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WTA

ANDREZIEUX-BOUTHEON: NIKI HOFMANOVAS MOTOR KOMMT WIEDER IN SCHWUNG

Beim 25.000-Dollar-Turnier in Andrezieux-Boutheon erreichte Niki Hofmanova (Bild) ihr erstes Semifinale seit Mai 2010. Trotz ihrer knappen Niederlage gegen Stephanie Vogt ist die 19-jährige Burgenländerin mit ihrer Leistung sehr zufrieden.

 
» ANDREZIEUX-BOUTHEON


22.1.2011

KNAPPE NIEDERLAGE.
Die Erfolgskurve zeigt nach oben. Trotz ihrer Niederlage im Semifinale des 25.000-Dollar-Challengers in Andrezieux-Boutheon (FRA) - 6:7, 6:4, 5:7 gegen Stephanie Vogt - reist Niki Hofmanova nicht unzufrieden zu ihrem nächsten Turnier in Grenoble ab. "Dass ich hier das Semifinale erreicht habe zeigt, dass ich gut trainiert habe, mich gut vorbereitet habe. Ich hatte jetzt einfach lange genug Zeit intensiv zu trainieren - das war wichtig für mich." In den wichtigen Momenten hatte Vogt, so Hofmanova in ihrem Online-Tagebuch, "einfach die Oberhand behalten, die wichtigen Punkte gemacht. Spielerisch war da kein Unterschied. Vielleicht hat bei mir am Ende die Konzentration etwas nachgelassen."


20.1.2011

DURCHBRUCH 2013?
Begonnen hatte die letzte Saison noch vielversprechend: Zuerst ein Viertelfinale bei einem Challenger in Belfort, kurz danach der Finaleinzug beim Challenger in Fukuoka. Danach kam Niki Hofmanovas Erfolgskurve aber nicht mehr über das Achtelfinale (Shrewbury, Ismaning, Bratislava) hinaus. Trotzdem wollte Manager Raimund Stefanits unlängst in einem Interview mit www.tennisnet.com die Hoffnung nicht aufgeben: "Niki hat ihr Ziel für heuer leider ganz klar verpasst. Sie war einige Male verletzt und hat nach sechs Jahren die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Jan Kukal beendet. Niki hat heuer zum ersten Mal gesehen, dass es nicht nur bergauf geht. Wenn sie das richtig verarbeiten kann, dann bin ich überzeugt, dass sie den Durchbruch in den nächsten zwei bis drei Jahren schaffen kann."

VIERTELFINALE FÜR HOFMANOVA. Beim 25.000-Dollar-Challenger in Andrezieux-Boutheon (FRA) scheint die 19-jährige Burgenländerin (WTA 246), die nach Problemen mit ihrem Handgelenk mittlerweile wieder schmerzfrei spielen kann, ihrem Selbstvertrauen und ihrer Karriere derzeit den nötigen Kick nach oben zu geben. Nach einem 6:4, 6:4-Sieg im Achtelfinale über die in der Weltrangliste knapp vor ihr platzierte Holländerin Kiki Bertens (WTA 220) steht Hofmanova zum ersten Mal seit Mai 2010 (Fukuoka) wieder im Viertelfinale eines Challenger-Turniers. Dort bekommt es Hofmanova entweder mit der topgesetzten Polin Magda Linette oder der Georgierin Margalita Chakhnashvili zu tun.

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