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ATP

ANTALYA: MAXIMILIAN NEUCHRIST "BEISST" UND KÄMPFT, VERLIERT ABER TROTZDEM +++ "WAR EINE SCHLACHT AUF HOHEM NIVEAU"

Auch bei Maximilian Neuchrists (Bild) viertem Viertelfinale in dieser Saison ging der Gegner als Sieger vom Platz. Der Südstadt-Schützling musste sich der Nummer 1 des Turniers, Erik Chvojka, mit 2:6, 6:4, 4:6 geschlagen geben.


ANTALYA


14. Oktober 2011

UNGLÜCHLICHE NIEDERLAGE. Vier Mal war Maximilian Neuchrist seit August 2011 bereits der Einzug ins Viertelfinale eines Future-Turniers gelungen - in Nis, in Pörtschach, in der Vorwoche beim 10.000-Dollar-Turnier in Antalya und in dieser Turnierwoche erneut im türkischen Badeort. Auf sein erstes Semifinale muss der 20-jährige Wiener aber weiterhin warten: Dieses Mal war es Erik Chvojka (ATP 260), der Neuchrists Semifinal-Träume zerstörte. Der topgesetzte Kanadier siegte mit 2:6, 6:4, 4:6 und zieht damit zum sechsten Mal in dieser Saison in die Runde der letzten vier bei einem Future-Turnier ein. Dabei hätte der Südstadt-Schützling, der in Antalya gemeinsam mit ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt zusätzlich zum "normalen" Training auch einige Kondi-Einheiten absolviert hatte, den Sieg am Schläger gehabt, bilanzierte ÖTV-Touringcoach Thomas Weindorfer unmittelbar nach der Niederlage. "Max hat sehr gut gespielt. Leider ist ihm mit Chvojka aber einer dieser unangenehmen 'Lefties' gegenübergestanden, die ihm überhaupt nicht liegen, weil sie ihr ganzes Spiel auf die Rückhand von Rechtshändern konzentrieren ...

QUALI IN DER STADTHALLE? ... Mit seinem Aufschlag hat er Max oft bis an den Seitenzaun des Courts gejagt. Er hat lange gebraucht, bis er sich darauf einstellen konnte, ist gleich mit 0:4 in Rückstand geraten." Erst nachdem im zweiten Satz Neuchrists Taktik geändert wurde, konnte er über weite Strecken das Kommando übernehmen. "Max hat wesentlich aggressiver gespielt, hat mit der Vorhand das Kommando übernommen", so Weindorfer, "und ist oft ans Netz vorgekommen." Ein Break reichte, um Satz 2 mit 6:4 für sich zu entscheiden. "Im dritten Satz war es dann eine hochklassige Schlacht. Bei 3:3 ist Max allerdings eine kleine Unachtsamkeit passiert, er hat eine schlechte Vorhand gespielt und deshalb das Break kassieren müssen. Bitter ist die Niederlage vor allem deshalb, weil er in Satz zwei und drei in der Lage war, seine Aufschläge zu halten, gut serviert hat, aber seine Breakbälle - im dritten Satz waren es fünf - nicht verwerten konnte" (Weindorfer). In der kommenden Woche steht für Neuchrist eine Trainingswoche in der Südstadt am Programm. "Danach hoffen wir, dass er vielleicht in den Qualifikationsbewerb der Stadthalle hineinkommt."


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