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AMSTETTEN: ÖTV-"BULLE" MICHAEL EIBL RAMMT AUCH THOMPSON AUS DEM RASTER

Im Viertelfinale der "Spring Bowl" eliminierte der für seine "körperlichen Talente" (ÖTV-Konditrainer Florian Pernhaup) bekannte ÖTV-Schützling Michael Eibl (Bild) den ungesetzten Australier Jordan Thompson in drei Sätzen.


SPRING BOWL


19. Mai 2011


"UNSER BULLE".
Als ÖTV-Touringcoach Thomas Weindorfer und ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt vor einem Jahr um ihre Einschätzung über den damals 16-jährigen Steirer Michael Eibl gebeten wurden, gerieten die beiden ins Schwärmen über ihren Südstadt-Zögling. Für Pernhaupt war Eibl damals "ein Spieler mit in diesem Alter enormen Kraftfähigkeiten. Er ist quasi unser "Bulle". Er hat teilweise physische Parameter - insbesondere, was die Schnellkraft im Oberkörperbereich betrifft - die extrem gut sind." "Der Bursche verfügt über sehr aggressive Grundschläge, mit denen er im Match sowohl über die Vor- als auch die Rückhand sehr viele Punkte erzielt", legte Weindorfer nach. "Außerdem ermöglicht ihm diese offensive Spielweise, den Bällen ans Netz nachzugehen, wo er allerdings noch gewisse Abschlusschwächen vorweist. Im Aufschlagbereich wartet noch einige Arbeit auf uns, gewisse Schwächen hat er auch noch im Bereich der Spielübersicht. Körperlich besitzt er allerdings alle Voraussetzungen eines Top-Profis, muss aber an der Feinkoordination noch arbeiten, um seine körperlichen Talente noch besser einsetzen zu können. Einstellungsmäßig ist Michael sicher ein Vorzeigeathlet."

"DRUCKVOLL UND INTENSIV".Auch ein Jahr später hat sich, so ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller, "daran nichts geändert. Sobald Michi am Platz steht, weiß der Gegner, was auf ihn zukommt: ein druckvolles Powerspiel v. a. von der Grundlinie mit intensivem Zug zum Netz." Auch im Viertelfinale der "Spring Bowl" wandte Eibl (ITF 149) diese "Strategie" erfolgreich ein: Als als letzter im Raster verbliebener Österreicher traf er am Donnerstag auf Jordan Thompson (ITF 115), kämpfte den ungesetzten Australier mit 6:0, 5:7, 6:2 nieder und zog damit in sein erstes Semifinale seit August 2010 (damals das ITF Kat. 4-Turnier in Ptuj/SLO) ein. Sein Gegner wird der an Nummer 5 gesetzte Niederländer Moos Sporken (ITF 80) sein, der in dieser Saison bereits einen Turniersieg (Benicarlo/ITF Kat. 3) und einen Finaleinzug (Prato/ITF Kat. 2) auf seiner Erfolgsliste stehen hat. Weniger Glück hatte im Mädchenbewerb Barbara Haas (ITF 43), die sich der Polin Zuzanna Maciejewska (ITF 106) mit 0:6, 5:7 geschlagen geben musste.

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