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ATP

ATP-Challenger Marbella: 1. Doppeltitel für Philipp Oswald seit 1 ½ Jahren

Der rot-weiß-rote Doppelspezialist gewinnt in Spanien schon zum 32. Mal in seiner Karriere ein ATP-Challenger-Turnier im Doppel.

Philipp Oswald © | GEPA pictures/ Christian Walgram

Während Dominic Thiem bei seinem bereits lange ersehnten Comeback nach über neun Monaten Verletzungspause eine Auftaktniederlage kassiert hatte und darauf dank einer Corona-Erkrankung im Hotelzimmer bleiben musste, konnte der zweite österreichische Vertreter beim ATP-Challenger in der 125er-Kategorie in Marbella ergebnistechnisch vollauf überzeugen. Denn Philipp Oswald hat bei dem 134.920-Euro-Sandplatzevent im Süden von Spanien am Samstagnachmittag seinen ersten Doppeltitel seit knapp eineinhalb Jahren geholt, nämlich seit dem ATP-Turnier auf Sardinien (Italien) im Oktober 2020. Der Vorarlberger, mit dem Tschechen Roman Jebavy an vier gereiht, bezwang im Endspiel die zweitgesetzten Hugo Nys (Monaco) und Jan Zielinski (Polen) nach rund 100-minütigem Kampf mit 7:6 (6), 3:6 und glatt mit 10:3 im Match Tiebreak. Mit den 125 eroberten ATP-Zählern für den insgesamt 32. ATP-Challenger-Triumph in seiner Karriere wird sich der 36-Jährige am Montag im ATP-Doppelranking voraussichtlich um drei Plätze auf Rang 61 verbessern.

Roman Jebavy, Philipp Oswald ©zVg

Oswald hatte einen recht verpatzten Saisonstart und war seinerseits wegen seiner Corona-Erkrankung überaus kurzfristig für den Davis Cup in Südkorea ausgefallen. Der Auftakt in die Freiluftsaison gelang jedoch mit Jebavy mit dem Finale beim ATP-Challenger in Roseto degli Abruzzi viel besser, und nach der Erstrundenniederlage beim zweiten Turnier an selber Stelle klappte es nunmehr in Marbella also gar mit dem erwähnten Titelcoup. Jebavy/Oswald schlugen nacheinander Nikola Milojevic (Serbien) und Elias Ymer (Schweden) mit 6:4, 6:2, die Briten Jonny O’Mara und Ken Skupski mit 2:6, 6:3 und 10:7 im Match Tiebreak sowie die topgesetzten Aleksandr Nedovyesov (Kasachstan) und Aisam-Ul-Haq Qureshi (Pakistan) mit 6:4, 6:3. Gegen Nys/Zielinski gewannen Jebavy/Oswald den ersten Satz nach Abwehr der einzigen zwei Breakmöglichkeiten bei 1:1 und eines Satzballs bei 5:6 im Tiebreak. Nach eher klar verlorenem zweitem Durchgang waren die beiden im Match Tiebreak letztlich wieder voll da, wo sie vorentscheidend von 2:2 auf 8:2 davonzogen.

Für Jebavy/Oswald geht es jetzt in der neuen Woche mit dem ATP-World-Tour-250-Sandplatzturnier in Marrakesch (Marokko) weiter. Die beiden eröffnen gegen den Brasilianer Rafael Matos und den Spanier David Vega Hernandez.

Rodionov nach 7 Siegen in Folge gestoppt

Indes ist der Erfolgslauf von Jurij Rodionov nach sieben Siegen am Stück dann doch zu einem Ende gekommen. Der Niederösterreicher (ATP 201), der in der Vorwoche in Biel seinen dritten ATP-Challenger-Einzeltitel gefeiert hatte, eliminierte bei der nächsten 80er-Hartplatzveranstaltung in der Schweiz, diesmal in Lugano, zunächst den achtgesetzten, 19 Jahre alten Lokalmatador Dominic Stricker (ATP 157) mit 6:3, 7:5. Im Achtelfinale fertigte er danach den japanischen Routinier Yuichi Sugita (ATP 229) mit 6:3, 6:0 ab, ehe gegen den Deutschen Cedrik-Marcel Stebe (ATP 218) glatt mit 1:6, 1:6 das Aus kam. Dennis Novak scheiterte hingegen wie in Biel sogleich an der ersten Aufgabe, der sechstgesetzte Niederösterreicher (ATP 140) unterlag dem aufschlagstarken, rumänischen Alternate Marius Copil (ATP 275) mit 4:6, 6:2, 3:6.

Hier alle Ergebnisse vom ATP-Challenger in Marbella.

Hier alle Ergebnisse vom ATP-Challenger in Lugano.

Hier alle Auslosungen vom ATP-Turnier in Marrakesch.

Hier alle Ergebnisse der ÖsterreicherInnen in Kalenderwoche 13.

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