“ Damit stehen fünf ÖTV-Damen im Hauptbewerb: Sybille Bammer und Yvonne Meusburger aufgrund ihrer Weltranglisten-Platzierungen, Nikola Hofmanova, Patricia Mayr und Melanie Klaffner per Wildcard. Für die Qualifikation des NÜRNBERGER Gastein Ladies haben Christine Kandler und Janina Toljan eine Wildcard erhalten. Die 15-jährige Niederösterreicherin wird damit ab Samstag um den Einzug in den Hauptbewerb kämpfen. Im Doppel wird die Salzburgerin Sandra Klemenschits gemeinsam mit Anastasija Sevastova aus Lettland antreten.

"Ich bin bereit"
(14.7.2010)
Wie versprochen, vergibt Turnierdirektorin Sandra Reichel die erste Wildcard an eine junge Österreicherin. Die 19-jährige Nikola Hofmanova erhält die erste „Eintrittskarte“ in den Hauptbewerb des WTA-Tour Events NÜRNBERGER Gastein Ladies. Nach mehreren Quali-Duellen wird die Burgenländerin damit zum ersten Mal in einem WTA-Tour Hauptbewerb antreten.

Im Interview - geführt von Gastein Ladies-Pressechef Mario Lug - spricht Niki Hofmanova über den Druck für kommende Gegnerinnen, die dünne Luft in Bad Gastein und ihr w.o. bei den Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf.

Niki Hofmanova, wie fühlen Sie sich, nachdem Sie von der Hauptfeld-Wildcard erfahren haben?
Ich habe mich natürlich riesig gefreut, ich bin ja damit zum ersten Mal im Hauptbewerb vertreten, das ist etwas ganz großartiges für mich. Ich möchte mich für das Vertrauen bei Turnierdirektorin Sandra Reichel bedanken.

Wie schaut nun die Vorbereitung aus?
Ich trainiere Mittwoch und Donnerstag noch in Hornstein und fahre danach nach Bad Gastein. Ich möchte mich so früh wie möglich an die Höhenlage gewöhnen.

Wie sehen Ihre Ziele beim NÜRNBERGER Gastein Ladies aus?
Natürlich möchte ich die erste Runde überstehen, aber ich mache mir jetzt keinen Druck. Ich werde versuchen so gut wie möglich zu spielen, druckvoll zu spielen und dann kommt alles andere ganz von alleine.

Zuletzt haben Sie bei den Staatsmeisterschaften im Finale wegen einer Sommergrippe aufgeben müssen. Wie geht es Ihnen jetzt gesundheitlich?
Ja, das ist richtig, ich habe während der Meisterschaften Antibiotika geschluckt und dann gegen Tina Schiechtl w.o. geben müssen. Seitdem habe ich aber gut trainiert, hab in Prag in der Quali eine Runde gewonnen und danach wieder trainiert. Ich bin ganz sicher bereit für meinen ersten Hauptbewerb.

"Mein erster großer Sieg"
(7.7.2010)
Die Nummer 1 des NÜRNBERGER Gastein Ladies (17.-25.7.2010) kommt in diesem Jahr aus Rumänien. Alexandra Dulgheru, die nach dem Einzug in Runde 3 beim Grand Slam Turnier von Wimbledon erstmals in ihrer Karriere den Sprung unter die TOP 30 der Weltrangliste geschafft hat. Dulgheru präsentierte sich zuletzt in starker Form. Nach dem Turniersieg von Warschau stand Rumäniens Nummer 1 auch noch im Halbfinale von s’Hertogenbosch und Barcelona. Der eigentliche Star kommt aber aus Deutschland: Andrea Petkovic, die heuer versuchen wird ihren Titel von 2009 erfolgreich zu verteidigen. „2009 Bad Gastein werde ich natürlich nie vergessen. Es war mein erster großer Sieg. Aber auch an alles andere erinnere ich mich gerne. Ich habe mich in Bad Gastein sehr wohlgefühlt, es ist dort für alles gesorgt. Ganz besonders schön ist es, dass man sich so toll ablenken kann. Im Vorjahr war ich schwimmen, golfen, wandern und bin viel spazieren gegangen. Ich freue mich schon sehr auf diese Woche“, erzählt Andrea Petkovic rund eineinhalb Wochen vor Turnierstart. Ein Kreuzbandriss bei den Australian Open 2008 hatte seinerzeit ihre Karriere in Gefahr gebracht. Vor gut einem Jahr begann sie wieder mit dem Training beim ehemaligen Bundeswehrausbilder Mike Diehl. „Ich hatte blutige Hände vom Tennisspielen und Muskelkater vom Konditionstraining“, erinnert sich die 21-Jährige an ihren Wiedereinsteig ins Profi­tennis.

Bammer und Meusburger sind fix
In Bad Gastein gewann sie den ersten WTA-Titel ihrer Karriere, eine Woche später erreichte sie das Halbfinale von Istanbul. Aufgrund ihrer aktuellen Erfolge - u. a. dem Finale in Hertogenbosch - hat sie ihren Platz unter den Top 40 der Weltrangliste (aktuell: 36; Stand: 5.7.2010) fixiert. „Ich war acht Monate weg, das war hart. Aber ich bin aus der Verletzung stärker rausgekommen." Hinter Petkovic, an Nummer 3 gesetzt, folgt die Sensation von Wimbledon 2010, Kaia Kanepi aus Estland. Kanepi überstand in Wimbledon die Qualifikation und schaffte danach sensationell den Einzug ins Viertelfinale. Dort konnte Kanepi fünf Matchbälle nicht nutzen und verlor knapp gegen Kvitova (CZE). Aus dem rotweißroten Lager sind Sybille Bammer und die Gastein-Finalistin von 2007 Yvonne Meusburger aufgrund ihrer Weltranglistenplatzierungen fix im Hauptbewerb. Die Entscheidung, welche ÖTV-Spielerinnen per „Gratis-Eintrittskarte“ zusätzlich noch ins Hauptfeld bzw. in die Qualifikation kommen, fällt in der nächsten Woche kurz vor Turnierstart. „Wir haben drei Wild-Cards für den Hauptbewerb und vier Wild-Cards für die Qualifikation. Natürlich wird man versuchen, dass so viele Österreicherinnen wie möglich beim Heimturnier in Bad Gastein aufschlagen. Es wird aber auch noch sehr spannend zu sehen sein, welche internationalen Spielerinnen um eine Wild-Card anfragen“, sagt Turnierdirektorin Sandra Reichel.

WEITERE INFORMATIONEN

Österreich gegen Deutschland
(15.5.2010)
Nach dem offiziellen Nennschluss für das NÜRNBERGER Gastein Ladies 2010 in Bad Gastein haben Sybille Bammer und Yvonne Meusburger aufgrund ihrer Weltranglistenplatzierungen den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Alle weiteren Österreicherinnen stehen auf der Wild-Card Liste. Die „Gratis Eintrittsmöglichkeiten“ für den Hauptbewerb werden kurz vor dem Turnierstart von Turnierdirektorin Sandra Reichel vergeben: „Uns stehen drei Wild-Cards für den Hauptbewerb und insgesamt vier Wild-Cards für die Qualifikation zur Verfügung. Es wird noch sehr interessant zu sehen sein, welcher internationale Star kurzfristig zusagt bzw. welche Österreicherinnen eine Wild-Card für das Hauptfeld bekommen“. Eine der Anwärterinnen aus Österreich ist die Tirolerin Patricia Mayr. Deutschlands neuer Jungstar Andrea Petkovic wird versuchen ihren Titel von 2009 erfolgreich zu verteidigen. Die 22-Jährige hat im Vorjahr in Bad Gastein ihren ersten WTA-Turniersieg gefeiert. Mittlerweile hat sich die gebürtige Bosnierin in der Weltspitze etabliert. Neben Petkovic sind noch vier weitere deutsche Spielerinnen im Hauptbewerb: Angelique Kerber, Julia Görges, Tatjana Malek und nicht zuletzt Anna-Lena Grönefeld. Vorläufige Nummer 1 der Setzliste ist die rumänische Sandplatzspezialistin Alexandra Dulgheru, die in diesem Jahr das Turnier von Warschau gewonnen hat und vor dem Sprung in die Top 30 steht.


Hoch hinaus in dünner Luft
(20.5.2010)
Zum bereits vierten Mal trifft sich heuer die Tennis-Weltelite der Damen beim Nürnberger Gastein Ladies in Bad Gastein. Die aktuell "besten Spielerinnen unseres Landes" zu präsentieren, nimmt sich Turnierdirektorin Sandra Reichel als großes Ziel für heuer vor. Beinahe vollständig erreicht hat sie es bereits knapp zwei Monate vor Beginn von Österreichs einzigem Freiluft-WTA-Turnier. Mit Sybille Bammer (WTA 54), Yvonne Meusburger (WTA 90), Patricia Mayr (WTA 126), Nikola Hofmanova (WTA 172) und Melanie Klaffner (WTA 230) haben die derzeit fünf besten Österreicherinnen ihre Teilnahme fix zugesagt. „Wir reservieren auch für Tamira Paszek (WTA 321) eine Wild Card", so Reichel. "Allerdings hat Paszek ihren Turnierplan bisher nur bis Anfang Juli erstellt. Eine Entscheidung über ihre Teilnahme fällt bis spätestens Mitte Juni. Ich hoffe natürlich auf eine Zusage." Bereits fix hingegen ist die Teilnahme der derzeit besten österreichischen Doppelspielerin Sandra Klemenschits (WTA 105). Zusätzlich konnte Reichel ein weiteres Highlight in einer heute stattgefundenen Pressekonferenz präsentieren: Das mit 220.000 US-Dollar dotierte Turnier wird am Sonntag, 18. Juli, 12:00 Uhr, auf Europas höchstgelegener Hängebrücke ausgelost. Die 140 Meter lange, frei schwebende Hängebrücke am Stubnerkogel befindet sich auf 2.300 Metern Seehöhe.

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