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AMSTETTEN: MICHAEL EIBL UNTERLIEGT ERST IM FINALE DER "SPRING BOWL" +++ "ER WAR HEUTE DER BESSERE MANN" +++ "EINE HOFFNUNG FÜR DIE ZUKUNFT"

Eines der größten ÖTV-Talente Michael Eibl machte im Verlauf der letzten Jahre (im Bild Eibl 2007 und Eibl 2011) "eine Entwicklung durch, mit der man sehr zufrieden sein kann" (Gilbert Schaller). Trotz der Finalniederlage bei der "Spring Bowl" bleibt ein Ziel weiter aufrecht: "Die Top 50 in der Weltrangliste" (Eibl).

 
SPRING BOWL


21. Mai 2011


EINE KARRIERE ZWISCHEN GESTERN ... Eine Meldung auf www.vulkantennis.at aus dem Jahr 2007: Michael Eibl (14), aus Hatzendorf hat es geschafft, die Königsklasse im Kinder- und Jugendtennis zu gewinnen. Auf der Anlage des BSFZ-Südstadt fanden am Pfingstwochenende die Österreichischen Freiluft-Meisterschaften der Klasse U14 statt. Und am Montag hatte Michael den größten Erfolg seiner Karriere in der Tasche. Mit 6:4, 6:2 gewann Michael das Finale! Seit er die ersten Bälle bei uns schlug, zählt er zu den talentiertesten Spielern in Österreich, doch der ganz große Wurf ließ auf sich warten. Doch Michael ist ein sehr intelligenter Bursche und Wettkampfathlet, der genau weiß, wo es langgeht, der von seinen Eltern die größte Unterstützung erhält und behutsam durch seinen Trainer, Dr. Gerhard Tschackert, zum Spitzensport Tennis geführt wird.

... UND HEUTE. Eine Meldung auf www.tennisaustria.at am 21. Mai 2011: Vor einem Jahr waren es noch seine Abschlußschwäche am Netz, sein Aufschlag, seine Feinkoordination und die Spielübersicht, "an der wir in Zukunft noch arbeiten müssen", so ÖTV-Touringcoach Thomas Weindorfer damals. Heute im Finale der "Spring Bowl" gegen den Neuseeländer Jaden Grinter (ITF 104) waren es mitunter genau diese ehemaligen "Baugruben", über die der 17-jährigen Steirer gestolpert ist: Der für sein druckvolles Grundlinienspiel bekannte Südstadt-Schützling unterlag mit 3:6, 4:6 und verpasste damit seinen ersten ITF Kat. 2-Turniersieg in seiner noch jungen Karriere. "Er war heute der bessere Mann, hat mich unter Druck gesetzt und verdient gewonnen", so Eibl, der in Amstetten mit dem Finaleinzug seinen größten Erfolg auf ITF-Ebene feierte. Grinter hatte Eibl von Anfang mit gutem Aufschlagspiel unter Druck gesetzt und bis zum Stand von 2:3 im zweiten Satz keinen Breakball zugelassen. "Den hat Michi zwar genutzt", so Weindorfer, "hat allerdings gleich im nächsten Game das Rebreak bekommen. Da Grinter heute so gut serviert hat, ist Michi unter Druck geraten, bei seinen Aufschlaggames, eine ähnlich gute Leistung abzurufen. Und das ist ihm leider nicht gelungen - ausgerechnet heute hat er seine schlechteste Aufschlagleistung in der gesamten Woche gehabt."

"HOFFNUNG FÜR DIE ZUKUNFT". Trotzdem sind Eibls Trainer mit der Leistung ihres Schützlings "sehr zufrieden. Er hat in den letzten Wochen und Monaten eine Entwicklung durchgemacht, die", so ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller, "Hoffnung für die Zukunft gibt. Sobald Michi am Platz steht, weiß der Gegner, was auf ihn zukommt: ein druckvolles Powerspiel v. a. von der Grundlinie mit intensivem Zug zum Netz." Was sich seine Trainer von Eibl, der im Alter von sechs erstmals einen Schläger in die Hand nahm, noch wünschen würden, "wäre ein bissl mehr Konstanz", so Weindorfer. "Er hat uns in dieser Turnierwoche aber schon über weite Strecken gezeigt, dass er mehrere Matches in Folge auch unter Druck spielen und seine Leistung abrufen kann. Das müsste er jetzt noch ausbauen, denn das sind Eigenschaften, die z. B. einen Patrick Ofner auszeichnen, der im mentalen Bereich sehr gut ist und deshalb extrem konstant spielen kann." Nach der "Spring Bowl" steht für Eibl vorerst einmal eine dreiwöchige Turnierpause am Programm, "in der wir an dem arbeiten werden, was uns in den letzten Wochen aufgefallen ist." Danach soll weiter am langfristigen Ziel Eibls gearbeitet werden: Als Vorbild hat er sich einen gewissen Rafael Nadal genommen, als langfristiges Ziel „die Top 50 in der Weltrangliste.“

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