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Der ÖTV im Überblick

Der Österreichische Tennisverband ("ÖTV") wurde 1902 gegründet und gehört zu den 60 Sportfachverbänden in Österreich. Mitgliedermäßig ist er der zweitgrößte Verband in der Republik.

Der ÖTV besteht aus neun ordentlichen Mitgliedern (neun Landesverbände). Außerordentliche Mitglieder des ÖTV sind alle Mitgliedsvereine der neun Landesverbände und deren Mitglieder, also jedes Vereinsmitglied. Zudem gibt es Ehrenmitglieder.

Auch in der Internationalen Verbandsstruktur ist der ÖTV vertreten, da er Gründungsmitglied des weltweiten, internationalen Tennisverbandes "ITF" ist. Die Hauptaufgaben der ITF liegen in der Organisation der Davis Cup- und Fed Cup-Bewerbe sowie der Grand Slam-Turniere.

Auf europäischer Ebene ist der Tennissport durch den Europaverband "Tennis Europe" strukturiert. Der ÖTV ist Mitglied von Tennis Europe und hat auch Vertreter in diversen Komitees. Tennis Europe spielt eine wichtige Rolle bei der Durchführung und Organisation von eigenen, von der ITF unabhängigen europäischen Wettbewerben, wie z. B. Europameisterschaften oder der Tennis Europe Junior Tour mit Jugendturnieren der Altersklassen u12, u14 und u16.

Der internationale Profi-Tennissport ist weltweit durch die beiden Institutionen ATP und WTA organisiert. Auch hier sind Österreicher mitverantwortlich. Bei den Herrenprofis sitzt Turnierorganisator Herwig Straka im ATP Tournament Council für Europa und Jürgen Melzer vertritt die Interessen der Spieler im ATP Players Council. Bei den Damenprofis gehört Peter-Michael Reichel dem Board of Directors der WTA an.

Finanziell baut der ÖTV auf drei Finanzierungssäulen:

  1.       Sportförderung des Österreichischen Sportministeriums
  2.       Mitgliedsbeiträge der Landesverbände
  3.       Sponsoren

Wie funktioniert der ÖTV?

Das oberste Gremium des ÖTV ist die ÖTV-Generalversammlung. Sie wählt unter anderem offiziell den ÖTV-Präsidenten samt ÖTV-Vizepräsidenten.

Darunter agiert das ÖTV-Präsidium, welches die wesentlichen strategischen und finanziellen Ausrichtungen des Österreichischen Tennisverbandes verantwortet.

Das ÖTV-Präsidium trifft sich monatlich zu Präsidiumssitzungen. Die in diesen Sitzungen getroffenen Entscheidungen werden operativ von der ÖTV-Geschäftsstelle in Vösendorf ausgeführt.

Unter der Leitung des Geschäftsführers arbeiten derzeit sieben Vollzeit- und vier Teilzeitmitarbeiter hauptberuflich für den ÖTV.

Zusätzlich gibt es das ÖTV-Länderkuratorium, das vierteljährlich tagt und die wichtigsten länderübergreifenden Themen und Initiativen koordiniert.

 

Die Verankerung der wichtigsten Fachbereiche im österreichischen Tennis verantworten 15 ÖTV-Referenten.

Die unterschiedlichen ÖTV-Referate bestehen jeweils aus einem/r ÖTV-Referenten/in und seinen/ihren neun Landesreferenten (aus jedem Bundesland eine/einer). Sie sind dem ÖTV-Präsidium unterstellt und finden sich im ÖTV-Budget wieder.

Die für die einzelnen Fachgebiete wichtigen Entscheidungen werden von den neun Landesreferenten (verreinzelt gibt es statt der neun Landesreferenten auch einen Ausschuss) und dem ÖTV-Referenten in regelmäßigen Sitzungen/Tagungen vorbereitet, danach an die ÖTV-Geschäftsstelle herangetragen und dann vom ÖTV-Geschäftsführer in das Länderkuratorium oder das ÖTV-Präsidium getragen.

Nach der Entscheidung durch das jeweilige Gremium wird der entsprechende ÖTV-Referent unmittelbar mit der Umsetzung betraut.

Hier die 14 ÖTV-Referate, die mit gebündeltem Know-How aus allen Bundesländern die Basis für die Abwicklung des österreichischen Tennis liefern.

  1. Jugend (Petra Russegger)
  2. Senioren (Alfred Schwab)
  3. Rollstuhl (Katharina Heigl)
  4. Beachtennis (Martin Schmidt)
  5. Wettspiel (Michael Sedlak, Robin Lumsden)
  6. Frauen (Lucie Schwab)
  7. Turnier (Markus Pingitzer)
  8. Bundesliga AK (Hans Sommer)
  9. Bundesliga Senioren (Heinz Lampe)
  10. Ausbildung (Harry Mair)
  11. Ranglisten (Markus Pingitzer)
  12. Schultennis (Herbert Kleber)
  13. Schiedsrichter (Jörg Bachl)
  14. Breitensport (Manfred Schmöller)

Organigramm