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Alles was Eltern wissen sollten

Liebe Eltern!

In den 1.700 Tennisvereinen in Österreich gibt es an die 50.000 Kinder und Jugendliche. Jahr für Jahr kommen durch Schultennisaktionen neue Kinder dazu, durch Fluktuation fallen natürlich auch immer wieder welche weg. Insgesamt gibt es aber in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs. Nicht zuletzt dank Dominik Thiem …

ABER: der wichtigste Baustein dafür ist eine nachhaltige Jugendbetreuung im Verein. Und genau die aufzubauen und zu unterstützen ist die Aufgabe von ROG [sprich: rotsch] der nachhaltigen Jugendbetreuung im Verein. ROG kommt von Rot, Orange, Grün und Gelb, den Farben der gespielten Bälle/ Spielfelder/ Schläger in der Entwicklung der Kinder. Das ROG-Programm besteht im Wesentlichen aus TRAINIEREN  ÜBEN  MATCHEN, d.h. neben dem fachgerechten Techniktraining sind vor allem Übungs- und Matcheinheiten wichtig, um die Kids beim Tennis zu halten und - Einteilung entsprechend der Spielstärke. Entsprechendes Teambildung und Herzlichkeit sind dann das Tüpfelchen auf dem "i"

Wenn Tennis den Kids so vermittelt wird, dann werden sie Tennis als coole Freizeitbeschäftigung kennenlernen und dem Verein langfristig erhalten bleiben. Sei es nun als Meisterschaftsspieler oder als Hobbyspieler. Je nach Spielstärke. Das sind ca. 95 % der Kids. Die anderen ca. 5 % haben ein höheres Leistungspotential und werden in entsprechenden Entwicklungsprogrammen im Landesverband und beim ÖTV Schritt für Schritt für eine mögliche Tenniskarriere vorbereitet (zusammengefasst in Paket #5). Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Zielgruppe von ROG sind ganz klar die zuvor erwähnten 95%.

Und das braucht‘s also für eine nachhaltige Jugendbetreuung im Verein:

1) Engagierte Jugendbetreuer: Ziel des Verbandes ist es die Jugendbetreuer in den Vereinen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. An dieser Stelle auch die Bitte an das eine oder andere Elternteil, selbst aktiv bei der Jugendbetreuung im Verein mitzuhelfen. Je besser die Zusammenarbeit, desto größer der Nutzen. Das hilft auch dem eigenen Kind.

2) Vereinsinternes Angebot: Entsprechend der Spielstärke !! Das ist ganz wichtig !! Im ROG-Paket #3 werden einige  praxiserprobte Spiel- und Matchformate beschrieben. Sie sind als Beispiele zu verstehen. Viele Vereine haben auch eigene sehr gut funktionierende Programme.

3) Regionales Matchangebot: Das ROG-Paket #4 zeigt die Mannschaftsbewerbe und Turniere für alle Spielstärken, geordnet nach Bundesland. Matchen, matchen, matchen!!

4) Jahreszyklus: jeder Verein sollte nicht nur im Sommer (Mai bis September) ein Kinder- und Jugendprogramm anbieten, sondern - zeitlich reduziert - auch über die Wintermonate (Oktober bis April). Das ist wichtig für eine gedeihliche Entwickung. Das Programm sollte dabei aber nicht überfrachtet sein, sondern auch Pausen beinhalten.

So das wär’s im Großen und Ganzen. Wir wünschen viel Spaß mit Tennis !!!

Infoline: Manfred Schmöller, ÖTV-Breitensport, 0650 522 64 24