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ITF

AUSTRIA F2: ERSTER UND ZWEITER PLATZ FÜR ESCHAUER

Werner Eschauer und Florin Mergea (ROM)holten souverän den Doppeltitel. Im Einzelbewerb wurde der Kärntner Zweiter.

Wieder Überraschungssieger in Bergheim.

Werner Eschauer belegt in Bergheim den zweiten Platz. Der Mann des Turniers ist aber Lukas Lacko (SVK / ATP 424). Nach einer eindrucksvollen Siegesserie gewann der junge Slowake das spannende, hart umkämpfte Finalspiel mit 3/6 6/1 7/5 und kann sich über € 1950,- Preisgeld freuen.

Der Doppelbewerb ist entschieden

Werner Eschauer und Florin Mergea (ROM) zogen ohne Satzverlust ins Finale des Doppelbewerbes ein und holten mit einem klaren 6/2 6/3 Sieg über Todor Enev (BUL) / Illia Kushev (BUL) den Titel. Im Einzelbewerb steht Eschauer als letzter Österreicher im Halbfinale.

Eschauer letzter Österreicher im Bewerb

Wie letzte Woche ist Werner Eschauer als einziger Österreicher übergeblieben. Nach einem souveränen 6/4 6/4 Erfolg über Jean-Claude Scherrer (SUI / ATP 375) trifft er nun im Halbfinale mit (3) Roman Valent (SUI / ATP 325) gleich auf den nächsten Schweizer.

Lukas Lacko (SVK / ATP 424) entwickelte sich zum Österreicherschreck. Nach A. Haider-Maurer und Max Raditschnigg warf der Slowake auch den gut spielenden Mario Haider-Maurer mit 6/3 6/2 aus dem Bewerb. Lacko kämpft somit gegen den als Nummer 1 gesetzten Florin Mergea (ROM / ATP 255) um den Finaleinzug.

Zwei Österreicher im Viertelfinale

Mario Haider-Maurer erreicht sein erstes Viertelfinale eines Future Events. Er besiegte Ivan Cerovic (CRO / ATP 354) sicher mit 6/4 6/4. "Ich spielte ein sehr gutes Match und konnte in jedem Satz ein Break machen. Im zweiten Satz wurde ich trotz Führung leicht nervös, konnte das aber mit viel Kampfgeist gleich wieder wett machen." freute sich der Waldviertler, der morgen auf Lukas Lacko (SVK / ATP 424) trifft. "Auf dieses Match freue ich mich schon sehr, denn ich habe Nichts zu verlieren und kann ganz locker spielen." meinte M. Haider-Maurer.

Lacko zog mit einem knappen 4/6 7/5 6/3 Sieg über Max Raditschnigg in das Viertelfinale ein.

Werner Eschauer spielte wieder ein souveränes Match. Er warf Alberto Brizzi (ITA / ATP 397) mit 6/3 6/1 aus dem Bewerb und spielt gegen Jean-Claude Scherrer (SUI / ATP 375), dem Finalisten der Vorwoche, um den Einzug ins Halbfinale.

Philipp Oswald hatte mit der Nummer 1 Florin Mergea (ROM / ATP 255) ein schweres Los. Trotz hartem Kampf unterlag er mit 5/7 6/1.

Zweiter Anlauf für Eschauer im Doppelbewerb

Raditschnigg / Schmölzer mussten im Vietelfinale gegen Eschauer / Mergea beim Stand von 2/0 aufgeben. Somit steht der Kärntner zum zweiten Mal in Folge im Doppelfinale in Bergheim.

Gemeinsam mit Florin Mergea (ROM) trifft er im Endspiel auf die an Nummer 2 gesetzten Nickolai Dyachok (UKR) / Pavel Ivanov (RUS).

Philipp Oswald und Mario Haider-Maurer ziehen nach

In einem souveränen Match warf Philipp Oswald (ATP 861) den Qualifikanten Aleksandr Nedovyesov (ATP 535) aus dem Bewerb und fordert am Donnerstag die Nummer 1, Florin Mergea (ROM / ATP 255).

Mario Haider-Maurer konnte seine gute Form aus der Qualifikation in den Hauptbewerb mitnehmen. Er besiegte den Tschechen Petr Kralert (CZE / ATP 409) klar mit 6/1 6/3 und trifft nun auf den Kroaten Ivan Cerovic (CRO / ATP 354).

Max Raditschnigg und Werner Eschauer erreichten bereits am Dienstag das Achtelfinale. Raditschnigg trifft auf den Andreas Haider-Maurer Bezwinger Lukas Lacko (SVK / ATP 424) und Eschauer auf den Qualifikanten Mario Martinovic (CRO )

Martin Fischer (ATP 855 ) spielte gegen Marko Tkalec (SLO / ATP 697) ein sehr gutes Match, musste sich aber unglücklich mit 4/6 6/3 6/7 geschlagen geben. Wie uns sein Trainer Thomas Weindorfer berichtet war vor allem der 3. Satz ein Tennismatch auf sehr hohem Niveau.

Im Doppelbewerb kommt es zu einem Österreichischen Halbfinale. (1) Eschauer / Mergea gewannen klar mit 6/3 6/2 gegen Kovacka (CZE) / Kralert (CZE). Das Österreichisch / Rumänische Doppelgespann trifft nun auf Raditschnigg / Schmölzer die zuvor (4) Fischer / Oswald mit 2/6 6/4 6/4 schlugen.

Das zweite Halbfinale bestreiten (3) Enev (BUL) / Kushev (BUL) und (2) Dyachok (UKR) / Ivanov (RUS).

Guter Auftakt für Eschauer und Raditschnigg

Beide Österreicher stehen sicher in der zweiten Runde des Hauptbewerbes. Werner Eschauer (ATP 304) schlug den Letten Andis Juska (ATP 357) in zwei Sätzen klar mit 6/3 6/3. Max Raditschnigg (ATP 460) warf den als Nummer 4 gesetzten Rumänen Adrian Cruciat (ATP 314) ebenfalls in zwei Sätzen mit 6/4 7/6 (4) aus dem Bewerb.

Leider hat es in Runde eins auch zwei Österreicher erwischt. Andreas Haider-Maurer (ATP 932) wehrte sich mit allen Kräften, unterlag aber dem Slowaken Lukas Lacko (ATP 424) mit 3/6 6/7 (4). Herbert Wiltschnig (ATP 433) erlitt ein ähnliches Schicksal. Er verlor gegen den Deutschen Marcel Zimmermann (ATP 434) mit 1/6 5/7.

Ebenfalls ausgeschieden ist bereits der Sieger des Austria F1 Ernests Gulbis. Der Lette unterlag dem als Nummer 5 gesetzten Slowenen Grega Zemlja mit 6/3 3/6 4/6.

Die weiteren Österreicher, Patrick Linke (ATP 1495), Philipp Oswald (ATP 861), Georg Novak (ATP 1030), Mario Haider-Maurer (ATP 1398) und Martin Fischer (ATP 855), greifen am Mittwoch ins Turniergeschehen ein.

Im Doppelbewerb sind 5 Paarungen mit Österreichischer Beteiligung eine Runde weiter. (1) Eschauer / Mergea (ROM) hatten in der ersten Runde ein Freilos, Fercher / Ferlich (CZE) unterlagen den Tschecken Kovacka / Kralert mit 2/6 2/6, (4) Fischer / Oswald sind ebenfalls dank eines Freiloses eine Runde weiter.

(7) Raditschnigg /Schmölzer konnten sich gegen die Deutschen Pirmin / Muschiol mit 6/0 7/6 (7) durchsetzen und Farnleitner / Kamitz gewannen das Österreicherduell gegen Linke / Mandl klar mit 6/1 6/3. Ebenfalls eine Runde weiter sind Schranz / Steinberger, die vom nicht Antreten ihrer Gegner Cruciat / Meniane profitierten.

Zwei Österreicher überstehen harte Quali

Georg Novak besiegte zunächst den Kroaten Roman Kelecic mit 7/6 (2) 5/7 6/3 und den Deutschen Christian Haupt mit 6/4 6/2. Im Qualifinale kam es zum Österreichischen Duell mit Patrick Gamauf, in dem sich Novak mit 6/2 7/6 (2) durchsetzen konnte.

Auch Mario Haider-Maurer konnte sich in einem Österreicherduell für den Hauptbewerb qualifizieren. Er besiegte den Ex-Davis-Cup-Spieler Wolfgang Schranz mit 6/4 6/4. "Es war ein sehr hartes Match, dass mit wenigen Punkten entschieden wurde und oft auf des Messers Schneide stand. Ich bin mit meiner Leistung absolut zufrieden!" freute sich Mario, der sich somit bei seinem 5. Salzburg-Future zum 5. Mal qualifizierte.

8 Österreicher bereits eine Runde weiter

Mit Patrick Gamauf (WTV), Max Krammer (WTV), Georg Novak (NÖTV), Markus Egger (OÖTV), Christoph Steiner (TTV), Christian Kern (NÖTV), Wolfgang Schranz (STV), Mario Haider-Maurer (NÖTV) und Johannes Ager (TTV) sind bereits 8 Österreicher eine Runde weiter.

David Simson (TTV), Ivan Galic (WTV) und Marko Tkalec (KTV) werden erst am Montag in das Geschehen eingreifen.

Als Nummer 1 gesetzt ist der Slowene Rok Jarc, der beim Austria F1 letzte Woche als "Lucky Looser" das Semifinale erreicht hat.

Gamauf und Gündera erkämpften sich je eine Quali-WC

Patrick Gamauf zieht mit einem 6/3 6/3 Erfolg über Florian Farnleitner in die Qualifikation ein. Das zweite Ticket sicherte sich Jürgen Gündera. Er schlug den Russen Alexander Krasnorutsky mit 6/3 2/6 10/2.

In der Qualifikation ist Rok Jarc (SLO) topgesetzt. Er erreichte beim Austria F1 immerhin als Lucky Looser das Halbfinale. Von den Österreichern ist Johannes Ager an 8, Christoph Steiner an 13 und Thomas Holzmann an 15 gesetzt.

22 Österreicher in der Pre-Qualifikation

Am 22. Jänner fällt im Tenniscamp Bergheim der Startschuss zum zweiten von insgesamt 8 ITF Herren Futures 2006 in Österreich. In der bereits begonnenen Pre-Qualifikation bekommen zahlreichen Nachwuchsspielern wieder die Möglichkeit sechs Qualifikations Wild Cards zu ergattern.

Mit Paul Brabec, Kevin Richter, Clemens Neidl, Thomas Andrä, Ivan Galic, Michael Linzer, Bertram Steinberger, Patrick Gamauf, Michael Wahl, Thomas Sutrich, Florian Farnleitner, Michael Rehrl, David Simson, Günter Fercher, Amel Bisevac, Jürgen Gündra, Mario Tupy, Irakli Dshandshgava, Max Krammer, Christopher Windisch, Benedikt Peischler und Tobias Obenaus sind gleich 22 (!) Österreicher am Start.

tp

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