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ALBENA: 4. BEACH TENNIS-EUROPAMEISTERSCHAFTEN +++ "SIND AM RICHTIGEN WEG"

Die 4. European Beach Tennis Championships fanden dieses Jahr von 16. bis 18. September am Schwarzen Meer in Albena / Bulgarien statt. Die Österreichische Delegation ist mit dem Auftritt durchaus zufrieden.


22. September 2011

TOLLER ERFOLG. Das Österreichische Beachtennis-Nationalteam hinterließ bei der EM 2011 einen spitzen Eindruck. Nicht nur das Erreichen des Viertelfinales von Schmidt / Weber, sondern die Leistung der gesamten Mannschaft machten den Saisonabschluss zu einem großen Erfolg. Mit dem Einzug unter die besten acht Teams bei der EM wurden die Erwartungen von Schmidt / Weber für dieses Jahr erfüllt und die Top 40 der ITF-Weltrangliste abgesichert. Trotz starker Gegner in den ersten beiden Runden ließen Österreichs Nummer 1 nichts anbrennen und schlugen sowohl das slowenische wie auch das deutsche Team klar in zwei Sätzen. Gegen die routinierten Spieler aus San Marino (Forcellini / Benardi) hielten die beiden nur in der Anfangsphase mit und verloren schlussendlich klar mit 4:6, 0:6. "Wir sind am richtigen Weg- und freuen uns auf die nächste Saison. Ziel sind die Top 20." (Stefan Weber)

TISCH / POSCH SCHEITERN. Leider war für Tisch / Posch schon in der ersten Runde Endstation. Die späteren Viertelfinalisten aus Spanien hatten im entscheidenden Matchtiebreak das bessere Ende für sich. Dabei schien alles auf einen klaren Zwei-Satz-Erfolg für die beiden Newcomer hinauszulaufen. "Wenn man drei Mal 40:0 im zweiten Satz aus der Hand gibt, dann kann man auf diesem Niveau nicht gewinnen. Im Matchtiebreak waren die Spanier leider zu stark", meinte Alex Tisch kurz nach der Niederlage. Trotzdem können beide mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Österreichs Herrennationalteam ist am richtigen Weg.

KNAPP AN DER SENSATION VORBEI. Nur ein Punkt fehlten Schmidt / Hirsch, um bei ihrer ersten EM-Teilnahme die starken Griechinnen zu schlagen. In einem ausgeglichenen Match konnten sich Österreichs Damen nach gewonnenem erstem Satz im Tiebreak des zweiten deutlich absetzen und führten bereits mit 4:0. Bei 6:4 wehrten die Griechen leider zwei Matchbälle ab und entschieden das Tiebreak mit 8:6 für sich. Die sichtlich geschockten Österreicher haben im folgenden Matchtiebreak nicht mehr zu ihrem offensiven Spiel gefunden und mit 10:4 doch klar verloren.  

VERLETZUNGSPECH. Nicht nur im Tennis ist Marlena Metzinger eine der besten Österreichs - auch im Beachtennis bewies sie bei der EM, welch großes Talent in ihr steckt. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Rita Solly gewann sie ohne Mühe souverän die erste Runde. Leider mussten beide nach einer Knieverletzung von Marlena im Achtelfinale w.o. geben. Teamchef Martin Schmidt ist sicher, dass Marlena bald eine der besten der Welt sein wird und hofft auf eine baldige Genesung. Die hohen Erwartungen der zwe-fachen Mixed Grand Slam Siegerin Likhovtseva Elana aus Russland wurden schon in der ersten Runde begraben. Sie verlor gegen die an 5 gesetzten Franzosen Amiard/Sauget mit 6:2, 7.5.

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