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Bundesliga

3TennisSuperligaAustria

Nach einem hart umkämpften Halbfinale gegen Sportunion Klagenfurt steht der 1. Salzburger TC Stiegl im Finale der Superliga 2008 und trifft dort auf den TC Hard, der in seinem Semifinale dem Altmannsdorfer TC keine Chance ließ. Der BMTC-Brühl Mödlinger TC steigt ab.

TC Hard und 1. Salzburger TC Stiegl stehen im Finale der 3TennisLigaAustria!
Ein Halbfinale, bei dem bereits nach den Einzelspielen alles klar war. Und ein Halbfinale, bei dem bis zum letzten Doppel jeder Ball heiß umkämpft war - das ist die Zusammenfassung der Halbfinal-Begegnungen Altmannsdorfer TC gegen TC Hard bzw. 1. Salzburger TC Stiegl gegen Sportunion Klagenfurt. Souverän erledigten die TC Hard-Mädels auswärts ihren "Job" und führten durch glatte Zweisatzsiege von Sandra Martinovic (vs. Lenka Tvaroskova), Iveta Gerlova (vs. Marlena Metzinger), Bianca Kamper (vs. Kristin Schüler) und Nicole Remis (vs. Lenka Nemeckova) rasch uneinholbar 4:1. Den einzigen Altmannsdorfer Punkt holte Natascha Bredl gegen die Mannschaftsführerin der Ländle-Damen Marleen Dür. Die Doppelpartien wurden nicht mehr ausgetragen, man einigte sich auf ein 2:5. Nach dem 4. Rang im Jahr 2007 steht der TC Hard damit im Finale der 3TennisLigaAustria und trifft dort am 14. September auf den 1. Salzburger TC Stiegl. Angeführt von Tina Schiechtl gestaltete der Zweite des Vorjahres dieses Heimspiel vor vollen Rängen besonders spannend. Gegen Sportunion Klagenfurt wogte das Spiel einmal in die eine, dann wieder in die andere Richtung. Nach den Einzelspielen sah es so aus, als würden die Kärntnerinnen letztendlich die Nase vorne haben. Der Sechste des Vorjahres führte nach Siegen von Zuzana Kucova (gegen Tina Schiechtl), Ana Timotic (gegen Carmen Klaschka) und Petra Russegger (gegen Janina Toljan) auwärts mit 2:3. Die endgültige Entscheidung musste also in den Doppel fallen: Carmen Klaschka/Hanna Nooni holten gegen Zuzana Kucova/Ana Timotic erst im Champions Tiebreak (5/7, 6/1, 10:6) den ersten Punkt für Salzburg. Im zweiten Doppel ließen Franziska Klotz/Nina Egger dem Kärntner Duo Stefanie Rath/Petra Russegger keine Chance und siegten mit 6/2, 6/4. Der 1. Salzburger TC Stiegl steht damit zum zweiten Mal in Folge nach 2007 im Finale der 3TennisLigaAustria.

Absteigen aus der Superliga wird nach seiner 2:5-Heimniederlage gegen den TC VSV Villach der BMTC-Brühl Mödlinger TC.  

 3TennisLigaAustria - Finale:

So, 14. September 2008, 11:00 Uhr: TC Hard - 1. Salzburger Stiegl



Abstiegsrunde: Titelverteidiger Kornspitz Team OÖ und Aufsteiger 1. Klosterneuburger TV schaffen den Klassenerhalt
Ende gut, alles gut. Durch lockere Zweisatzerfolge von Melanie Klaffner (vs. Lisa Summerer), Stephanie Gehrlein (vs. Stephanie Vock), Marion Walter (vs. Alena Luef) und dem Doppel Klaffner/Gehrlein sicherte sich der Titelverteidiger Kornspitz Team OÖ nicht nur den 4:3-Sieg über den TC Villacher SV in der Abstiegsrunde, sondern damit auch die nötigen vier Punkte für den Klassenerhalt in der Tennis-Superliga der Damen. Im zweiten Halbfinal-Duell gegen den Abstieg machte Aufsteiger 1. Klosterneuburger TV mit den Mädels des BMTC-Brühl Mödlinger kurzen Prozeß und siegte 7:0. Bereits nach den fünf Einzelpartien war alles klar - Patricia Mayr, Nicole Rottmann, Lubomira Kurhajcova, Barbara Hellwig und Eva Fislova sorgten für eine uneinholbare 5:0-Führung. Die Doppel wurden daher nicht mehr ausgespielt.

Gruppe A, 3. Runde: Altmannsdorf und Klagenfurt sind im Halbfinale, Vorjahressieger Kornspitz Team OÖ kämpft um den Klassenerhalt
Nach der 3. Runde der 3TennisSuperligaAustria stehen die Halbfinal-Paarungen fest: Am Samstag, 14. Juni, kämpfen ab 11:00 Uhr der Altmannsdorfer TC gegen TC Hard und der 1. Salzburger TC Stiegl gegen Sportunion Klagenfurt um den Einzug ins Finale am 14. September 2008. Im Spitzenspiel der Gruppe A zwischen Sportunion Klagenfurt und Altmannsdorfer TC war bereits vor dem 3. Gruppenspiel alles klar, ausgespielt wurden "bloß" der erste und der zweite Tabellenrang und damit das Heimrecht für das Semifinale. Nach den Einzelpartien führte der Altmannsdorfer TC 2:3, die Punkte für die Wiener Mädels holten Lenka Tvaroskova (vs. Zuzanna Kucova), Kristin Schüler (vs. Stefanie Rath) und Natascha Bredl (vs. Birgit Ritschka). Spannend wurde es noch bei den Doppelspielen, denn das Klagenfurter Top-Duo Zuzana Kuvova/na Timotic glich mit einem 6/2-, 6/0-Sieg über Marlena Metzinger/Kristin Schüler zum 3:3 aus, und auch in der letzten Doppelpartie sah es so aus, als könnte Klagenfurt noch das Ruder zum Gesamtsieg herumreißen: Zwar hatten Petra Russegger/Julia Bauregger den ersten Satz gegen Lenka Tvaroskova/Milena Nekvapilova verloren, sich dann aber den zweiten geholt. Die Entscheidung musste im Champions Tiebreak fallen, in dem Altmannsdorf die Nase vorne hatte. Das Resultat: 4/6, 6/4, 5/10.

Eine klare Sache war die zweite Begegnung der Gruppe A für das erstmals in Bestbesetzung angetretene Kornspitz Team OÖ. Gegen BMTC Mödling kam der Vorjahresmeister zu einem nie gefährdeten 6:1-Erfolg. Für die Punkte sorgten Hana Sromova, Melanie Klaffner, Stephanie Gehrlein, Marion Walter, Klaffner/Gehrlein und Sromova/Walter. Trotz dieses deutlichen Sieges reicht es für die Oberösterreicherinnen nur für den dritten Gruppenrang und damit für die Abstiegsrunde: Am Freitag, 13. Juni (13:00 Uhr), haben die Kornspitz-Girls gegen den TC Villacher SV Heimrecht. "Alles andere als ein Sieg gegen die Kärntnerinnen und der damit fixierte Klassenerhalt wäre eine herbe Enttäuschung", gibt man sich in den Reihen von Klaffner & Co optimistisch.

Gruppe B, 3. Runde: Salzburg und TC Hard stehen im Semifinale, der Klosterneuburger TV rutscht unglücklich in den Kampf gegen den Abstieg ab

Vor dem Spitzenspiel der Gruppe B, TC Hard gegen 1. Salzburger TC Stiegl, waren in den Reihen der Vorarlbergerinnen noch die unterschiedlichsten Konstellationen durchdacht worden: Obwohl der TC Hard beide bisherigen Spiele erfolgreich beendet hatte, könnten Sandra Martinovic & Co theoretisch noch in den Kampf um den Klassenerhalt involviert werden. Hard müsste gegen Salzburg klar verlieren und Klosterneuburg gegen Villach drei Punkte machen. Genauso kam es dann auch, trotzdem beenden die Vorarlbergerinnen den Grunddurchgang auf  Tabellenplatz 2 und Klosterneuburg auf Rang 3 - und das, obwohl beide Team sechs Punkte haben. Ausschlaggebend dafür ist: Im direkten Duell hatte Hard in Runde 1 Klosterneuburg geschlagen. Im Detail: Schon nach den Einzelspielen hatte Salzburg gegen Hard alles klar gemacht und führte auswärts uneinholbar 1:4. Den einzigen Punkt für Hard hatte Nicole Remis gegen Katja Blöcker gemacht. Die Doppelpartien wurden gar nicht mehr ausgespielt. Mit dem 2:5-Sieg sicherte sich der 1. Salzburger TC Stiegl die Führung der Tabelle der Gruppe B und damit das Heimrecht im Halbfinale gegen Sportunion Klagenfurt am Samstag, 14. Juni.

Ebenso deutlich setzte sich der 1. Klosterneuburger TV im zweiten Gruppe B-Spiel über den TC VSV Villach hinweg. Die Kärntnerinnen hatten den Niederösterreicherinnen nichts entgegenzusetzen und verloren gegen Patrica Mayr, Nicole Rottmann & Co glatt mit 6:1. Trotzdem (s.o.) landeten die Klosterneuburger Mädels in der Tabelle "nur" auf Platz 3 und müssen sich damit am Freitag, 13. Juni, in der Abstiegsrunde mit dem BMTC Brühl Mödlinger TC  auseinandersetzen.  

Der weitere Spielplan:

Freitag, 13.6.2008, 13:00 Uhr, Abstiegsrunde

Kornspitz Team OÖ - TC VSV Villach
1. Klosterneuburger TV - BMTC-Brühl Mödlinger TC
 

Samstag, 14.6.2008, 11:00 Uhr, Halbfinale

Altmannsdorfer TC - TC Hard
1. Salzburger TC Stiegl - Sportunion Klagenfurt

 
Sonntag, 15.6.2008, 11:00 Uhr, Spiel um den 7./8. Platz

Verlierer 1 der Abstiegsrunde vom 13.6. - Verlierer 2 der Abstiegsrunde vom 13.6.

 
Sonntag, 14.9.2008, 11:00 Uhr, Finale

Sieger Halbfinale - Sieger Halbfinale
 


 


 

Gruppe A, 2. Runde: Kornspitz Team OÖ verliert erneut
Die Überraschung kam per SMS: Erst während der Anfahrt zum zweiten Gruppenspiel gegen Sportunion Klagenfurt erreichte das Kornspitz Team OÖ die Absage der slowakischen Legionärin Janette Husarova. Da auch Susanne Stix aufgrund einer Verletzung pausieren musste, kämpften drei Österreicherinnen gegen fünf Kärntnerinnen um den Sieg. Das Fazit: Zwei Gruppenspiele, null Punkte - das Projekt "Titelverteidigung" ist für den Vorjahressieger Kornspitz Team OÖ damit zu einer "Mission impossible" geworden, der Weg ins Untere Play-Off ist dafür umso wahrscheinlicher. Die Oberösterreicherinnen verloren in der 2. Superliga-Runde auswärts gegen Sportunion Klagenfurt 4:3. Zwar war der Favorit im Spitzenspiel durch Melanie Klaffner (gegen Stefanie Rath) in Führung gegangen, die Kärntner Mädels glichen durch Petra Russegger - in einem Dreisatzmatch gegen Marion Walter - aber sofort aus, stießen durch den w.o.-Sieg von Birgit Ritschka über Susanne Stix nach und gaben die Führung - obwohl das Doppel Klaffner/Walter über Rath/Ritschka mit 6/2, 6/0 hinwegfegte - bis zum Schluß nicht mehr aus der Hand.

Gruppe A, 2. Runde: Navratilova holt entscheidende Punkte für den Altmannsdorfer TC
Erstaunlich schwer tat sich der Altmannsdorfer TC, "ein Kandidat fürs Mittelfeld" (ÖTV-Wettspielreferent Heinz Lampe), gegen den BMTC-Brühl Mödlinger TC, "der erste Abstiegskandidat" (Lampe). Erst durch das letzte Doppel konnte der 4:3-Sieg klar gemacht werden. Nach den ersten drei Einzelpartien war der große Außenseiter sogar einmal in Führung gelegen - nachdem Radka Zrubakova (vs. Kristin Schüler) das 1:0 der Altmannsdorfer Mädels (Marlena Metzinger hatte Pamela Amon 6/2, 6/4 besiegt) ausgeglichen und Barbara Schwartz Lenka Nemeckova mit 6/2, 6/1 keine Chance gelassen hatte. Gabriela Navratilova (vs. Stephanie Hirsch) und Natascha Bredl (vs. Christine Kandler) sorgten aber für die erwartete 3:2-Führung von Altmannsdorf nach den Einzelpartien. Nach dem ersten Doppel - Amon/Zrubakova besiegten Metzinger/Bredl - hatte der BMTC die Sensation bereits in der Hand (zu diesem Zeitpunkt stand es insgesamt 3:3). Im entscheidenden Duell ließen Gabriela Navratilova/Milena Nekvapilova von Anfang an aber keinen Zweifel am späteren Sieger aufkommen: Die beiden schickten Ex-Fed Cup-Ladie Barbara Schwartz und Rebekka Seipel mit 6/2, 6/0 zurück in die Kabine.

Gruppe B, 2. Runde: Zweiter Sieg in Folge für den TC Hard
Der TC Hard mausert sich zum Geheimfavoriten: Nach dem Auswärtssieg in der ersten Runde gegen den 1. Klosterneuburger TV nutzten die Mädels von Mannschaftsführerin Marleen Dür den Heimvorteil perfekt und besiegten den TC SVS Villach deutlich mit 5:2. Nach den Einzelpartien stand es noch 3:2 - die Punkte für den TC Hard holten Sandra Martinovic, Julia Breuss und Marleen Dür - in den Doppelmatches wurde dann aber alles klar gemacht: Trotz verlorenem ersten Satz wurden Sandra Martinovic/Laura Haberkorn nicht nervös und besiegten Lisa Summerer/Stephanie Vock mit 2/6, 6/4, 10/2. Julia Breuss/Nicole Remis machten den
"Sack" dann endgültig zu und holten im Duell mit Barbara Mulej/Jennifer Iskrac den fünften Punkt für den TC Hard.

Gruppe B, 2. Runde: Die Salzburger Mädels stolpern im Doppel
Nach den Einzelspielen sah es noch so aus, als würde alles nach Plan verlaufen: Der Salzburger TC Stiegl, einer der Favoriten auf den Superliga-Gesamtsieg, führte gegen den 1. Klosterneuburger TV 3:2 und hätte in den abschließenden Doppel-Duellen alles klar machen können. Dann aber kam alles anders. Die Punkte für das Team von Mannschaftsführer Stefan Schiess hatten bis dahin Hanna Nooni (vs. Nicole Rottmann), Janina Toljan (vs. Barbara Hellwig) und Katja Blöcker (vs. Yvonne Neuwirth) gemacht. Im ersten Doppel verletzte sich allerdings die schwedische Legionärin Hanna Nooni an der Seite von Katja Blöcker - die beiden mussten beim Stand von 1:4 w.o. geben. Die Entscheidung musste also im letzten Doppel fallen: Das zweite Klosterneuburger Doppel Barbara Hellwig/Eva Fislova übernahm von Anfang an die Initiative und dominierte gegen Janina Toljan/Franziska Klotz mit aggressivem Spiel die Begegnung. Das Resultat von 6/2, 6/4 - und damit Klosterneuburgs 3:4-Auswärtssieg beim 1. Salzburger TC Stiegl - lässt "das persönliche Wunschziel Oberes Play-Off" von KTV-Mannschaftsführer Friedrich Pessicka weiterhin leben.

Gruppe A, 1. Runde: Der Titelverteidiger verliert
Überraschung in der Gruppe A am ersten Spieltag: der Vorjahressieger Kornspitz Team OÖ verliert gegen den Altmannsdorfer TC mit 3:4. Schon nach wenigen Minuten lagen die Wiener Damen mit 1:0 in Führung, denn Sybille Bammer gab im Duell beiden Topgesetzten bereits beim Stand von 15:40 gegen Lenka Tvaroskova w.o. Inoffizieller Grund: Österreichs Nummer 1 befindet sich schon seit einigen Tagen in der intensiven Vorbereitung auf Wimbledon und wollte ihr neues "Grasfeeling" nicht versanden lassen. Die Altmannsdorfer Mädels lagen also kampflos in Führung, die sie bis zum Schluß nicht mehr abgaben: Zwar holten noch Anne Schäfer (gegen Marlena Metzinger) und Janette Husarova (gegen Kristin Schüler) zwei Einzelpunkte für das Bammer-Team, allerdings wurden die restlichen beiden Einzelspiele von Marion Walter gegen Gabriela Navratilova bzw. von Jeannine Prentner gegen Natascha Bredl verloren - Altmannsdorf lag vor den Doppelpartien 3:2 voran. Kornspitz Team OÖ hatte die Chance auf den Gesamtsieg noch in der Hand, denn das erste Doppel - Schäfer/Walter vs. Metzinger/Schüler - ging mit 6/3, 6/1 klar an den Titelverteidiger. Ebenso deutlich fiel allerdings das zweite Doppel aus: Lenka Tvaroskova/Gabriela Navratilova fegten über Janette Husarova/Jeannine Prentner mit 6/1, 6/4 hinweg. Das Endresultat lautet somit: 3:4 für Altmannsdorfer TC auswärts gegen Kornspitz Team OÖ.

Gruppe A, 1. Runde: Der Abstiegskandidat verliert
Knapp ging es im zweiten Spiel der Gruppe A zu: Abstiegskandidat BMTC-Brühl Mödling holte daheim gegen Sportunion Klagenfurt immerhin drei Punkte, verlor aber letztendlich doch mit 3:4. Besonders deutlich wurde der Mangel an Mödling-Spielerinnen mit Superliga-Niveau gleich beim Auftaktsmatch: Pamela Amon hatte Zuzana Kucova nichts entgegenzusetzen und bekam von der an Nummer 2 in der Nennliste gereihten Slovakin die Höchststrafe verpasst: 0/6, 0/6. Immerhin konnten die BMTC-Damen in den weiteren Partien eine ähnliche Entwicklung verhindern: Ihre Punkte holten Barbara Schwartz (vs. Stefanie Rath), Christine Kandler (vs. Birgit Ritschka) und das Doppel Schwartz/Stephanie Hirsch gegen Stefanie Rath/Petra Russegger. Ebenso wie in der ersten Partie der Gruppe A konnte also auch hier der "Heimvorteil" nicht genutzt werden.

Gruppe B, 1. Runde: Der Außenseiter stolpert
Vor Weihnachten 2007 war die neue Nummer 1 des 1. Klosterneuburger TV, die Deutsche Sabine Lisicki (WTA 83), mit einem Schmankerl präsentiert worden. "Wir haben gewusst, dass ihr Vater ein begeisterter Fußball-Fan ist", sagte Mannschaftsführer Friedrich Pessicka, "und da die EM in Wien ist, haben wir uns um Tickets für ein Deutschland-Match bemüht." Für das erste Superliga-Match standen "dem großen Außenseiter" (Heinz Lampe) trotzdem weder Deutschlands Nummer 8 noch Österreichs Nummer 5, Patricia Mayr (spielt derzeit in Grado), zur Verfügung. Ein Handicap, das bis zum letzten Matchball nicht auszumerzen war: Klosterneuburg unterlag dem TC Hard 3:4. Die Punkte für die Niederösterreicher holten Barbara Hellwig (gegen Bianca Kamper), Eva Fislova (gegen Julia Breuss) und das Doppel Lubomira Kurhajcova/Eva Fislova gegen Bianca Kamper/Nicole Remis. Für die Vorarlbergerinnen rund um Mannschaftsführerin Marleen Dür war es ausschließlich beim Auftaktmatch ihrer Nummer 2, Sandra Martinovic, gegen Nicole Rottmann eng geworden. Rottmann holte sich den ersten Satz, hatte dann aber dem druckvollen Martinovic-Spiel nichts entgegenzusetzten und verlor 6/3, 1/6, 3/6. Im weiteren Verlauf gab der TC Hard keinen einzigen Satz mehr ab - weder Iveta Gerlova gegen Lubomira Kurhajcova noch Nicole Remis gegen Patricia Strzyk bzw. das Doppel Martinovic/Gerlova gegen Rottmann/Hellwig.

Gruppe B, 1. Runde: Der Vorjahreszweite startet durch
Souverän startet der 1. Salzburger TC Stiegl in das Projekt "Revanche für die Finalniederlage 2007": Obwohl nicht mit der stärksten Mannschaft angereist - die Nummer 1 (Agnieszka Radwanska) bis zur Nummer 4 (Tina Schiechtl) fehlten - war gegen den TC VSV Villach bereits nach den Einzelpartien alles klar gemacht: Das Team von Mannschaftsführer Manfred Schiess gab lediglich einen Punkt (Katja Blöcker verlor gegen Barbara Mulej) ab, führte rasch 4:1 und drückte - obwohl längst alles entschieden war - auch in den Doppelmatches weiterhin aufs Gaspedal. Das Endresultat von 6:1 war die logische Konsequenz. Besonders deutlich war der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams im Spiel von Villachs Nummer 10, Anna Wibmer, gegen Salzburgs Nummer 13, Nina Egger: Egger gönnte Wibmer kein einziges Games - 0/6, 0/6. Insgesamt überließen die Salzburgerinnen ihren Gegnerinnen von 14 gespielten Sätzen nur zwei (12:2) und gewannen knapp doppelt soviele Games (79:40).

Favorit Nummer 1: 1. Salzburger TC Stiegl
Das Niveau der Nennlisten ist hoch: Insgesamt 39 von ca. 55 Superliga-Stammspielerinnen weisen heuer ein WTA-Ranking auf. Die Topspielerin wird auch heuer wieder die Nummer 1 des 1. Salzburger TC Stiegl, Agnieszka Radwanska, sein. Die 19-jährige Polin stand am 26. Mai auf Position 15 der Weltrangliste. Zwei Turniersiege (Istanbul, Pattaya City) und ein Semifinale (Doha) machten sie zu einer der Aufsteigerinnen in dieser Saison. Auf ihrer "Abschussliste" stehen heuer bereits Topspielerinnen wie Ana Ivanovic und Elena Dementieva. Sollte sie dem Vorjahreszweiten tatsächlich zur Verfügung stehen und mit Sandra Kloesel oder Schwester Ursula Radwanska eine zweite starke Nichtösterreicherin im Team stehen, dürfte dem 1. Salzburger TC Stiegl kaum die Revanche für die Vorjahresniederlage gegen Kornspitz Team OÖ zu nehmen sein.

Favorit Nummer 2: Kornspitz Team OÖ
Eine gute Mischung aus jung (z. B. Melanie Klaffner) und "alt" (z. B. Marion Walter), heimischen (z. B. Sybille Bammer) und internationalen Topspielerinnen (z. B. Hana Sromava) - von der Papierform her wäre der Vorjahressieger Kornspitz Team OÖ dem Salzburger Titelgegner gleichzustellen. Ob das Team von Mannschaftsführer Hermann Fiala aber tatsächlich mithalten kann, wird insbesondere davon abhängig sein, für wieviele Matches die Nummer 1, Sybille Bammer, tatsächlich zur Verfügung stehen wird. ÖTV-Wettspielreferent Heinz Lampe: "Geht es nach der Anzahl der fixen heimischen Stammspielerinnen wären die Salzburgerinnen höher einzuschätzen."

Der große Außenseiter: 1. Klosterneuburger TV
Mit sieben Siegen in sieben Begegnungen hatte der 1. Klosterneuburger TV im Vorjahr souverän den Aufstieg aus der Staats- in die Superliga geschafft. Dass das Team von Mannschaftsführer Friedrich Pessicka heuer dort wieder zurückkehren muss, ist eher unwahrscheinlich. Sollten alle fünf Spielerinnen, die auf Position 1 bis 5 auf der Nennliste stehen, 2008 antreten, könnten die Niederösterreicherinnen sogar für eine Überraschung gut sein und vielleicht sogar den Sprung ins Finale schaffen. Mit der Deutschen Sabine Lisicki steht die aktuelle Nummer 83 an der Spitze der Nennliste, gefolgt von der international derzeit sehr erfolgreichen Patricia Mayr. Sogar die "bloß" auf Nennlistenplatz 5 aufscheinende Barbara Hellwig ist immerhin die aktuelle Nummer 8 der Tennis Austria-Rangliste.

Der Abstiegskandidat: BMTC Brühl Mödlinger TC
Von zehn Matches konnten die Mödlinger im Superliga-Play-Off 2007 nur eines für sich entscheiden, der Abstieg war damit eine klare Sache. Dass die Niederösterreicherinnen heuer dennoch wieder in der obersten Klasse antreten dürfen, hat mit den Superliga-Durchführungsbestimmungen zu tun: Die Damenmannschaft von TC ISB Altenstadt wurde aufgelöst, deshalb "rutschte" der BMTC nach oben. Heinz Lampe: "Sieht man vom Einsatz von zwei Nicht-Österreicherinnen (Anastasja Sevastova/WTA 300, Vanessa Henke/WTA 442; Anm.) ab, hat der BMTC keine österreichische Spielerin, die Superliga-Niveau aufweist."

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