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ATP

AUSTRIA F4: ALLE ÖSTERREICHER SIND DRAUSSEN

Beim 10.000-Dollar-Future in Vandans treffen Topspieler aus Österreich auf heimischem Boden auf internationale Konkurrenz - und sehen, was ihnen noch fehlt. Im Achtelfinale schieden die letzten Österreicher aus.

Aus und vorbei!
... und da waren es nur mehr null! Im Achtelfinale des 10.000-Dollar-Futures in Vandans verabschiedeten sich die letzten Österreicher aus dem Bewerb. Die größten Chancen auf einen Einzug ins Viertelfinale hätte noch Nicolas Reissig gehabt - jeder der drei Sätze gegen den Schweizer Frederic Nussbaum war hart umkämpft. Letztendlich schrammte Nico mit 4/6, 7/5, 7/6 knapp an seinem ersten Viertelfinale auf Future-Ebene vorbei. Gerald Melzer und Lukas Jastraunig durften hingegen nicht einmal ansatzweise die Luft eines Viertelfinales schnuppern: Der eine (Melzer) hatte gegen Malek Jaziri (TUN) keine Chance und verlor 1/6, 2/6, der andere (Jastraunig) durfte beim Match gegen Philip Regnat (GER) zwar mitspielen, in den Spielverlauf aber nur hin und wieder auch eingreifen. Das Resultat: 2/6, 2/6.

Der "kleine" Melzer startet durch
Durchwachsene Bilanz nach der ersten Runde in Vandans: Von acht gestarteten Österreichern schafften nur drei - Lukas Jastraunig, Gerald Melzer, Nico Reissig - den Einzug in die zweite Runde des 10.000-Dollar-Futures.Gerald Melzer, dem von Bruder Jürgen immer wieder ein "größeres Talent als ich es habe" bescheinigt wird, kämpfte den australischen Qualifikanten David Vukasinec mit 5/7, 6/4, 6/3 nieder und wird sich daher in der am kommenden Montag veröffentlichen Weltrangliste hinter seinem Namen erstmals über einen ATP-Punkt freuen können. Wenig Problem hatte Nico Reissig mit dem Slovaken Michal Pacicky: Der Finalist der Österreichischen Hallen-Meisterschaften besiegte den Slovaken mit 6/4, 6/4.

Erster ATP-Punkt für Lukas Jastraunig
Seine Stärken? "Die sind eindeutig an der Grundlinie zu suchen", sagt ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller. Seine Spielanlage? "Mit Aufschlag und Vorhand das Spiel aufbauen", sagt er selber. Sein Motto? "Das Einzige, was man aufgibt, ist ein Brief." Mit diesen Eigenschaften bzw. Einstellungen ist Lukas Jastraunig heuer bereits der Sieg bei den WTV-Landesmeisterschaften in der Halle gelungen. Hinzu kamen bisher ein Finale (SEV-Cup), ein Semi- und drei Viertelfinale. Beim 10.000-Dollar-Future in Vandans dürfte der 18-jährige HSZ-Kader-Spieler erneut Lunte gerochen haben: Nachdem er von Turnierdirektor Markus Büchel eine Wildcard für das 2. Montafoner Raiffeisen ITF-Future erhalten hat, bedankte er sich dafür mit einem Erstrunden-Sieg über den an Nummer 6 gesetzten Deutschen Daniel Stöhr - 1/6, 7/5, 6/1. Ein angenehmer Nebeneffekt dieses Sieges über die Nummer 662 der Welt: der erste ATP-Punkt für Lukas Jastraunig!

Acht gegen 24
Acht Österreicher im 32er-Raster - die Wettquoten für einen rotweißroten Sieg beim 2. Montafoner Raiffeisen ITF Future, dem vierten Turnier der Austria Future-Serie, stehen diesmal gut. Geht man nach den Nennlisten, so werden auf den Sandcourts des UTC Vandans Armin Sandbichler die größten Chancen auf einen Erfolg zugetraut: Der Vorarlberger, dem zuletzt in Triest der Einzug ins Viertelfinale und in Alexandria mit Andreas Haider-Maurer an seiner Seite ein Semifinale gelungen war, ist als Nummer 4 gesetzt. Die weiteren Österreicher im Bewerb: die beiden Qualifikanten Pascal Brunner und Clemens Breuss, die Wildcard-Empfänger Gerald Melzer, Christoph Steiner, Nicolass Reissig, Lukas Jastraunig sowie Bertram Steinberger. Als Nummer 1 gesetzt ist der Deutsche Marcel Zimmermann, dessen Saisonhighlight der Finaleinzug beim Future in Krsko ist.

wowo
 

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