Zum Inhalt springen

WTA

BAD GASTEIN: JULIA GÖRGES IST AUCH 2012 DER STAR DES "GASTEIN LADIES"

Julia Görges (Bild) wird heuer nicht die einzige Spielerin mit Weltklasse-Format beim "Nürnberger Gastein Ladies" (9.-17.6.2012) bleiben. Vergangenes Jahr hatten sich acht Top-50-Damen angekündigt. Aus österreichischer Sicht ruhen im Jahr eins nach Sybille Bammer, die im Gasteinertal 2011 ihre Karriere ausklingen ließ, die heimischen Hoffnungen vor allem auf der Tirolerin Patricia Mayr-Achleitner.

 TICKETS


24. April 2012

JULIA GÖRGES FEIERT EIN "COMEBACK".
Bei ihrem Debüt 2010 setzte sich die damals noch wenig bekannte Julia Görges gleich die Krone auf der Anlage des First-Class-Hotels "Europäischer Hof" auf. Zwei Jahre später zählt die Deutsche zur absoluten Weltspitze und ist eine der Kandidatinnen auf den WTA-Thron. Die "hübsche Julia", wie sie die "BILD"-Zeitung bezeichnet, steht aktuell auf Rang 21 in der Weltrangliste und ist bei der mittlerweile sechsten Auflage des Damen-Tennisklassikers im Salzburger Land abermals der umjubelte Star. Dabei ist für die 23-jährige Modell-Athletin beim "NÜRNBERGER Gastein Ladies" (9. - 17.6.2012) nicht immer alles nach Wunsch gelaufen: Nach ihrem ersten WTA-Titel 2010 setzte es im vergangenen Sommer als Titelverteidigerin eine schmerzhafte Erstrunden-Niederlage. Die Liebe zum Ort ihrer Tennis-Geburtsstunde ist aber ungebrochen: "Nach Gastein werde ich immer gerne zurückkommen, meinen ersten großen Sieg werde ich nie vergessen. Mit seiner wunderbaren Umgebung in den Bergen zählt das Turnier zu den schönsten auf der Tour", meint Görges. Görges wird jedenfalls nicht die einzige Spielerin mit Weltklasse-Format bleiben. Vergangenes Jahr hatten sich immerhin acht Top-50-Damen angekündigt. Wer dem, von der "NÜRNBERGER  Versicherungsgruppe" neuerlich als Namenssponsor getragenen "NÜRNBERGER Gastein Ladies" heuer die Ehre erweist, wird spätestens mit Nennschluss Anfang Mai feststehen.

HOHE ERWARTUNGEN BEI MAYR-ACHLEITNER & CO. Bereits jetzt steht fest, dass die rotweißroten Tennisgirls auch heuer ein mehr als schlagkräftiges Ensemble beim einzigen Damen-Freiluftturnier Österreichs stellen werden. Im Jahr eins nach Sybille Bammer, die im Gasteinertal 2011 ihre Karriere ausklingen ließ, ruhen die heimischen Hoffnungen vor allem auf der Tirolerin Patricia Mayr-Achleitner. Die Erwartungen sind natürlich groß, musste sich die 25-jährige im Vorjahr nach tollen Spielen ja erst im Finale der Spanierin Maria Jose Martinez Sanchez geschlagen. Den speziellen Heimbonus wollen sich auch noch weitere Österreicherinnen zunutze machen. Eine davon ist die erst 16-jährige Barbara Haas. Die gebürtige Oberösterreicherin erhält von Turnier-Direktorin Sandra Reichel eine Wildcard, wird somit erstmals in ihrer noch jungen Karriere im Hauptbewerb eines WTA-Events auflaufen. "Barbara liegt mir wie alle anderen heimischen Spielerinnen am Herzen", bekräftigt Reichel. "Österreich braucht Talente und die Talente benötigen die Chance, sich auf internationalem Niveau messen zu können!" Barbara Haas: "Ich freue mich riesig auf mein erstes WTA-Turnier, das wird etwas ganz besonderes. Bad Gastein wird für mich eine riesige Erfahrung. Ich kann mich erstmals mit den Profis messen, mit ihnen trainieren und das Tourleben kennenlernen." Welche Österreicherinnen neben Mayr-Achleitner und Haas noch beim "NÜRNBERGER Gastein Ladies" aufschlagen werden, entscheidet sich nach Ende der Nennfrist Anfang Mai bzw. kurz vor dem Turnier nach Vergabe der letzten Wildcards.

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie nimmer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.

Wochenvorschau

23. - 29. November 2020

Kalenderwoche 48: Wer? Wann? Wo?

Talent Filip Misolic hat sich in Bratislava für die Qualifikation eingetragen.

ATP

Eine legendäre Leistung, die unbelohnt blieb

Nach tollen Partien bei den ATP-Finals in London mussten sich Jürgen Melzer und Partner Roger-Vasselin im Champions-Tiebreak des Endspiels dem Duo Koolhof/Mektic mit 5:10 beugen. Für Melzer war es das letzte Match auf ATP-Ebene.