Kids & Jugend

Achtbare Leistungen der U14 in Kazan

Beim Tennis Europe Winter Cup in Russland wurden die ÖTV-Mädchen nach zwei Siegen Fünfte, die Burschen holten den vierten Platz.

Von links: Tobias Wirlend, Marko Andrejic, Sophia Wurm, Markus Hipfl (Coach), Elena Karner, Lukas Kaltseis, Daniela Glanzer, Franz Kresnik (Coach)

Am ersten Tag des Tennis Europe Winter Cups by Head hieß der Gegner der österreichischen U14-Burschen im russischen Kazan Portugal. Nach einem 0:1-Match- und 0:1-Satzrückstand gelang Marko Andrejic ein tolles Comeback, er gewann das Duell mit der anderen Nummer 1 mit 4:6, 6:1, 6:3. Das Doppel holten in einem wahren Krimi Tobias Wirlend/Marko Andrejic mit 2:6, 7:6, 10:7. „Mit großem Kampf und speziellem Teamgeist bewältigten die Jungs die erste schwere Hürde und holten sich Selbstvertrauen gegen die topgesetzte russische Mannschaft“, sagte Markus Hipfl. Der ehemalige österreichische Dacviscupper betreut das ÖTV-Team vor Ort.

Am zweiten Tag unterlagen die ÖTV-Burschen der russischen Auswahl mit 0:3. „Die Chancen waren in allen drei Matches da. Aber die fehlende letzte Konsequenz und die dazu nötige Abgebrühtheit ließen keine zählbaren Ergebnisse zu“, sagte Hipfl.

Im Spiel um Platz drei gegen Polen mussten die Österreicher auf den verkühlten Marko Andrejic verzichten und unterlagen mit 0:3.

Die Mädchen um ÖTV-U14-Trainer Franz Kresnik erwischten mit den topgesetzten Russinnen nicht gerade ein Traumlos. Obwohl als krasser Außenseiter gestartet, verkauften sich die Österreicherinnen so teuer wie möglich und konnten die beiden Einzel zwischendurch offen halten. Elena Karner hatte gegen die Nr. 6 der TE-U14-Rangliste im ersten Satz sogar Chancen, sich abzusetzen. Am Ende ist das 4:6, 2:6 als gutes Ergebnis einzustufen. Daniela Glanzer, die gegen die Siegerin von Tarbes der vorangegangenen Woche antreten musste, zeigte nach nervösem Start im zweiten Durchgang tolles Tennis und kam einem Satzgewinn sehr nahe – 0:6, 5:7. Im bedeutungslosen Doppel waren die ÖTV-Girls Glanzer/Sophia Wurm chancenlos. „Mit dem Auftritt der Mädchen kann man im Großen und Ganzen zufrieden sein. Sie brauchen jedoch auf diesem Niveau noch einige Matches, um auch Siege einfahren zu können“, sagte Franz Kresnik.

Tags darauf konnten die jungen ÖTV-Damen an ihre starken Leistungen anknüpfen und gingen nach den zwei Einzeln gegen Belgien uneinholbar mit 2:0 in Führung. Gesamtergebnis 2:1. „Konsequentes aggressives Grundlinienspiel und aktives Aufrücken ans Netz brachte den erhoffen Erfolg“, sagte Kresnik.

Auch am Schlusstag schlugen die Österreicherinnen zu. Nach einem  0:1-Matchrückstand gegen Finnland fixierte das Doppel Glanzer/Karner mit einem 6:2, 6:4 den 5. Endrang.

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