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Arabella Koller bei der Orange Bowl erst im Semifinale gestoppt

Die 16-Jährige spielte sich bei der inoffiziellen Jugend-WM in Florida sensationell in die Runde der besten Vier.

©GEPA

Die Orange Bowl in Plantation/Florida zählt zu den weltweit wichtigsten Turnieren für Junioren. Auf den Siegerlisten der Altersklasse U16 finden sich prominente Namen wie Chris Evert, Justine Henin, Horst Skoff (2x), Stefan Edberg, Tommy Haas, Roger Federer, Marc Rosset oder Mary Joe Fernandez. Derzeit sind die 16-Jährigen am Werk, und Österreich ist mit einem Quartett mit von der Partie.

Arabella Koller, die bei Fed-Cup-Kapitän Jürgen Waber am ÖTV-Stützpunkt in Linz trainiert, qualifizierte sich nach drei Siegen souverän für den Hauptbewerb, wo sie sich bis ins Semifinale vorkämpfte.

Zum Auftakt nahm sie locker die Nr. 11 des Turniers aus dem Bewerb, anschließend drehte sie das Zweitrunden-Match nach 4:6, 1:3 bzw. 3:4 15:40 und gewann die letzten beiden Sätze mit 6:4, 6:1. In der dritten Runde spielte die junge Dame groß auf und überließ der Gegnerin beim 6:1, 6:1 gar nur zwei Games.

Im Viertelfinale schlug Koller die US-Amerikanerin Lauren Stein mit 6:4, 3:6, 6:3. Im ersten Satz war die Österreicherin bereits mit 1:4 in Rückstand gelegen.

Im Semifinale musste sich Koller der favorisierten US-Amerikanerin Imani Graham mit 1:6, 6:7 geschlagen geben. Zu Beginn ohne Chance, konnte die junge Salzburgerin im zweiten Satz an die Leistungen der vergangenen Tage anknüpfen. Trotz Schmerzen im linken Handgelenk bot sie der Amerikanerin einen ebenbürtigen Kampf.

Inklusive drei Qualifikationsrunden überstand Arabella, die im kommenden Jahr zum Kornspitz Team OÖ wechselt, sieben Runden beim prestigeträchtigsten Jugendturnier der Welt.

Maximilian Asamer präsentierte sich in den ersten drei Quali-Runden bärenstark, gewann dabei zwei Mal im dritten Satz (u. a. gegen die Nr. 7 des 128er Rasters), im Endspiel war aber leider die Luft draußen, auch bedingt durch eine Erkrankung.

Alina Michalitsch verlor in der ersten Quali-Runde gegen eine Gesetzte, die sich in weiterer Folge für den Hauptbewerb qualifizierte.

Simon Traxler verlor sein Auftaktmatch im Hauptbewerb gegen einen Spanier, der in der Nadal Academy trainiert, mit 3:6, 5:7. Im zweiten Satz führte Traxler bereits 5:2, ehe er vom Schiedsrichter entscheidend benachteiligt wurde, wie Coach Hermann Fiala berichtet.

Gut präsentierten sich Traxler und Asamer im Doppel. Zum Auftakt siegten sie nach Abwehr eines Matchballs bei 8:9 mit 11:9 im Super-Tie-Break. Gegen die als Nr. 5 gesetzten Rumänen reichte es nicht, sie boten aber neuerlich eine starke Leistung in Anbetracht dessen, dass beide das erste Mal zusammen spielten.

Koller und Michalitsch verloren in der ersten Doppel-Runde mit 8:10 im Super-Tie-Break.

Von 14. bis 20. Dezember kommen die U14-Jährigen dran. ÖTV-Trainer Franz Kresnik fliegt mit Sinja Kraus, Daniela Glanzer, Lukas Neumayer und Michael Frank in die Vereinigten Staaten.

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