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Bundesliga

3TennisSuperligaAustria

UTC Vandans und UTC Babolat Gmunden stehen im Finale der 3TennisSuperligaAustria! Während die Gmundner bis zum dritten Doppel zittern mussten, konnten die Vorarlberger schon mit den Einzelspielen alles klar machen.

UTC Babolat Gmunden ganz knapp ins Finale
Als große Favoriten waren Titelverteidiger UTC Babolat Gmunden und Aufsteiger UTC Vandans ins Semifinale der 3TennisSuperLigaAustria gegangen - und beide Clubs erfüllten im Semifinale diese Erwartungen beeindruckend. Während allerdings die Vorarlberger beim Heimspiel mit LTM Team Wien mit 5:1 kaum Probleme hatten, mussten die Oberösterreicher auswärts gegen TC ISB Altenstadt bis zum dritten Doppel-Duell bangen, ehe sie sich nach dem 5:4 "über eine unglaubliche Leistung unseres Teams" (Mannschaftsführer Peter Borbas) freuen durften. Trotz des engen Resultats waren, so Borbas, "keine Partien dabei, die wirklich eng waren." Das Spitzenspiel der beiden topgesetzten Spieler, Daniel Köllerer gegen Andreas Beck, endete 6/3 6/4 für den Oberösterreicher. Dieses Resultat, so Altenstadt-Mannschafsführer Peter Peham, "geht absolut in Ordnung. Der Köllerer war heute einfach besser." Andreas Haider-Maurer brachte Gmunden gegen Nachwuchshoffnung Martin Fischer mit einem Zwei-Satz-Sieg 2:0 in Führung, die dann von Ivo Klec gegen Gabriel Moraru noch ausgebaut wurde. Philipp Oswald ließ mit seinem 7/6, 7/6 gegen Dieter Kindlmann Altenstadt noch einmal kurz hoffen. Borbas: "Danach hat unser Markus Egger aber Tobias Köck mit seinem 6/2, 6/1 regelrecht vernichtet." Der Schweizer Jean-Claude Scherrer brachte die Vorarlberger mit seinem Sieg (6/4, 6/2) gegen Johannes Ager noch einmal heran, und mit den ersten beiden Doppelpartien glich Altenstadt gegen Gmunden sogar auf 4:4 auf. Das dritte Doppel musste die Entscheidung bringen. Borbas: "Gott sei Dank war dieses Doppel rasch vorbei, meine Nerven hätten nicht mehr länger ausgehalten." Dieter Kindlmann/Andreas Tattermusch besiegten Jean-Claude Scherrer/Peter Peham 6/1, 6/4 und brachten damt den UTC Babolat Gmunden nach dem Vorjahr erneut ins Superliga-Finale.

UTC Vandans ganz klar ins Finale
Weniger Aufwand, um ins Finale zu kommen, musste auf den ersten Blick der UTC Vandans investieren. Mannschaftsführer Peter Vonier: "Das stimmt aber so nicht, die Partie gegen die Wiener war vor allem eine harte Nervensache." Nachdem Flavio Cipolla im Duell der beiden Topgesetzten Richard Ruckelshausen "einfach sensationell gespielt hat" (Vonier) und die Nummer 3 der Wiener 6/1, 6/3 besiegt hatte, schienen die Vorarlberger erst so richtig in Schwung zu kommen: Alessio Di Mauro hatte im Duell mit Landsmann Davide Sanguinetti (6/3, 6/1) ebenso wenig Probleme wie Rainer Eitzinger mit Evgeny Donskoy (6/0, 6/1). Den Wiener Ehrenpunkt sicherte Daniel Elsner mit einem 7/6, 6/3 gegen Marco Crugnola. Armin Sandbichler und Max Raditschnigg "haben den Sack dann zugemacht", strahlt Peter Vonier über das 5:1 (die Doppel wurden nicht mehr gespielt) und den Einzug seines Teams ins Superliga-Finale, das am 13. September in Vandans gespielt werden wird. Vonier: "Wir werden ziemlich offen in das Finale hineingehen, das wir mit etwas Glück vielleicht sogar gewinnen werden können."

Die restlichen Resultate gibt es unter diesm Link.........


Altenstadtund Vandans gelingt in der 3. Runde als einzigen Teams ohne Punkteverlust derEinzug ins Halbfinale. Melzer-Club Deutsch-Wagram und Salzburg sind „heiße“Kandidaten für den Abstieg.
WenigProbleme hatten die beiden Titelanwärter in der dritten Runde der3TennisSuperLigaAustria. Der einzige kleine Unterschied: Während der UTCBabolat Gmunden bereits nach den Einzelspielen alles klar gemacht hatte undauswärts den Melzer-Club TC Deutsch-Wagram 9:0 vom Platz fegte, fiel in derzweiten Begegnung der Gruppe A erst in den drei Doppeln die endgültigeEntscheidung – allerdings ohne einen einzigen Ball gespielt zu haben: Vandansführte 4:2 gegen Sportunion Klagenfurt nach den Einzel, danach einigte man sichauf ein 6:3 für die Vorarlberger und verzichtete auf die Doppel. Damit festigteder UTC Vandans auch seine Spitzenposition in der Tabelle ab – in den bisherdrei Runden gab es für das Team von Mannschaftsführer Peter Vonier bisher keineeinzige Niederlage. Wesentlich ausgeglichener verlief in der Gruppe B das Duellvon Tabellenführenden TC ISB Altenstadt gegen LTM Team Wien – erst nach denDoppelspielen war der 3:6-Auswärtssieg gefestigt. Eine klare Sache war hingegendas zweite Spiel: ULTV Linz lag bereits nach den Einzelmatches mit 5:1 vorneund verzichtete danach auf die Doppel. Das Endergebnis: 5:4 für Linz.

„Wirwerden heuer der Kandidat Nummer 1 für den Abstieg sein“, hatteDeutsch-Wagram-Mannschaftsführer Heribert Elias schon vor der 1. Rundeprognostiziert. Spätestens nach dem Gruppe A-Duell mit Titelverteidiger Gmunden war klargeworden, was er damit meinte – kein einziges Einzel konnte gewonnen werden. Inder Begegnung der beiden Spitzenspieler gab Daniel Köllerer seinem Vis-a-visPascal Brunner mit 6/1, 6/1 ebenso eine „Tennisstunde“ wie Südstadt-ProfiAndreas Haider-Maurer mit Martin Durdik keine Probleme hatte: 6/0, 6/3. Imzweiten Gruppenspiel, Vandans gegen Klagenfurt, waren es diesmal nichtausschließlich Vandans’ „Azzurri“, die für die entscheidenden Punkte sorgten:Im Spitzenspiel besiegte Flavio Cipolla zwar Jan Mertl 6/2, 6/3. Im zweitenMatch musste sich allerdings Alessio Di Mauro der Nummer von 5 von Klagenfurt,Marko Tkalec, geschlagen eben. Für die wichtigen Punkte sorgen diesmal RainerEitzinger, Armin Sandbichler und Stefano Cobolli.

In der Gruppe B setzte der TCISB Altenstadt seinen Erfolgslauf fort: Nach Linz und Salzburg musste diesmaldas LTM Team Wien, das erneut ohne Topspieler Oliver Marach angetreten war,„dran glauben“. Bereits nach den ersten drei Einzelmatches stand es 3:0:Andreas Beck, Martin Fischer und Gabriel Moraru gaben geben RichardRuckelshausen, Davide Sanguinetti und Evgeny Gonskoy keinen einzigen Satz ab.Beeindruckend war aber auch, wie leicht und locker sich Altenstadts Top-Doppelseiner Sache entledigte: Martin Fischer/Philipp Oswald gönnten beim 6/0, 6/1Davide Sanguinetti/Richard Ruckelshausen gerade einmal ein Game. Im Duell derbeiden Tabellenletzten war es nicht einmal soweit gekommen: Nachdem Lukas Rosol den 1. Salzburger TC Stiegl gegen Marco Mirnegg zwar 1:0 in Führung gebracht hatte, drehten die Linzer Gero Kretschmer (vs. Pospisil), Christopher Kas (vs.Polasek), Sascha Kloer (vs. Reissig), Ingo Neumüller (vs. Telawetz) und MarcoNeunteibl (vs. Kamitz) die Begegnung noch um und traten danach zu denDoppelspielen gar nicht mehr an. Das Endergebnis: 5:4 für Linz. Am 16. Mai wirdab 11.00 Uhr das Halbfinale gespielt.

Die beiden danach in der Tabelleführenden Teams qualifizieren sich für das Finale am 13. September 2008. Die anPlatz 7 und 8 rangierenden Teams spielen am gleichen Tag gegen den Abstieg ausder 3TennisLigaAustria.

 Aufsteiger UTC Vandans zwingt Titelverteidiger UTC Gmunden im
Spitzenspiel der „3TennisSuperligaAustria“ mit 5:4 in die Knie

Im Duell der beiden Titelanwärter feierte der UTC Vandans in der zweiten Runde der „3TennisSuperligaAustria“ einen 5:4-Heimerfolg über Vorjahresmeister UTC Babolat Gmunden.I  In der zweiten Partie der Gruppe A fertigte die Sportunion Klagenfurt den mit Jürgen Melzer angetretenen TC Deutsch-Wagram mit 9:0 ab. In Gruppe B brauste der TC ISB Altenstadt auswärts über den 1. Salzburger TC Stiegl ebenfalls mit 9:0 hinweg, während das LTM Team Wien beim ULTV Linz mit 5:4 erfolgreich blieb.
Die Spitzenpartien im Einzel gingen im Schlager zwischen Vandans und Gmunden allesamt an die Vorarlberger. Flavio Cipolla blieb gegen Daniel Köllerer in zwei Sätzen erfolgreich. Cipollas italienischer Landsmann Alessio Di Mauro setzte sich gegen Andreas Haider-Maurer in drei Sätzen durch, und schließlich zwang der Tiroler Rainer Eitzinger den Polen Lukasz Kubot mit 6:3, 6:4 in die Knie. Den entscheidenden Punkt zum Sieg für Vandans holte das Doppel Max Raditschnig/Armin Sandbichler, das gegen Johannes Ager und Andreas Haider-Maurer mit 6:3, 6:3 die Oberhand behielt.
Im zweiten Spiel der Gruppe A setzte es bei der 0:9-Schlappe des TC Deutsch-Wagram in Klagenfurt für Jürgen Melzer die nächste Enttäuschung. Nachdem der Niederösterreicher am Samstag in der Qualifikation für das ATP-Masters-Series-Turnier in Hamburg am 17-jährigen Deutschen Jan-Frederik Brunken (ATP- Rang 954) gescheitert war, musste er sich in Kärnten bei seinem Auftritt in der Superliga dem tschechischen Weltranglisten-257. Jan Mertl mit 6:2, 1:6, 2:6 geschlagen geben.
In Gruppe B eilt der TC ISB Altenstadt von Sieg zu Sieg. Dem 7:2-Heimerfolg zum Auftakt gegen den ULTV Linz ließen die Vorarlberger einen 9:0-Kantersieg beim 1. Salzburger TC Stiegl folgen. Spannender ging es in Oberösterreich zu, wo das ohne seinen Topspieler Oliver Marach angetretene LTM Team Wien zu einem hauchdünnen 5:4-Erfolg gegen den ULTV kam. Nach den Einzeln war es 3:3 gestanden, anschließend gingen alle drei Doppel in ein Match-Tiebreak, wobei in der alles entscheidenden Partie Evgeny Donskoy und Philipp Müllner das Linzer Duo Ingo Neumüller und Marco Neunteibl mit 15:13 niederkämpften und damit den Sieg für die Wiener fixierten.

Sportunion Klagenfurt 1 - TC Deutsch-Wagram 1: 9:0

Einzel:<o:p>

Jan Mertl (3) – Jürgen Melzer (1): 2/6,6/1, 6/2

Marko Tkalec (5) – Pascal Brunner (4): 6/3,6/4

Martin Vacek (6) – Philipp Lang (6): 6/2, 6/3

Jürgen Gündera (7) – Martin Durdik (7):  6:3,1:6, 7:5

Stefan Wiespeiner (8) – Christian Lugus (8): 6/2,6/0

Konstantin Gruber (10) – Gerald Melzer (9):  6/3,6/3

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Doppel:<o:p>

JanMertl/Martin Vacek – <o:p>Jürgen Melzer/Pascal Brunner: w.o.

<o:p>

Marko Tkalec/Markus Polessnig – Pascal Brunner/Christian Lugus: w.o.

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Stefan Wiespeiner/Konstantin Gruber – Philipp Lang/Martin Durdik: w.o.


<o:p>

UTC Vandans -UTC Babolat Gmunden 1: 5:4

Einzel:

Flavio Cipolla(2) – Daniel Köllerer (2): 7/5,7/6<o:p>

A. Di Mauro(3) – A. Haider-Maurer (3): 7/6,5/7, 6/2<o:p>

Rainer Eitzinger (4) – Lukasz Kubot (4): 6/3, 6/4

Maro Crugnola(5) – Ivo Klec (5): 7/6,6/7, 6:3<o:p>

Armin Sandbichler (6) – Dieter Kindlmann (6): 5/7, 6/7

Max Raditschnigg (8) – Johannes Ager (8): 7/6,4/6, 1/6

<o:p>

Doppel:<o:p>

<o:p>

Alessio DiMauro/Rainer Eitzinger –<o:p> Daniel Köllerer/Ivo Klec:  2/6,4/6

<o:p>

FlavioCipolla/Marco Crugnola –<o:p> Lukasz Kubot/Dieter Kindlmann:  6/3, 3/6, 10/12

<o:p>

Armin Sandbichler/Max Raditschnigg – Andreas Haider-Maurer/Johannes Ager: 6/3, 6/3


Gruppe B, 2. Runde: Altenstadt "vernichtet" Salzburg,

Wien entscheidet das Duell mit Linz erst im letzten Doppel


1. Salzburger TC Stiegl - TC ISB Altenstadt: 0:9

Einzel:<o:p>

Nico Reissig (4) – Martin Fischer (2): 3/6, 6/7

Patrick Telawetz (5) – Michael Ryderstedt (3): 6/7, 0/6

Gerald Kamitz (6) – Gabriel Moraru (5): 3/6, 5/7

FlorianFarnleitner (7) – Philipp Oswald (6): 1/6, 0/6<o:p>

Marc Rath(9) – Tobias Köck (7): 1/6, 1/6<o:p>

StefanDollhäubl (10) – Jean-Claude Scherrer (8): 6/2, 1/6, 3/6<o:p>

<o:p>

Doppel:
Nico Reissig/Patrick Telawetz - Martin Fischer/Philipp Oswald: 3/6, 3/6

Gerald Kamitz/Stefan Dollhäubl – Michael Ryderstedt/Gabriel Moraru: 2/6, 4/6

<o:p>

FlorianFarnleitner/Marc Rath –<o:p> Jean-ClaudeScherrer: 2/6, 0/6</o:p>


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ULTV Linz 1 - LTM Team Wien 1: 4:5

Einzel:<o:p>
Marco Mirnegg (2) – Richard Ruckelshausen (3): 6/3, 3/6,7/5

Gero Kretschmer (4) – Davide Sanguinetti (4): 7/6, 6/1

Sascha Kloer (6) – Evgeny Donskoy (5): 6/2, 6/0

Ingo Neumüller (7) – Daniel Elsner (6): 1/6, 6/3, 2/6

Marco Neunteibl (8) – Markus Kanellos (7): 6/4, 3/6, 3/6

Clemens Neidl (9) – Philipp Müllner (8): 1/6, 5/7

<o:p>

Doppel:<o:p>
Gero Kretschmer/Sacha Kloer – Richard Ruckelshausen/Davide Sanguinetti: 6/3, 3/6, 8/10

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MarcoMirnegg/Clemens Neidl –<o:p> Daniel Elsner/Markus Kanellos: 7/5, 5/7, 10/8

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IngoNeumüller/Marco Neunteibl –<o:p> EvgenyDonskoy/Philipp Müllner: 4/6, 6/1, 13/15<o:p></o:p>



Gruppe A, 1. Runde: Klare Siege für dieFavoriten<o:p>

TC Deutsch-Wagram – UTC Vandans: 1:8<o:p>

Als Mitfavorit auf denSuperliga-Titel war der Aufsteiger Vandans in die heurige Superliga-Saisongestartet, und alle Erwartungen wurden bereits bei der Premiere erfüllt: Der8:1-Auswärtssieg gegen Deutsch-Wagram war nie gefährdet. Beeindruckend war –nachdem der Italiener Allesio Di Mauro mit seinem 6/3, 6/3 über Pascal BrunnerVandans in Führung gebracht hatte – vor allem das zweite Match: Obwohl bei denVorarlbergern Rainer Eitzinger aufgrund seiner Schulterverletzung angeschlagenwar, gab er Südstadt-Kader-Spieler Philipp Lang eine „Trainerstunde“. Nachnicht einmal einer Stunde konnte Vandans 6/1, 6/1 für Eitzinger in denSpielbericht eintragen. Den Untergang hatte Mannschaftsführer Heribert Eliasaber schon davor prophezeit: „Wir setzen in diesem Jahr alles auf die Jugendund einen einzigen Ausländer. Der Altersschnitt liegt in diesem Jahr bei uns umdie 18 Jahre.“ Gehoben wurde diesmal die Quote allerdings durch den ÖsterreichischenSenioren-Hallen-Staatsmeister Christian Lugus, der aufgrund seinesSemifinal-Einzugs beim Challenger in Ostrau nicht rechtzeitig zur Mannschaftstoßen konnte. Gegen Vandans’ Nummer 6, Armin Sandbichler, konnte der „Oldie“allerdings nur im ersten Satz mithalten, danach war der Altersunterschied – 38vs. 22 – immer deutlicher geworden. Das Resultat: 6/4, 6/1 für Sandbichler. Deneinzigen Punkt holte sich Deutsch-Wagram, als alles längst entschieden war: Imzweiten Doppel besiegten Martin Durdik/Gerald Melzer Max Raditschnigg/ChristophSteiner 5/7, 6/4, 10/8. Trotz des rasanten Auftakts bleibt fürVandans-Mannschaftsführer Peter Vonier auch weiterhin „der Klassenerhalt daserste Ziel.“<o:p>

UTC Babolat Gmunden – SportunionKlagenfurt: 8:1<o:p>

Sein Team UTC Babolat Gmunden hatte zwar gewonnen,trotzdem war Mannschaftsführer Peter Borbas nach dem letzten Matchball mehrÄrger als Freude anzumerken: „Da investieren wir gutes Geld in unsereMannschaft und dann kommen die Klagenfurter mit einer derartigen Rumpftruppe zuuns.“ Tatsächlich traf das Team von Markus Polessnig in einer halbiertenVersion in Gmunden ein: Das erste Einzelmatch bestritt die Nummer 5 derNennliste, Marko Tkalec, das sechste Einzelmatch spielte die Nummer 12 derNennliste, Christian Polessnig. Trotzdem verlief der Auftakt für die Kärntnernoch erfreulich: Der Slowene Tkalec stellte sich nach verlorenem ersten Satz(2:6) gut auf das druckvolle Spiel von Gmunden-Topspieler Daniel Köllerer einund profitierte danach von der Fehleranfälligkeit des Welsers. Die restlichenbeiden Sätze gewann der Skoff-Schützling Tkalec mit 6/3, 6/2 und holte damitden ersten Punkt für die Kärntner. Danach war alles anders: In den restlichenPartien – weder in den Einzel- noch in den Doppelspielen – gab Superliga-FavoritGmunden keinen einzigen Satz mehr ab. Andreas Haider-Maurer, der nach seinerTrennung von Thomas Weindorfer von ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller trainiertwird, dominierte mit dem für ihn typischen Spielstil – scharf und sicher vonder Grundlinie – Jürgen Gündera ebenso souverän wie die restlichen Gmundnerihre Gegner: Insgesamt gaben die Oberösterreicher in ihren sechs Einzelmatchennur 34 Games ab. Borbas: „Am Montag gegen Vandans wird es sicherlichschwieriger für uns werden.“


Gruppe B, 2. Runde: Marach als Garant füreinen Fixpunkt<o:p>

LTM Team Wien 1 – Salzburger TCStiegl: 8:1<o:p>

Prophezeiungen, die man macht,treffen selten ein. Noch am Donnerstag hatte LTM Team Wien-MannschaftsführerMag. Erich Harand vermutet, dass ihm Oliver Marach für die erste Superliga-Begegnungmit dem 1. Salzburger TC Stiegl nicht zur Verfügung stehen würde, da Marach mitseinem Doppelpartner Jan Hernych beim 42.500 Euro+H-Events im tschechischenOstrau „ins Finale kommen kann“ (Harand). Zum „Glück“ der Wiener hielt sichMarach nicht daran: Marach/Hernych schieden bereits im Viertelfinale aus. Damitkonnte Marach als Nummer 1 von LTM Team Wien seine Mannschaft in der erstenRunde der 3TennisLigaAustria in Führung bringen: Im Match gegen Filip Polasek(Salzburgs Nummer 3) gab Marach lediglich sechs Games ab – 6/3, 6/3. Insgesamtwar das Endergebnis von 5:1 für das Wiener nie gefährdet, denn lediglich NicoReissig, dessen Saisonhighlight bis dato der Finaleinzug bei denÖsterreichischen Hallenmeisterschaften war, konnte in den Einzelspielen einMatch für die Salzburger gewinnen: Nachdem sich „Althase“ Davide Sanguinettimit sicherem Grundlinienspiel und überraschenden Netzattacken den ersten Satzmit 6/2 geholt hatte, stellte sich Reissig gut darauf ein und gewann dierestlichen beiden Sätze sicher mit jeweils 6/2.<o:p>

Die Bilanz von LTM Team Wien-MannschaftsführerErich Harand: „Eng war es eigentlich nur in der Partie Daniel Elsner gegenGerald Kamitz: Elsner hat 3:0 geführt, hat dann sechs Games en suite verloren –es ihm irgendwie der Fade gerissen und hat den ersten Satz 3:6 verloren. Danachhat er die Partie dann kontrolliert. Auch unser Philipp Müllner hat gegen MarcRath ein bisschen geschwitzt – ihm ist am Schluss der Saft ausgegangen. Bei 5:4hat er bereits auf den Matchgewinn aufgeschlagen, hat sechs Mal Vorteil gehabt,trotzdem ist es ihm nicht gelungen, den Sack zuzumachen. Es war dann Glück,dass er im Tiebreak doch noch gewonnen hat. Er war komplett leer. Deshalb hater auch das Doppel ausgelassen. Für ihn ist Richard Ruckelshausen eingesprungen.Insgesamt waren aber alle unsere Doppelpartien eine relativ lockere Sache. Vorallem das Doppel von Marach und Sanguinetti war glatt – 6/3, 6/0.

TC ISB Altenstadt – ULTV Linz 1: 7:2<o:p>

ULTV Linz-Mannschaftsführer Reinhard Pils hatte esvorausgesehen: „Nach dem Abgang von Alexander Peya fehlt uns ein Topspieler,der im Einzel und im Doppel für sichere Punkte sorgen kann.“ Gleich im erstenEinzelmatch trafen die beiden topgesetzten Spieler – Martin Fischer fürAltenstadt, Marco Mirnegg für Linz – aufeinander. Von Anfang war es klar, dasses bei strahlendem Sommerwetter eine heiße Sache werden würde, denn derSüdstadt-Top-Kader-Spieler Fischer – zuletzt in der zweiten Runde des30000-Dollar-Turniers in Rijeka ausgeschieden – verlor zwar den ersten Satz6/3, ehe er immer besser in Fahrt kam und Mirneggs kurze Bälle aggressivattackierte. Das Resultat der neuen Taktik: 3/6, 6/3, 6/3 für Fischer und 1:0für Linz. Nachdem Gero Kretschmer gegen Michael Ryderstedt ausgleichen konnte,ergriffen wieder die Altenstädter die Initiative: Gabriel Moraru (vs. SaschaKloer), Philipp Oswald (vs. Ingo Neumüller) und Jean-Claude Scherrer (vs.Clemens Neidl) holten für Altenstadt die Punkte. Nur Tobias Köck musste sicheinem Drei-Satz-Hinundher – 2/6, 6/2, 1/6 – der Nummer 8 der Linzer geschlagengeben. Die Bilanz nach den Einzelpartien: 4:2 für Altenstadt. Mit Siegen in dendrei Doppelpartien hätte sich Linz trotzdem noch den Sieg in der erstenSuperliga-Runde sichern können, doch schon im ersten Match machte das eingespielteDoppel Martin Fischer/Philipp Oswald alles klar: „Beim 6/3, 6/0 gegen GeroKretschmer/Sascha Kloer“, so Altenstadt-Mannschaftsführer Peter Peham, „warendie beiden nie in Gefahr.“

 

Auftakt zur Superliga
Es zwar kein Geheimnis, dass nicht immer alle Stars, die auf den Nennlistenaufscheinen, tatsächlich auch spielen werden. Erich Harand, Mannschaftsführervon LTM Team Wien: „Bei Akteuren, die ATP-Turniere spielen, gehen diese Terminelogischerweise vor.“ Trotzdem kann man – anhand der Aufstellungen – einTitelduell zwischen dem Vorjahresmeister UTC Babolat Gmunden und dem AufsteigerUTC Vandans erwarten. Gmunden-Mannschaftsführer Peter Borbas verzichtet heuerauf die Dienste des Marokkaners Younes El Aynaoui, an seiner Stelle wurdeallerdings der frühere ATP-Top-40-Spieler Karol Beck (SVK) engagiert. Dahinterfolgen mit Daniel Köllerer, Andreas Haider-Maurer und dem Polen Lukas Kubotdrei Garanten für sichere Punkte. Ebenfalls nicht im Team ist ThomasSchiessling, statt dem Routinier wurde dessen Tiroler Landsmann Johannes Agerverpflichtet.
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<o:p>Borbas: „Wir werden natürlich alles daran setzen, um denTitel zu verteidigen. Damit dieses Vorhaben gelingt, werden wir zu allenSpielen in nahezu stärkster Besetzung antreten. Interessant wird sicher daszweite Gruppenspiel in Vandans.“ Der Herausforderer Vandans setzt auf dieStärke Italiens, denn mit Simone Bolelli, Flavio Cipolla, Alessio di Mauro undMarco Crugnola stehen nicht weniger als vier „Azzurri” in der Mannschaft. Dazukommen die Südstadt-Profis Rainer Eitzinger und Armin Sandbichler. Vier Teams werden sich die beiden verbleibenden Plätze im oberen Play-offausmachen, wobei der Drittplatzierte des Vorjahres, TC ISB Altenstadt, auchheuer wieder die besten Karten dafür hat. Mit dem starken Deutschen AndreasBeck an Nummer 1 und den beiden ÖTV-Profis Martin Fischer und Philipp Oswald inden Reihen, werden die Vorarlberger für einige Überraschungen sorgen. Einunbeschriebenes Blatt, allerdings mit großen Außenseiterchancen, ist das LTMTeam Wien unter Mannschaftsführer Erich Harand. Oliver Marach führt die Nennliste vor Stefan Wauters (BEL) an. Außerdem findetman mit Davide Sanguinetti (ITA) und Daniel Elsner (GER) zwei klingende Namenauf der Nennliste. Vorjahresfinalist ULTV Linz wird es in der heurigen Saisonschwer haben, das Resultat aus der Vorsaison zu wiederholen. Mit Marco Mirneggan Nummer 2 und den Routiniers Ingo Neumüller und Marco Neunteibl stehen dreiLinzer Urgesteine in der Standardaufstellung. An Position 1 spieltNeuverpflichtung Vasilis Mazarakis aus Griechenland.</o:p>

<o:p>Das letzte Team im Bunde der Kandidaten für das Obere Play-off ist der 1. STCStiegl. Die Salzburger konnten sich im vergangenen Jahr gerade noch in derSuperliga halten und starten mit den beiden Tschechen Lukas Rosol und JaroPospisil in die heurige Meisterschaft. Mit Gerald Kamitz, Nico Reissig, PatrickTelawetz und Florian Farnleitner hat der 1. STC Stiegl die meisten heimischenSpieler aller Teams in der Aufstellung.
Im Abstiegskampf dürfte es zu einem Duell zwischen dem Melzer-Klub TCDeutsch-Wagram und dem Koubek-Verein Sportunion Klagenfurt kommen. DieNiederösterreicher haben eine Reihe von jungen Spielern (Philipp Lang, PascalBrunner, Yannick Weihs, Gerald Melzer) auf der Nennliste, die sicherlich zumEinsatz kommen werden und im ersten Superliga-Jahr Erfahrung sammeln sollen.Arrivierte Spieler wie Martin Slanar und Boris Borgula geben dem Team denRückhalt, werden es aber schwer haben, an den Positionen 2 und 3 die wichtigenPunkte zu holen. Wie immer hängt natürlich die Gesamtsituation der Mannschaftvon den Einsätzen von Jürgen Melzer ab. Anders die Situation bei der SportunionKlagenfurt, wo es wenig Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen gibt und daherdie Liga mit einer Legionärstruppe (u. a. Juan Pablo Guzman/ARG, Jan Mertl/CZE,Simone Vagnozzi/ITA, Marko Tkalec/SLO, Martin Vacek/CZE) bestritten werdenmuss. Sollte der angeschlagene Stefan Koubek in den wichtigen Partien fürKlagenfurt spielen können, müssten sich die Kärntner in der Superliga halten.

Wer wird am ersten Tag spielen?

TC Deutsch-Wagram – UTC Vandans
Heribert Elias (Mannschaftsführer TC Deutsch-Wagram): Jürgen Melzer wird definitivnicht spielen, weil er in Hamburg die Qualifikation spielt. Wir werden es heueraber ohnehin sehr schwer haben – egal, ob mit oder ohne ihm. Wir setzen indiesem Jahr alles auf die Jugend und einen einzigen Ausländer. Das ist der18-jährige Slowake Martin Durdik. Martin Slanar wird daher unsere Nummer 1sein. Ob er uns schon am Samstag zur Verfügung stehen wird, hängt von seinemDoppel-Ergebnis in Ostrau ab. Kommt er, dann spielen wir mit Slanar, PascalBrunner, Yannick Weihs, Philipp Lang, Martin Durdik und Gerald Melzer. WennSlanar nicht spielt, kommt Christian Lugus, der Senioren-Meister, ins Team.Außer Slanar sind alle um die 18 Jahre alt – der Hauptgrund, warum wir heuerdas Risiko haben, Kandidat Nummer 1 für den Abstieg zu sein.
Peter Vonier (Mannschaftsführer UTC Vandans): Wir planen, mit Alessio Di Mauroals Nummer 1 zu spielen, gefolgt von Rainer Eitzinger, Marco Crugnola, ArminSandbichler, Stefano Cobolli, Max Raditschnigg, Christoph Steiner, PhilippLinder. Eitzinger ist von seinem letzten Turnier in Rijeka mitSchulterproblemen zurückgekehrt. Die Entscheidung, ob er spielt oder nicht,wird daher relativ kurzfristig fallen. Für uns als Aufsteiger ist das allesnoch ziemliches Neuland – insbesondere, die Spiele innerhalb einer Woche organisierenzu müssen. Wir sind aber guter Dinge. Erstes Ziel ist ganz klar derKlassenerhalt.

UTC Babolat Gmunden – Sportunion Klagenfurt
Peter Borbas sen. (Mannschaftsführer UTC Babolat Gmunden): „Ich weiß, dass ausunserem Team Daniel Köllerer, Andreas Haider-Maurer, Johannes Ager, MarkusEgger und Markus Hipfl vor Ort sein werden. Von den Ausländern Karol Beck,Lukasz Kubot, Ivo Klec, Dieter Kindlmann und Andreas Tattermusch weiß ich zumjetzigen Zeitpunkt hingegen noch nichts, da sie alle noch in einem internationalenBewerb sind. Ich bin daher noch im Ungewissen, wer dann tatsächlich am Samstagam Platz stehen wird.“
Markus Polessnig (Mannschaftsführer Sportunion Klagenfurt): „Bei uns spielensicher Marko Tkalec, Stefan Wiespeiner, Konsantin Gruber und ein oder zweiAusländer aus dem Kreis Juan Pablo Guzman, Jan Mertl, Simone Vagnozzi undMartin Vacek. Ich weiß aber noch nicht, welcher. Stefan Koubek ist aufgrundseiner Rückenverletzung so angeschlagen, dass ich mir nicht vorstellen kann,dass er am Samstag spielt.“

LTM Team Wien – 1. Salzburger TC Stiegl
Erich Harand (Mannschaftsführer LTM Team Wien): Oliver Marach wirdwahrscheinlich nicht kommen, da er noch in Ostrau im Bewerb ist und im Doppelvoraussichtlich das Finale erreichen wird. Für Position 1 ist daher RichardRuckelshausen ein Thema, dahinter Davide Sanguinetti, Evgeny Donskoy, DanielElsner, Markus Kanellos und Philipp Müllner.
Johannes Köth (Mannschaftsführer 1. Salzburger TC Stiegl): Leider weiß ichnicht, wer bei den Wienern spielt. Daher wird auch unsereMannschaftsaufstellung eine ziemlich spannende Sache werden. Für uns hoffe ich,dass zumindest ein paar unserer Ausländer den Weg nach Salzburg finden werden,um unsere Österreicher Nico Reissig, Patrick Telawetz, Gerald Kamitz und FlorianFarnleitner zu unterstützen. Richtig heiß wird es aber dann am 14. Mai werden,wenn wir gegen Linz antreten werden.

TC ISB Altenstadt – ULTV Linz
Peter Peham (Mannschaftsführer TC ISB Altenstadt): Am ersten Tag der Superligaist es so wie immer – je nachdem, ob unsere Spieler in internationalenTurnieren weitergekommen sind oder nicht, werden sie eintreffen oder auchnicht. Die einzigen Fixpunkte, die ich nennen kann, sind Philipp Oswald undTobias Köck. Die Ausländer Andreas Beck, Michael Ryderstedt, Rohan Bopanna,Gabriel Moraru sind alle noch im Einsatz. Die Mannschaftsaufstellung wird daherauch für mich eine spannende Sache.
Reinhard Pils (Mannschaftsführer ULTV Linz): Von den Österreichern werden alsunsere Nummer 1 Marco Mirnegg und dazu noch Marco Neunteibl und Ingo Neumüllerspielen. Bei den Ausländern ist Vasilis Mazarakis verletzt, es werden daherSascha Kloer, Gero Kretschmer und Christopher Kas spielen. Ich glaube, dass wires heuer um einiges schwerer als noch im Vorjahr haben werden, da Alex Peyadoch eine wesentliche Stütze war, er aber leider in die Landesliga abgewandertist. Wir haben für ihn leider keinen adäquaten Ersatz gefunden. Das Ziel isttrotzdem „Oberes Play-off“. Es wird allerdings schwierig werden, unserenZwei-Jahres-Rhythmus – alle zwei Jahre Meister zu werden – beizubehalten.</o:p>
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