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ITF - International Tennis Federation

Der ÖTV ist einer der Gründungsmitglieder der ITF (International Tennis Federation), dem Tennisweltverband, dem 196 nationale Tennisverbände angehören. Die ITF wurde 1913 in Paris als ILTF (International Lawn Tennis Federation) gegründet. Da die Bedeutung des Rasenbelags beim Tennis ständig zurückging, wurde 1977, als auch die US Open von Rasen auf Hartplatz umstellten, das Wort „Lawn“ (für Rasen) aus dem Namen gestrichen. Der Tennisweltverband veranstaltet die vier Grand-Slam-Turniere (Australian Open, French Open, Wimbledon und die US Open). Außerdem ist die ITF Veranstalter von Davis Cup, Fed Cup und Hopman Cup, der Tenniswettbewerbe bei den Olympischen Spielen sowie von Jugendturnieren wie dem Orange Bowl. Für den ÖTV war es eine Ehre, im Jahr 2013 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der ITF zum zweiten Mal nach 2002 (Velden) erneut die ITF Super Senior World Tennis-Championships austragen zu dürfen.


NADA - Nationale Anti Doping-Agentur Austria

Die Nationale Anti Doping Agentur GmbH (NADA Austria) wurde am 1. Juli 2008 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in Wien gegründet. Sie übernimmt seither die gesetzlichen Verpflichtungen der "Unabhängigen Dopingkontrolleinrichtung" im Sinne des Anti-Doping Bundesgesetz 2007 in der derzeit gültigen Fassung. Die Hauptaufgabe der NADA Austria ist die Anti-Doping Arbeit im Sport durch ein effizientes, modernes Dopingkontrollsystem und Prävention im Sinne von Aufklärung, Information und Bewusstseinsbildung. 


Tennis Europe

Tennis Europe ist der europäische Dachverband im Tennissport unter der Schirmherrschaft der International Tennis Federation. Er wurde 1976 als European Tennis Association von 17 nationalen Tennisverbänden Europas gegründet. Mit dem Jahr 2002 erfolgte die Namensänderung zum heutigen Namen. Mit 49 Mitgliedsverbänden ist Tennis Europe mittlerweile der zweitgrößte Verband der ITF nach dem afrikanischen Tennisverband, der 50 Mitglieder zählt. Der Sitz von Tennis Europe ist in Basel in der Schweiz. Der Verband spielt eine wichtige Rolle in Europa bei der Durchführung und Organisation von eigenen, von der ITF unabhängigen europäischen Wettbewerben, wie z. B. Europameisterschaften. 


BSO - Bundessportorganisation

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, die Interessen des Sports in Österreich und in internationalen Organisationen zu vertreten. Die BSO ist damit die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems. Im umfassenden Kompetenzbereich der Österreichischen Bundes-Sportorganisation liegen die Koordination der sportpolitischen Aktivitäten, Erbringung von Serviceleistungen für die Mitglieder, Vertretung der Anliegen des Sports gegenüber staatlichen Einrichtungen, Vertretung des österreichischen Sports in internationalen Gremien, Koordination der Fördereinrichtungen, TrainerInnen- und InstruktorInnenausbildungen, Aus- und Fortbildung von Führungskräften, Entwicklung von Sportprojekten, Begutachtung und Erarbeitung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, Information über sportrelevante Rechts- und Steuerangelegenheiten, Herausgabe von Publikationen, Erstellung von Dokumentationen und Datenbanken, Event- und Verbandsmarketing und Förderung von Fairness im Sport, insbesondere durch Maßnahmen gegen Doping, Gewalt und Rassismus. 


Österreichische Sporthilfe

Die Österreichische Sporthilfe wurde im Jahre 1971 als gemeinnütziger Verein vom Bund, vertreten durch das für den Sport zuständige Ministerium, der Bundes-Sportorganisation, der Österreichischen Wirtschaftskammer und dem Österreichischen Olympischen Comité mit dem Ziel gegründet, österreichische Spitzensportler – ohne staatliche Mittel – finanziell, sozial und ideell bestmöglich zu fördern. Heute präsentiert sich die Österreichische Sporthilfe als anerkannte nationale Institution, welche mit der Unterstützung von Wirtschaftspartnern und der Bevölkerung ihre Mission erfolgreicher denn je erfüllt. Die Österreichische Sporthilfe fungiert dabei als Anlaufstelle für heimische Spitzenathleten sowie als Ansprechpartner für die Fachverbände. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, jenen Hoffnungsträgern und Talenten, welche sich im internationalen Vergleich erfolgreich behaupten können, ein professionelles und leistungsförderndes Umfeld zu gewährleisten und ihnen den Weg in die Weltspitze zu ebnen. Gleichzeitig übernimmt die Österreichische Sporthilfe soziale Verantwortung, fördert die Nachhaltigkeit im österreichischen Sport und vermittelt die Werte des Sports wie „Leistung.  Fairplay. Miteinander.“ Die erforderlichen Fördermittel werden einerseits durch gezielte Förder- und Fundraisingaktivitäten gewonnen, andererseits durch Kooperationen mit führenden heimischen Unternehmen. Die Österreichischen Lotterien nehmen dabei als nationaler Sportförderer die führende Rolle ein. 


Internationaler Tennis Club (IC)

Die internationale IC-Bewegung lebt vor allem durch die internationalen Begegnungen auf dem Court, aber auch auf dem gesellschaftlichen Parkett. Es sind v. a. die Länderkämpfe zwischen den einzelnen IC-Nationen, bei denen alte Freundschaften gepflegt und neue gewonnen werden. Begonnen hatte alles im Jahr 1924: Anfang November versendet Wallis Myers Einladungsbriefe an etwa 50 britische Spieler, die im Ausland gespielt hatten, um den „Internationalen Tennis Club von Großbritannien" zu gründen. Er umfasste recht schnell 75 ordentliche Mitglieder und 20 Ehrenmitglieder. Die Mitgliedschaft wird auch ausländischen Davis Cup-Kapitänen und hervorragenden Spielern aus den USA, Frankreich, Belgien, Spanien und Rumänien angetragen. Erster Präsident wird Lord Balfour. 1931 folgte auch Österreich. Das Motto der internationalen IC-Bewegung: "Hands across the net, friendship across the ocean."