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AMSTETTEN: GRÖSSTER ERFOLG FÜR DEN SÜDSTADT-"BULLEN" +++ MICHAEL EIBL IM FINALE! +++ "IM MOMENT 'ERSCHIESST' ER SEINE GEGNER RICHTIG!"

Mit einem 6:4, 6:4-Sieg über den an Nummer 5 gesetzten Niederländer Moos Sporken (ITF 80) zieht Michael Eibl (Bild) in sein erstes ITF Kat. 2-Finale ein.


SPRING BOWL


20. Mai 2011


EIBL ERSTMALS IM FINALE. Grösster Erfolg für "unseren Südstadt-Bullen" (ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt) Michael Eibl: Der 17-jährige Steirer warf im Semifinale der "Spring Bowl" den an Nummer 5 gesetzten Niederländer Moos Sporken (ITF 80) mit 6:4, 6:4 aus dem Bewerb und zieht damit in sein erstes Finale eines ITF Kat. 2-Turniers ein, sein zweites insgesamt nach dem Turniersieg beim ITF Kat. 4-Event in Ptuj im August 2010. Für ÖTV-Touringcoach Thomas Weindorfer, der Eibl vor Ort betreut, "war das heute eine extrem gute Leistung, da ich Sporken für Michis bisher schwersten Gegner gehalten habe, da er derzeit eine sehr gute Momentanform hat." Eibls Rezept gegen den 17-jährigen Holländer brachte ihn - wie auch die bisherigen Partien in Amstetten - zum Erfolg: "Er serviert zur Zeit richtig gut, spielt mit der Vorhand richtig mächtig und "erschiesst" damit im Moment seine Gegner" (Weindorfer).

"ÜBER DIE MENTALE SCHIENE". Im zweiten Satz stand die Partie nur kurz auf Messers Schneide. "Da bei den Jugendturnieren die Bälle immer erst im dritten Satz gewechselt werden, hat Michi im zweiten Satz oft ein bissl Probleme mit den Bällen", so Weindorfer. "Dann muss er oft über den harten Fight gehen, was ihm auch heute gelungen ist. Er hat zurückgeschlagen und das Break gemacht. Auch bei 4:3 und 5:4 waren zweite harte Aufschlaggames mit spektakulären Rallies, die er aber irgendwie heimgebracht hat." In der Vorwoche war Eibl beim ITF Kat. 2-Turnier noch in der ersten Runde trotz einer 6:0, 4:2-Führung an Marek Routa gescheitert. "Deshalb musste wir bei ihm in den letzten Tagen stark über die mentale Schiene gehen. Jetzt traut er es sich zu, dass er auch solche Partien gewinnt." Im Finale wird es Michi Eibl mit den Neuseeländer Jaden Grinter (ITF 104) zu tun bekommen. Weindorfer: "Ein Spieler, der sehr gut serviert. Das heisst, Michi muss schauen, dass er ihn so rasch wie möglich breakt und selber so gut wie bisher im Turnier servieren. Von der Grundlinie ist Michi auf jeden Fall der stärkere Spieler."


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