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ATP

Alex Peya holt den Titel in Madrid

Der Daviscupper aus Wien und sein kroatischer Partner Nikola Mektic profitieren im Finale des ATP-1000er-Turniers von der Aufgabe der Bryan-Zwillinge. Dominic Thiem ist im Endspiel gegen Alexander Zverev chancenlos.

Alex Peya holte mit dem Kroaten Nikola Mektic (rechts) den zweiten Titel im Jahr 2018. In Summe hat der Wiener bereits 17 ATP-Turniere gewonnen. ©GEPA-Pictures

Wie im Vorjahr, verpasste Dominic Thiem im Finale von Madrid den ersten Triumph bei einem ATP-Masters-1000-Turnier. Der Niederösterreicher, der auf dem Weg ins Endspiel u.a. den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal ausgeschaltet hatte, war am Sonntag gegen den Deutschen Alexander Zverev (ATP-3) chancenlos, der 24-Jährige verlor 4:6, 4:6.

Dennoch durfte aus rot-weiß-roter Sicht in Madrid ein Titel gefeiert werden. Der 37-jährige Wiener Alexander Peya und sein acht Jahre jüngerer Doppel-Partner Nikola Mektic aus Kroatien profitierten im Finale gegen die berühmten Zwillinge Bob und Mike Bryan beim Stand von 5:3 im ersten Satz von der Aufgabe der 40-jährigen US-Amerikaner. Bob hatte sich an der Hüfte verletzt. Für Peya war es der insgesamt 17. ATP-Doppel-Titel.

Peya/Mektic haben somit das zweite Turnier im Jahr 2018 nach Marrakesch gewonnen und 1000 Punkte für die Weltrangliste erobert. Das Erfolgsduo stand heuer bereits in den Endspielen von Rio, Sofia und München. Im Siegerinterview auf dem Platz sagte Peya: "Das ist ein schwerer Moment für euch, so wollten wir nicht, dass es endet. Es tut uns leid für euch und wir hoffen, dass wir uns bald wieder auf dem Platz sehen." Zusätzlich bedankte sich Peya bei seinem Partner Mektic. "Ich hoffe, dass unsere Reise noch länger nicht vorbei ist."

Sascha Zverev, unantastbar
Der 21-jährige Zverev servierte gegen Thiem wie eine Maschine, dem Niederösterreicher wiederum passierten zu viele unerzwungene Fehler. Obwohl der Lichtenwörther in Madrid wie im Vorjahr das Finale erreichte, wird er in der Weltrangliste von Platz sieben auf acht zurückfallen. Überholt wird er ausgerechnet vom Südafrikaner Kevin Anderson, den er im Halbfinale abserviert hatte.

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